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Nachrichten

Februar 2024 ‒ Mehr Krebs bei jüngeren Menschen

Die Häufigkeit von Krebserkrankungen und die Zahl der dadurch verursachten Todesfälle hat bei Erwachsenen unter 50 Jahren seit den 1990er Jahren in vielen Teilen der Welt erheblich zugenommen. Frühauftretende Brust-, Luftröhren-, Bronchial-, Lungen-, Magen- und Darmkrebserkrankungen weisen im Jahr 2019 die höchsten Werte auf.

Besonders betroffen sind Länder mit einem höheren Wohlstand (höherer soziodemografischer Index) und die dort lebenden Menschen im Alter von 40 ‒ 49 Jahren. Ernährung mit viel rotem Fleisch, wenig Obst und Gemüse, wenig Milch, Alkohol- und Tabakkonsum sind die Hauptrisikofaktoren für Krebs im Frühstadium. Ein gesunder Lebensstil verringert das Risiko.

Obwohl enorm viel Geld in die Krebsforschung und in die Entwicklung hochpreisiger Therapien gesteckt wird, ist das Ergebnis niederschmetternd. Nicht nur, dass die Krebshäufigkeit zunimmt ‒ sie erfasst immer jüngere Menschen. Die Deutung, Krebs befalle vorwiegend alte Menschen und die Krebshäufigkeit nehme zu, weil die Lebenserwartung der Menschen ansteigt, verliert an Überzeugungskraft.

 

März 2023 ‒ Autismus: das Geschäft mit der unbekannten Ursache

Autismus ist eine tiefgreifende Entwicklungsstörung, ein schlimmes Schicksal, das die Persönlichkeit eines Menschen entscheidend prägt. Menschen mit diesem Leiden haben Schwierigkeiten bei der Kommunikation mit anderen Menschen und bei der Herstellung von zwischenmenschlichen Beziehungen. Autisten neigen zu sich wiederholenden, stereotyp ablaufenden Verhaltensweisen. Die Störung ist nicht angeboren, sondern wird in früher Kindheit erworben.

Die Medizin weiß die Störung nicht so recht einzuordnen: ist sie neurologisch? Oder psychisch? Die Frage nach der Ursache beantwortet die Schulmedizin mit dem üblichen Das weiß man nicht, während eine überwältigende Menge an wissenschaftlichem Material auf neurotoxische Impfstoffe zeigt.

Nachdem seit den 1990er-Jahren lange Zeit der massive Anstieg der Autismus-Raten ignoriert wurde, wurden nun die Autisten als Kunden eines lukrativen Geschäftsmodells entdeckt. Dieselbe Branche, die die Krankheit verursacht, bietet auch die Lösung an. Die Pharma-Industrie gewinnt immer.

 

November 2022 - Feinstaub verursacht in der EU 238.000 Tote im Jahr

Luftverschmutzung ist das größte umweltbedingte Gesundheitsrisiko in Europa. Diese Partikel sind so groß wie Bakterien und können bis in die Lungenbläschen gelangen. Es kommt zu schweren Gesundheitsschäden, z.B. Herz-Kreislauf- und Lungen-Erkrankungen. So führten die winzigen PM2.5-Partikel im Jahr 2019 in 30 europäischen Ländern zu 175.702 Lebensjahren mit Behinderungen aufgrund chronisch obstruktiver Lungen-Erkrankungen (COPD) und im Jahr 2020 in der EU zu 238.000 Todesfällen. Die im Feinstaub gebundenen Gifte verschlechtern das Immunsystem, so dass die Anfälligkeit gegenüber Infektionskrankheiten, besonders der Atemwege, auch Corona (Covid-19), steigt. In einer Studie wurde gefunden, dass ein Anstieg um nur 1 µg pro m3 Luft die COVID-19-Todesrate um 8% erhöht. Laut der EU-Analyse sind 99% der städtischen Bevölkerung in Europa deutlich höherer Feinstaubbelastung ausgesetzt, als die WHO in ihren Gesundheits-Richtlinien empfiehlt.

