Hier sollte ein Foto zu sehen sein

Pfad: Gifte - Hormonstörende Stoffe - Phthalate

Phthalate

Phthalate, die Weichmacher, werden verwendet, damit Plastik auch bei den üblichen Umgebungstemperaturen weich, flexibel und haltbar ist. Phthalate binden Düfte.

Phthalate sind eine Gruppe von Chemikalien. Dazu gehören

  • Benzylbutylphthalat (BBP),
  • Diisobutylphthalat (DIBP),
  • Dibutylphthalat (DBP),
  • Dicyclohexylphthalat (DCHP),
  • Bis(2-ethylhexyl)phthalat (DEHP), die häufigste Variante.

 

1. Herkunft, Zweck

Phthalate finden sich in Lebensmitteln und vielen Alltags- und Gebrauchsgegenständen:

  • Restaurant-Kost, vor allem im Fast-Food-Bereich.
  • Lebensmittel-Verpackungen,
  • Weich-PVC, das für Kabel, Schläuche, Folien, Duschvorhänge und Vinyl-Tapeten verwendet wird.
  • Medizin: Blutbeutel, Hämodialyseschläuche und Magensonden,
  • Kosmetika und Körperpflegemittel,
  • Lufterfrischer und Duft-Kerzen,
  • Klebstoffe,
  • Insekten-Abwehrmittel,
  • Teppich-Auslegeware, Vinylbelag,
  • Kraftfahrzeuge,
  • Plastikspielzeug, z.B. in Gummi-Enten.

Jährlich werden weltweit etwa 4,9 Millionen Tonnen Phthalate produziert. Zu viel davon landet im Körper der Menschen. Das Norwegische Institut für öffentliche Gesundheit fand heraus, dass 90 % der Personen, die in den Jahren 2016 und 2017 getestet worden waren, acht verschiedene Weichmacher in ihrem Urin hatten.

 

2. Gift-Aufnahme (Exposition)

Die Menschen kommen täglich in Kontakt mit den Weichmachern. Phthalate werden in den Körper durch Einatmen, Verschlucken und Hautkontakt, hauptsächlich aber über die Nahrung aufgenommen.

 

2.1 Lebensmittel

Phthalate sind in Verpackungen zum Einschweißen von Lebensmitteln enthalten. Die Phthalate reichern sich in fetthaltigen Lebensmitteln, z.B. in Käse, an.

Kommentare:

Menschen, die öfter in Restaurants oder Fast Food essen statt die Nahrung zu Hause selbst herzustellen, haben deutlich mehr Phthalate im Körper.

 

2.2 Körperpflege: Kosmetika, Deodorants, Düfte, Shampoo

Phthalate findet man in vielen Kosmetika, Wasch- und Reinigungsmitteln: Parfüm, Haarspray, Deodorants, synthetischen Düften, Fingernagel-Kosmetika, Duschgel, Shampoo, Waschmittel.

  • Umweltbundesamt
  • Der Deutsche Allergie- und Asthmabund bietet eine Experten-Sprechstunde Duftstoffe an
    am 1. und 3. Donnerstag im Monat von 16-19 Uhr mit der Expertin Dr. Silvia Pleschka unter der Telefonnummer 02166-64788-42.
  • Scent of Danger: Are There Toxic Ingredients in Perfumes and Colognes?

    In natürlich wirkenden Düften und Parfüms sind oft keine natürlichen Stoffe, sondern giftige Mineralöl-Produkte, z.B. Phthalate. Die Duftstoffe, die Gifte enthalten, werden nicht auf Gift-Wirkungen untersucht und die Gifte müssen auf der Packung nicht angegeben werden.

 

2.3 Umwelt

 

3. Schädigung der Gesundheit

Phthalate wirken wie Östrogene, sind extrem embryotoxisch und verursachen Gesundheitsschäden.

  • Störung der Hormonregulation, z.B. Reduzierung des Schilddrüsenhormons T4,
  • Sexualität, Fruchtbarkeit und Schwangerschaft
    • bei Jungen: zu frühe Pubertät
    • bei Männern: Senkung des Testosteronspiegels und Verschlechterung der Samenqualität,
    • weibliche Unfruchtbarkeit,
    • Frühgeburten,
    • angeborene Krankheiten und Entwicklungsprobleme bei Phthalat-Belastung während der Schwangerschaft,
  • Reduzierung des Vitamin D - Spiegels,
  • Entwicklungsschäden am Immunsystem: Allergien, Neurodermitis, Asthma;
  • Entwicklungsschäden am zentralen Nervensystem: Hyperaktivitäts-/Aufmerksamkeitsstörung (ADHD), Lernstörungen, Verhaltensstörungen;
  • Diabetes (Typ 2), auch Schwangerschafts-Diabetes;
  • einige Krebstypen, z.B. Brustkrebs.

Infos zu Phthalaten:

 

3.1 Stoffwechsel, Bluthochdruck, Fettleibigkeit und Diabetes

 

3.2 Hormone, Fruchtbarkeit, Schwangerschaft, Geburt

Phthalate verursachen eine abnormale sexuelle Entwicklung und verringerte Gehirnentwicklung bei Kindern sowie einen erhöhten oder erniedrigten Testosteronspiegel bei Männern. Die Beweglichkeit der Spermien wird verschlechtert.

 

3.3 Neurotoxizität, Gehirnentwicklung

 

3.4 Immunsystem, Allergien

 

26.6.2024 0:11

Aktuell

Spendensammlung

für Gadolinium-Geschädigte

Krebs ist vermeidbar

Was meinen die Ärzte dazu? Mehr ...

Corona-Impfschäden

gibt es wirklich: Art der Schäden, Einzelfälle, Statistik

Kirche und Impfen,

passt das zusammen? Mehr ...

Corona-Therapie

hilft gegen das Virus und gegen den Impfstoff. Mehr...

Woher kommt

das Corona-Virus? Es gibt mehrere Theorien. Mehr...

Newsletter Dezember 2020

ist wieder mit interessanten Themen erschienen.

Aufruf

an alle Ärzte und Regierungen: setzt Vitamin D gegen Corona ein! Mehr ...

Implantate

können helfen, aber auch Ursache von jahrelangen Qualen sein. Mehr ...

Kontrastmittel

beim MRT könnten dem Gehirn schaden. Mehr ...

Vitamin D

schützt auch vor Atemwegserkrankungen wie COVID-19. Mehr lesen ...

Virusinterferenz

schränkt die Anwendung von Impfstoffen ein. Mehr ...

Chronische Entzündungen im Darm

können ein großes Problem sein. Mehr lesen...

Vitamine und Mineralien

sind wichtig für die Gesundheit. Mehr lesen ...

Impfstoffe

enthalten giftige Chemikalien, die die Gesundheit gefährden. Mehr ...

Handys und Smartphones

erzeugen Elektrosmog und schaden der Gesundheit. Mehr lesen

Aluminium

kann Autismus und Alzheimer verursachen. Mehr ...

Glyphosat

ist ein Pflanzengift mit vielen gesundheitsschäd­lichen Wirkungen. Mehr ...

Fluoride

in Zahnpasta - nützlich oder schädlich? Mehr lesen

Interview

zu Amalgam mit dem Vereinsvorsitzenden.
Mehr lesen

Gehirn und Nerven

werden durch Umweltgifte geschädigt. Das Projekt TENDR will uns wachrütteln. Mehr lesen.

Druckwerke

zu verkaufen. Themen:
Amalgam und Umweltmedizin. Mehr lesen