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Vitamine und Mineralien

Es geht um Vitalstoffe oder Mikronährstoffe; dazu zählen Vitamine, Mineralien und Bioflavonoide. Sie finden hier Informationen zu Vitaminen und Mineralien. Angegeben wird, wie der Mensch sie auf natürliche Weise, z.B. in Lebensmitteln, zu sich nimmt, außerdem die Wirkung, was bei Mangel und Überdosierung passiert, die biochemischen Eigenschaften, der tägliche Bedarf und wer einen erhöhten Bedarf hat.

Vorrang für eine gesunde Lebensweise sollte die Versorgung mit Vitalstoffen durch gesunde, ausgewogene Ernährung haben. Dadurch ist eine Überversorgung mit Vitalstoffen kaum möglich. Wenn die Versorgung mit Vitalstoffen aus der Ernährung nicht ausreicht, dann sollte die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln erwogen werden.

Die nachfolgenden Tabellen werden noch überarbeitet und ergänzt. Einige Angaben entsprechen vielleicht eher der schulmedizinischen Sichtweise (Deutsche Gesellschaft für Ernährung, DGE) als dem Stand der Wissenschaft. Entsprechende Hinweise sind willkommen.

 

Vitamin B6 (Pyridoxin)

Vorkommen in Nahrung, Natur und Umwelt Bananen, Nüsse, Vollkornprodukte, Hefe, Leber, Kartoffeln, Kichererbsen, grüne Bohnen, Blumenkohl, Karotten
Wirkung es ist zusammen mit Folsäure das wichtigste Schwangerschaftshormon, unterstützt die Entwicklung des Gehirns und wird für die Produktion der Neurotransmitter Serotonin und Dopamin benötigt. Es hilft beim prämenstruellen Syndrom, bei Leberschaden, bei Problemen mit der Eiweißverdauung, bei Reisekrankheit und es unterstützt die Entgiftung.
Mangel-Symptome Hautausschläge, spröde Mundwinkel, Haarausfall, Durchfall und andere Darmbeschwerden, Arthritis, Kreislaufstörungen, Erbrechen,

Krämpfe, Taubheitsgefühle in Armen und Beinen, Muskelschwäche, Zittern

Konzentrationsschwäche, Müdigkeit, Nervosität, Gereiztheit, depressive Verstimmung, Angstzustände, Schizophrenie

Überdosierung bei einer Langzeiteinnahme von 1000 mg bis 6000 mg kann sich das Vitamin im Gewebe ablagern und zu neurologischen Störungen führen
erhöhter Bedarf in der Wachstumsphase, bei Herzbeschwerden, bei Einnahme von Kortison, bei hoher körperlicher und seelischer Belastung, bei zu niedrigem Blutzuckerspiegel, bei Kryptopyrrolurie (KPU).

Bei Einnahme der Antibabypille, vor der Menstruation (prämenstruelles Syndrom, PMS), in der Schwangerschaft, nach der Menopause (Wechseljahre).

biologische und biochemische Eigenschaften wasserlöslich, weder hitze- noch lichtbeständig.

B6 ist am Einbau des Erbguts in Zellkerne beteiligt und damit für die Reparatur beschädigter Zellen, für das Wachstum und die gesunde Teilung der Zellen verantwortlich. Es unterstützt die Produktion roter Blutkörperchen und des Hämoglobins.

Die Verstoffwechselung (Kinetik) ist zwischen einzelnen Menschen sehr unterschiedlich, und das erklärt die sehr unterschiedliche Reaktion auf hohe Dosen und die unterschiedliche Toxizitäts-Grenze.

täglicher Bedarf ca. 2 mg, bei Erkrankung bzw. Fehlbesiedlung des Dünndarms höherer Bedarf
Links und Literatur Vitamin B6 - das Multitalent der B-Vitamine

 

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