 

Juli 2022 - Krebs durch Umweltgifte ist vermeidbar

Übertragbare Infektionskrankheiten stellten in früheren Jahrhunderten eine große Gefahr für die Gesundheit dar. Das hat sich durch bessere Hygiene und Wohnverhältnisse, besseren Zugang zu gesunden Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln und durch das Wissen darüber entscheidend geändert, so dass diese Krankheiten nur noch eine unbedeutende Rolle spielen. In der Schulmedizin werden Infektionskrankheiten gerne als tödliche Gefahr dramatisiert, wie etwa Covid-19 (durch das Coronavirus). Die Infektionskrankheiten gelten als vermeidbar, weil es Impfstoffe dagegen gibt.

Einen viel größeren und zunehmenden Umfang hinsichtlich Behandlung von Kranken und als Todesursache nehmen seit Jahrzehnten die nicht übertragbaren, chronischen Krankheiten ein, etwa Allergien, Diabetes, Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Krebs, chronische Schmerzen, Demenz, Alzheimer, Parkinson und Arthrose. Hier gilt generell bis auf seltene Ausnahmen, dass die Krankheitsursache unbekannt bleibt und eine Heilung nicht möglich ist.

Die Europäische Umweltagentur (EEA) bezeichnet Krebs und seine Risikofaktoren in Beruf und Umwelt verblüffenderweise als vermeidbar. Als Risikofaktoren werden Luftverschmutzung, Radon, UV-Strahlung, chemische Karzinogene, Passivrauchen und Asbest genannt; diese Liste ist sicherlich nicht vollständig. In ihrem neuen Report weist die EEA darauf hin, dass Krebs in Europa deutlich häufiger auftritt als im Rest der Welt und enorme Kosten (178 Mrd. € im Jahr 2018) verursacht.

Es ist bekannt, welche Stoffe krebserregend sind. Beispielsweise wurde in Kalifornien (USA) mit der Proposition 65 gesetzlich geregelt, dass der Staat eine Liste krebserregender Stoffe veröffentlichen muss.

Bemerkenswert an dem Report ist seine Herkunft: es handelt sich zwar um ein Gesundheitsthema, aber der Report stammt nicht aus dem Gesundheitswesen, sondern aus dem Bereich Umwelt. Zur Verbesserung der Situation, d.h. Reduzierung der Zahl der Krankheits- und Todesfälle, werden ausschließlich Maßnahmen im Umweltbereich vorgeschlagen. Solche Maßnahmen sind nützlich und zielführend, aber sie reichen nicht aus.

Es ist notwendig, dass sich auch das Gesundheitswesen, also Ärzte, Krankenhäuser und medizinische Forschung, daran beteiligt und Überlegungen zur Ursache der Entstehung von Krebs anstellt. Solange es nicht gelingt, beim einzelnen Krebsfall ein Umweltgift als Ursache dingfest zu machen, wird die Schulmedizin kein Interesse an dem Thema haben und Krebs wird, wie in den vergangenen Jahren geschehen, immer weiter zunehmen. Die Hersteller der Umweltgifte freut das, denn sie haben keine Einschränkung ihrer Geschäfte zu befürchten.

 

Oktober 2020 - Krebs bei Kindern

Krebs ist die am häufigsten auftretende tödliche Krankheit bei Kindern und Jugendlichen, und jedes Jahr wird weltweit bei etwa 300.000 Kindern im Alter von 0 bis 19 Jahren Krebs diagnostiziert; Tendenz: zunehmend. Zu den häufigsten Krebserkrankungen im Kindesalter gehören Leukämie (ca. 32%), Hirntumore (25%), Lymphome (11%) und solide Tumore wie Neuroblastome (7%) und das Nephroblastom (Wilms-Tumor, 5%). In den reichen Ländern können 80% der Krankheitsfälle erfolgreich behandelt werden, in den ärmeren Ländern nur 20%. Glücklicherweise ist Krebs bei Kindern relativ selten: in Deutschland sind jedes Jahr etwa 1.800 junge Patienten unter 15 Jahren davon betroffen.

Offiziell wird gesagt, dass die Ursachen unbekannt seien und eine Früherkennung oder gar Verhinderung des Krebs nicht möglich sei. Dennoch ist vielen Menschen klar, was die Kinder gefährdet: Chemikalien, die eingeatmet, verschluckt oder über die Haut aufgenommen werden. Beispielsweise wird Leukämie durch Insektizide, Herbizide und Fungizide verursacht, die in Haus, Garten und Landwirtschaft eingesetzt werden. Auch Gifte in Impfstoffen und die Gift-Belastung der Mutter während der Schwangerschaft können eine Rolle spielen. Produktion und Einsatz der giftigen Chemikalien muss reduziert werden und sie müssen durch sichere Alternativen ersetzt werden.

Weitere Informationen:
  • Childhood Cancer Prevention Initiative (CCPI): Childhood Cancers Are on The Rise.
    Childhood Cancer ‒ Cross-sector Strategies for Prevention, pdf-Datei (9.2020)

    Kommentar von Children's Health Defense:
    Childhood Cancer Caused Largely by Environmental Factors, Report Finds (9.2020)

    Im September 2020 erarbeitet ein Team von mehr als 60 Interessenvertretern und Führungskräften aus den Bereichen Gesundheit, Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Justiz einen neuen Ansatz zur Prävention von Krebs: durch die Vermeidung giftiger Chemikalien. Nur 10% aller Fälle von Kinderkrebs entstehen durch Vererbung. Vielmehr wird Krebs vor allem durch Umweltfaktoren, also durch Gifte verursacht, die wir täglich einsetzen.

  • Annika Neklason, The Hill (USA):
    Cancer rates are climbing among young people. It's not clear why. (15.6.2023)

    Clare Wilson, NewScientist:
    Cancer mystery as cases rise among younger people around the world (29.3.2023)

    Die Krebsrate ist in USA im Zeitraum von 2000 bis 2019 um fast 18% angestiegen. Bei den jüngeren Menschen im Alter 15 bis 39 beträgt der Anstieg allerdings 20%, für Darmkrebs im selben Zeitraum sogar um fast 45%. Woran liegt's? Gibt es mehr Krebsdiagnosen, weil mehr untersucht wird? Handelt es sich in Wirklichkeit um gutartige Tumore? Hat sich der Lebensstil der Menschen geändert? Die Experten sind ratlos.

  • CureSearch: Childhood Cancer Deaths Per Year (Statistiken)
  • Schulmedizinische Position
    • kinderkrebsinfo.de: Krebserkrankungen bei Kindern und Jugendlichen

      Zu den Krebs-Ursachen: es gibt Hinweise auf Einflüsse, man weiß es nicht genau, vielleicht ist der Krebs schon im Embryo angelegt. Folge: Vorsorge und Vermeidung von Krebs ist praktisch unmöglich, schicksalhaft ‒ wir müssen den Krebs akzeptieren.

    • WHO: Childhood cancer

      Deprimierend: Zwar entsteht bei jährlich 400.000 Kindern und Jugendlichen Krebs ‒ z.B. Leukämie und Gehirnkrebs. Aber Früherkennung (Screening) von Kinderkrebs ist nicht möglich. Die WHO behauptet, Krebs könne nicht verhindert, aber behandelt werden, wenn die erforderlichen Mittel zur Verfügung stünden.

    Mit der Ausrede Krankheits-Ursache unbekannt gelingt es der WHO, der Politik, der Medizin, den Gift-Herstellern und -Anwendern, ihre Handlungen wie gewohnt fortzusetzen und eine Besserung der Situation zu verhindern. Weiter so?

 

Mai 2017 - Die Politik versagt in der Umweltmedizin

Die Europäische Gesellschaft für gesundes Bauen und Innenraumhygiene (EGGBI) stellt das Versagen der Politik auf dem Gebiet der Umweltmedizin fest. Sie fordert

  • Anamnese, Diagnose und Therapie von Umwelterkrankungen gemäß dem Stand der Wissenschaft,
  • Beendigung der Psychiatrisierung von Umwelterkrankten,
  • Kostenübernahme für umweltmedizinische Maßnahmen im Krankheitsfall,
  • Berücksichtigung von Umwelterkrankungen bei der Behindertengesetzgebung,
  • Umweltmedizin als Pflichtfach in den Hauptseminaren des Medizinstudiums,
  • Bereitstellung schadstoffarmer, MCS gerechter Räume in Ambulanzen, Kliniken,
  • Verzicht auf phthalathaltige medizinische Geräte, Schläuche und Beutel,
  • Bau medizinischer Abteilungen zur stationären Versorgung von Patienten mit Umwelterkrankungen.

Lesen Sie die Forderungen der EGGBI: Umwelterkrankungen, Gesundheitspolitik und Umweltmedizin.

Weitere Adressen
zu Baubiologie und Bauberatung

 

April 2017 - Mehr Umweltgifte und nichts darüber wissen wollen

Es sind 2 Nachrichten, die zufällig zu gleicher Zeit bekannt werden:

  • Der Spiegel berichtet in Ausgabe 17/2017 vom 22.4.2017
    CSU gegen Pestizidverbot
    Landwirt spritzt Pestizide

    Die CSU versucht, ein von der Europäischen Union geplantes Pestizidverbot auf bestimmten Flächen zu verhindern - und setzt dabei ausgerechnet auf die Hilfe britischer EU-Gegner. Die derzei­tige Rechtslage sieht vor, dass Europas Landwirte fünf Prozent ihrer Äcker als ökologische Vorrangflächen ausweisen müssen, andernfalls bekommen sie geringere Direktzahlungen aus dem EU-Haushalt. Was das genau bedeutet, wird in den Mitgliedstaaten flexibel gehandhabt. Jetzt soll auf den Spezialflächen der Einsatz von Pestiziden europaweit verboten werden, um die Vielfalt von Pflanzen und Tieren nicht zu gefährden. Im Ministerrat wurde der Vorschlag angenommen, aber im EU-Parlament hakt es. Dort versucht der CSU-Abgeordnete Albert Deß, Mitglied im Agrarausschuss, gemeinsam mit seinem britischen Kollegen John Stuart Agnew von der rechtspopulistischen Ukip, die Rechtsgrundlage der Reform zu kippen. Pikant: Auch Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hofft auf einen Erfolg seines Parteifreundes Deß, Umweltverbände sind dagegen entsetzt.

    Kommentar: Im EU-Parlament arbeiten einige Parlamentarier (leider nicht alle) für den Schutz von Pflanzen und Tieren. Wo bleibt die Gesundheit der Menschen beim Gifteinsatz auf den Feldern? Wer kümmert sich darum, wer untersucht das?
    Die Welt berichtet: Pestizide können IQ bei Kindern senken

  • Der NABU Schleswig-Holstein berichtet im April 2017
    Auflösung des Instituts für Toxikologie der Uni Kiel?
    Foto: Phosphorkanister

    Bewertung von Umweltrisiken nur noch durch Konzerne.

    Die Kieler Universität will das Institut für Toxikologie als selbstän­dige Einrichtung auflösen. Mit dieser Entscheidung findet umwelt­bezogene Toxikologie in Schleswig-Holstein nicht mehr statt. Der NABU fordert, die unabhängige Forschung zu erhalten und auszubauen, zumal toxikologische Institute in anderen Bundesländern bereits geschlossen wurden. Weiter lesen ...

    Kommentar: Das Institut hatte 1995 unter Prof. Otmar Wassermann das Kieler Amalgam-Gutachten erstellt. Patienten, die von Umweltgiften betroffen sind, sind darauf angewiesen, dass die Giftwirkungen untersucht und bekannt werden. Nur dann können Politik und Wähler richtige Entscheidungen zum Schutz der Gesundheit treffen und nur dann kann sich der Einzelne schützen und gegen Vergiftung wehren.

 

Juli 2016 - Umweltgifte schädigen Gehirn und Nervensystem

Kinder sind heute einem nicht mehr akzeptablen Risiko ausgesetzt, Schäden an Gehirn und Nervensystem zu entwickeln. Das sind: Autismus, Aufmerksamkeitsstörungen (ADHD), geistige und intellektuelle Behinderung sowie Lern- und Verhaltens-Störungen. Die Häufigkeit solcher umwelt(gift-)bedingten Entwicklungsstörun­gen hat inzwischen ein unübersehbares Ausmaß angenommen. Die Methoden, wie die entsprechenden wissenschaftlichen Ergebnisse bewertet werden und wie daraus von Politik und Medizin Konsequenzen für die Gesundheit gezogen werden, sind völlig ungeeignet. Es müssen neue Wege gefunden werden, wie Chemikalien bewertet werden, die die Gehirnentwicklung schädigen, und wie ihr Einsatz reduziert werden kann.

Die Schäden wirken sich in allen Altersbereichen aus
  • im Kindesalter wird die Gehirnentwicklung irreparabel geschädigt: eine schwere Hypothek für das Lernen in Kindergarten, Schule und Universität und für das gesamte bevorstehende Leben;
  • im mittleren Lebensalter: geringere Leistungsfähigkeit in Beruf und Familie, mehr Fehltage durch Migräne, Depressionen und Burnout;
  • im Alter: früher einsetzende und länger dauernde Phase von Demenz, Alzheimer etc. Das bedeutet:
    • hoher Pflegebedarf und steigende Pflegekosten;
    • Demenz als Todesursache ist im Rang aller Todesursachen innerhalb 20 Jahren vorgerückt von Platz 129 (1998) auf Platz 6 (2018).
Leider werden in der Öffentlichkeit nur diejenigen Stimmen in Medizin und Wissenschaft beachtet, die sich nicht für vermeidbare Ursachen wie neurotoxische Belastungen interessieren. Stattdessen werden Ausreden präsentiert:
  • angeblich werden die Schäden, vor allem die psychischen Schäden, heutzutage viel stärker als früher beachtet, und deshalb wirke es nur so, als hätten die Schäden auch zugenommen.
  • Die Menschen werden zu bequem und nutzen ihr Gehirn immer weniger, und deshalb werde Gehirnsubstanz abgebaut.
  • Gerne werden die Zivilisation, die moderne Lebensweise und nicht näher beschreibbare Umweltursachen verantwortlich gemacht.
  • Ist eine ärztliche Diagnose erforderlich, dann stehen dem Neurologen Ausweich-Diagnosen zur Verfügung wie die funktionelle neurologische Störung (s. dazu Beitrag im Ärzteblatt). Schwindel, Tremor, Anfälle, Vergesslichkeit oder Lähmungen können ggf. nicht auf eine spezifische Läsion des Nervensystems zurückzuführen sein, sondern werden als psychogen, psychosomatisch oder somatoform umschrieben.

Unter dem Projektnamen TENDR - Targeting Environmental Neuro-Developmental Risks - haben Wissenschaftler sich in den USA zusammengefunden, um Gesellschaft, Wissenschaft und Politik wachzurütteln.

Umweltgifte sind die Ursache von Schäden an Intelligenz und Psyche

Neonicotinoide

Neonicotinoide (oder Neonikotinoide) sind hochwirksame, synthetisch hergestellte Insektizide, die an den Nikotinischen Acetylcholinrezeptor (nAChR) von Nervenzellen binden und so die Weiterleitung von Nervenreizen stören. Neonicotinoide sind selektive Nervengifte, die auf die Nervenzellen von Insekten und Wirbeltieren (einschließlich Mensch) wirken. Die Lern- und Gedächtnisfunktion des Gehirns wird beeinträchtigt.

  • E. Hellström-Lindahl, J.A.Court:
    Nicotinic acetylcholine receptors during prenatal development and brain pathology in human aging (8.2000)

    Nikotinische Acetylcholinrezeptoren entstehen in der frühen Phase der Schwangerschaft und nehmen schon ab dem späten Fötalstadium mit zunehmendem Alter ab. Eine weitere Abnahme der Rezeptoren wird nach dem 7. Lebensjahrzehnt beobachtet und könnte mit Alzheimer, Parkinson und der Lewy-Körperchen-Demenz zusammenhängen.

  • arte-Film: Insektenkiller ‒ Wie Chemie-Riesen unser Ökosystem zerstören (12.9.2021)

    Neonicotinoide haben auch bei niedriger Dosierung eine lang anhaltende Wirkung. Sie haben seit den 1990er Jahren erheblich zum Artensterben beigetragen - nicht nur bei Bienen und anderen Insekten, sondern auch bei Fischen, Amphibien, Vögeln und Fledermäusen, weil ihnen die Nahrung entzogen wird. Sie sind wasserlöslich und sammeln sich im Wasser. Die Wechselwirkung mit anderen Giften wird nicht erforscht. Beim Menschen kommt es zu psychischen Verhaltensstörungen. Die Gifthersteller lassen Studien produzieren, mit denen die angebliche Harmlosigkeit ihrer Produkte wissenschaftlich nachgewiesen wird. Ein Wissenschaftler, die sich bei den Giftherstellern unbeliebt macht, bekommt Schwierigkeiten und wird gemobbt.

  • Bernard Laubscher, Manuel Diezi, Raffaele Renella, Edward A. D. Mitchell, Alexandre Aebi, Matthieu Mulot & Gaëtan Glauser:
    Multiple neonicotinoids in children's cerebro-spinal fluid, plasma, and urine (11.1.2022)

    Neonicotinoide sind selektive neurotoxische Pestizide, die an nikotinische Acetylcholinrezeptoren (nAChR) von Insekten, aber auch von Säugetieren binden. Es sind die weltweit am häufigsten verwendeten Insektizide und sie sind allgegenwärtig. nAChRs sind vor der Geburt im Gehirn von entscheidender Bedeutung für motorische, emotionale und kognitive Funktionen. Bei 14 Kindern, die wegen Leukämie und Lymphomen behandelt werden, werden Neonicotinoide in Liquor-, Blut- und Urinproben gefunden.

  • Bei der Myasthenia gravis, einer Autoimmunkrankheit, binden Autoantikörper an die Acetylcholinrezeptoren und blockieren dadurch ihre normale Funktion. Dann kann der elektrische Impuls vom Nerven nicht mehr auf den Muskel übertragen werden, der Muskel wird nicht erregt.
    Ergebnis: Der Muskel ermüdet schnell bei Belastung, ist weniger belastbar.
  • Hinweis: DEET und Organophosphate greifen ebenfalls schädigend in die Acetylcholin-Prozesse ein.

Neurologische Schäden nehmen statistisch zu. Warum?

Neurotoxikologisches Wissen

Ursache unbekannt ‒ was soll man machen?

Trotz umfassender Erkenntnisse in der Wissenschaft behauptet die Schulmedizin, es gebe keine Möglichkeit, die Ursache der Neurodegeneration und der neurodegenerativen Erkrankungen zu finden ‒ weder im Allgemeinen noch im Einzelfall. Unbekannte Ursachen können leider nicht beseitigt werden.

Neurologische, psychische und psychiatrische Erkankungen nehmen zu, aber die Experten sind ratlos: was könnte die Ursache der Zunahme sein?

  • TK: Depressionsatlas 2015: Fehltage wegen psychischer Erkrankungen erneut angestiegen.
  • Spiegel:
  • Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN):
    Fast 60% der Deutschen leiden unter einer neurologischen Erkrankung (7.10.2020)

    Neurologische Erkrankungen stellen in der EU die dritthäufigste Ursache von Behinderungen und vorzeitigen Todesfällen dar. In Europa und auch in Deutschland sind fast 60% der Bevölkerung von einer neurologischen Erkrankung betroffen. Man muss sich um die Betroffenen kümmern. Aber kein Wort zu den Ursachen, denn schuld ist das Alter ‒ was sonst? ‒ sagen die Experten.

  • KKH: Fehlzeiten wegen Depressionen & Co. stark gestiegen (9.8.2023)

    Mehr Arbeitsausfälle im 1. Halbjahr 2023. Die Fehlzeiten wegen seelischer Leiden sind vom ersten Halbjahr 2022 auf das erste Halbjahr 2023 um 85 Prozent gestiegen ‒ so stark wie nie in der jüngeren Vergangenheit. Hauptursache: Stress.

 

18.11.2015 - Umweltmediziner schlagen Alarm

Logo der EuropAEM

Der Deutsche Berufsverband der Umweltmediziner (dbu) und die European Academy for Environmental Medicine (EUROPAEM) fordern die Deutsche Rentenversicherung Bund in einem Offenen Brief (auch hier) auf, ihre Verweigerungshaltung aufzugeben und Umweltbelastungen als Krankheitsursache endlich zur Kenntnis zu nehmen. Weitere Punkte:

  • Die Zahl der Arbeitsunfähigkeiten auf Grund psychischer Krankheiten ist von 1994 bis 2011 um über 200% gestiegen. Das lässt am bisher gewählten Konzept der Reha-Maßnahmen zweifeln.
  • Mit der bisher angebotenen Art der Rehabilitation erfahren Erkrankte mit umweltassoziierten chronischen Multisystemerkrankungen keine nachhaltige Linderung. Der Rentenversicherungsträger ist bei den Reha-Verfahren nur auf Psychosomatik fixiert, hat aber eine Evaluation bisher offensichtlich unterlassen.
  • Die Hänninen-Studie, 2011 im Auftrag der EU erstellt, kam zum Ergebnis, dass 7% aller Krankheiten durch nur neun (!) Umweltstressoren ausgelöst werden. (Hinweis: es gibt eine Folgestudie von 2014.)
    Die 9 Stressoren sind: Benzol, Dioxine, Passivrauchen, Formaldehyd, Blei, Verkehrslärm, Ozon, Feinstaub und Radon.
  • Vorwurf: Die Deutsche Rentenversicherung verschwendet Steuergelder, betreibt Effekthascherei und fördert ärztliche Kunstfehler.

 

21.10.2015 - Die gefährlichsten Umweltgifte

Green Cross Schweiz beschreibt in seinem Umweltgiftreport 2015 die Umweltgifte und beziffert die Gesundheitsschäden durch Angabe der "verlorenen Lebensjahre".

Die sechs gefährlichsten Umweltgifte bedrohen weltweit 95 Millionen Menschen:

  1. Blei sind 26 Mio. Menschen ausgesetzt: 9 Mio. verlorene Lebensjahre
  2. Quecksilber sind 19 Mio. Menschen ausgesetzt: 1,5 Mio. verlorene Lebensjahre
  3. Sechswertigem Chrom sind 16 Mio. Menschen ausgesetzt: 3 Mio. verlorene Lebensjahre
  4. Radionukliden sind 22 Mio. Menschen ausgesetzt
  5. Pestiziden sind 7 Mio. Menschen ausgesetzt: 1 Mio. verlorene Lebensjahre
  6. Cadmium sind 5 Mio. Menschen ausgesetzt: 250.000 verlorene Lebensjahre

Aus dem Umweltgiftreport 2015 (Seite 16, übersetzt):
"Elementares Quecksilber wird in einer Reihe von industriellen Prozessen wie Gewinnung von Gold in Goldminen angewandt und findet sich auch in Produkten wie Thermometern und Zahnfüllungen. Die Belastung durch elementares Quecksilber kann Schäden an Gehirn, Nieren und dem Immunsystem verursachen und auch die Entwicklung des Fötus beeinträchtigen."

Weitere Umweltgift-Reports

Weitere Nachrichten:

  • WHO: An estimated 12.6 million deaths each year are attributable to unhealthy environments (3.2016)

    Sokolove Law Team: The World's Alarmingly Polluted Environment Is Killing 12.6 Million People Each Year, Warns the WHO (11.4.2016)

    Jährlich sterben 12,6 Millionen Menschen, davon 1.4 Millionen in Europa, durch ungesunde Umwelt, überwiegend an nicht ansteckenden Krankheiten - Schlaganfall, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Atemwegserkrankungen. Gleichzeitig hat die Zahl ansteckender Krankheiten abgenommen. Was kann gegen die vielen Todesfälle unternommen werden?

    • Saubere Technologien beim Kochen, Heizen und Beleuchten im Haus,
    • Zugang zu sauberem Wasser,
    • nicht rauchen, Rauchverbote,
    • energieeffiziente Häuser und Transportmittel.
  • Richard Fuller, Philip J Landrigan, Kalpana Balakrishnan, Glynda Bathan, Stephan Bose-O'Reilly, Michael Brauer, Jack Caravanos, Tom Chiles, Aaron Cohen, Lilian Corra, Maureen Cropper, Greg Ferraro, Jill Hanna, David Hanrahan, Howard Hu, David Hunter, Gloria Janata, Rachael Kupka, Bruce Lanphear, Maureen Lichtveld, Keith Martin, Adetoun Mustapha, Ernesto Sanchez-Triana, Karti Sandilya, Laura Schaefli, Joseph Shaw, Jessica Seddon, William Suk, Martha María Téllez-Rojo, Chonghuai Yan:
    Pollution and health: a progress update (17.5.2022)

    Kommentar von Spiegel Online:
    Neun Millionen Menschen sterben jedes Jahr vorzeitig durch Umweltgifte (18.5.2022)

    Feinstaub in der Luft, Unrat im Wasser, Blei im Boden: Umweltverschmutzung zählt zu den größten Gesundheitsgefahren ‒ mit mehr Todesopfern als Krieg, Terrorismus oder Malaria.

26.6.2024 0:09

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