Hier sollte ein Foto zu sehen sein

Pfad: Krankheit + Gesundheit > Krankheits-Ursachen

Krankheiten: Ursachen

Wer geschädigt wird, will die Ursache des Schadens kennen, damit er weiterem Schaden vorbeugen kann. Wer krank wird, würde gerne die Krankheitsursache kennen. Dann wüsste man, wie Heilung möglich ist (Therapie) und wie der Ausbruch einer chronischen Krankheit verhindert werden kann (Prophylaxe). Leider gibt es in der Schulmedizin kaum diagnostische Methoden zur Ursachenfindung und es wird für unmöglich gehalten, die Ursache einer chronischen Krankheit zu finden: Man weiß es nicht. Die Therapie dient lediglich der Linderung der Symptome.

Wenn chronisch wirksame Umweltgifte eine Rolle im Krankheitsgeschehen spielen, dann als Ursache. Umweltgifte verursachen beim gesunden Menschen im Allgemeinen nicht sofort sichtbare Krankheits­symptome. Das verleitet die Schulmedizin zu der Annahme, Umweltgifte seien generell nicht schädlich, also quasi ungiftig. Es gibt Gründe, warum chronische Giftbelastung zu Erkrankungen führen kann:

  • Kombinationswirkung

    Mehrere Gifte wirken in Kombination; das ist der Normalfall. Die Kombinationswirkung kann stärker sein als die Summe der Wirkungen (Synergie) der einzelnen Gifte, etwa bei Quecksilber in Verbindung mit Blei. Die stärkere Wirkung tritt ein, weil Quecksilber die Entgiftungsfähigkeit des Körpers bis hin zur Zerstörung schädigt und deshalb weniger Blei ausgeschieden wird.

    Bei der Festlegung des Grenzwerts für ein einzelnes Gift wird die zusätzliche Wirkung anderer chronischer Gifte durch einen festen Risikofaktor berücksichtigt. Synergistische Effekte werden nicht berücksichtigt.
  • Giftbelastung während Schwangerschaft und früher Kindheit [18]

    Die Gifte wirken in besonders sensiblen Lebensphasen ein, etwa während der Schwangerschaft oder früher Kindheit. Gerade in der Schwangerschaft ist der Zeitpunkt (Schwangerschaftswoche) der Gift-Exposition entscheidend für die Wirkung auf den Fötus. Kurzzeitige Gifteinwirkung kann irreversible, lebenslange Schäden verursachen.

    Während Schwangerschaft (pränatal) und früher Kindheit (postnatal) entwickeln sich allmählich die einzelnen Organe und Körperfunktionen, u.a. das zentrale Nervensystem und das Immunsystem. Giftbelastung verhindert eine normale, gesunde Entwicklung. Es gibt keine Diagnostik, um später beobachtete Körperschäden oder sonstige gesundheitliche Einschränkungen auf Schadstoffe in der Entwicklungsphase zurückzuführen.

    Kinder sind gegenüber gesundheitsschädlichen Chemikalien empfindlicher als Erwachsene. Zudem bewegen sie sich in der Umwelt anders: sie lernen durch Berühren, mit Hand und Mund. Kinder haben auch einen aktiveren Stoffwechsel, d.h. sie nehmen mehr Wasser, Nahrung und Luft (pro kg Körpergewicht) auf. Und ihr Körper ist weniger gut imstande, zu entgiften, schädliche Stoffe auszuscheiden. Ergebnis: Kinder nehmen mehr Umweltgifte auf und sind schlechter vor ihnen geschützt. Kinder in ländlicher Umgebung sind wegen des Einsatzes von Pestiziden und Insektiziden, die in den Wohn- und Aufenthaltsbereich der Kinder abdriften, besonders gefährdet.

  • Freie Radikale und oxidativer Stress sowie die endotheliale Dysfunktion sind eine besondere Gefahr für die Gesundheit.
  • Das Immunsystem [6]
    des gesunden Menschen versucht, die Gifte loszuwerden. Das gelingt bei manchen Menschen gut, bei anderen schlecht. Wenn es dem Körper nicht gelingt, die Gifte auszuscheiden, dann werden sie zu einer permanenten Belastung des Immunsystems. Das Immunsystem gerät ggf. an seine Belastungsgrenze, reagiert mit chronischer Entzündung, wird eventuell geschädigt und ist dann mit der Abwehr anderer schädigender Einflüsse überfordert. Für Menschen mit einem geschwächten Immunsystem birgt jede Infektion ein erhöhtes Risiko für ernste Komplikationen. Mit zunehmendem Alter nimmt die Leistungsfähigkeit des Immunsystems ab.

    Beispiel: eine Infektion mit dem Corona-Virus kann schwere Komplikationen nach sich ziehen wegen Immunschwäche durch

    • Belastung mit Schwermetallen und anderen Giften, z.B. aus Impfstoffen,
    • Mangel an Vitamin D und weiteren Vitalstoffen,
    • chronische Vorerkrankungen (Komorbiditäten), z.B. Allergien, Autoimmunkrankheiten, Bluthochdruck, MCS und CFS, und durch die dafür erforderlichen Medikamente.

    Eine chronische Giftbelastung kann durch Schwermetalle, antibakterielle Reinigungs- und Körperpflege­mittel, Gifte in Atemluft und Lebensmitteln und durch Medikamente, z.B. Schmerzmittel, Antibiotika, Chemotherapeutika sowie Konservierungsmittel und Adjuvantien in Impfstoffen verursacht werden.

  • Tierversuche haben gezeigt: durch die Belastung mit einem Umweltgift wird die innere Uhr [5], die circadiane Rhythmik, gestört; dadurch wird das Immunsystem geschwächt und es entsteht eine erhöhte Anfälligkeit für Zivilisationskrankheiten.
  • Körpereigene Engiftung [17]

    Manche Umweltgifte, z.B. Glyphosat, schädigen oder blockieren die körpereigene Engiftung, etwa durch Hemmung des Proteins Cytochrom P450 (CYP) in Phase I oder des Enzyms Glutathion (GSH) in Phase II der Entgiftung.

  • Strahlung

    kann vielfältige Gesundheitsschäden verursachen. Hier finden Sie mehr zu
    Mobilfunk/Elektrosmog, ionisierender Strahlung, Radioaktivität und Röntgen.

  • Einfluss der Sexualhormone auf die Giftwirkung [16]

    Gifte können bei Anwesenheit bestimmter Sexualhormone besonders wirksam sein. Dadurch ist die Wirkung der Gifte unterschiedlich bei Männern und Frauen.

    Beispiel: Testosteron verstärkt die Giftwirkung von Quecksilber, Östrogene schwächen dessen Giftwirkung ab.

  • Einfluss der Gene [15]

    Die Gene (genauer: die genetischen Polymorphismen) eines Menschen könnten es erschweren, dass er die aufgenommenen Gifte wieder ausscheiden kann, so dass sie sich im Körper ansammeln. Hier gibt es große Unterschiede zwischen einzelnen Menschen. Sie werden bei der Festlegung der Grenzwerte durch einen konstanten Faktor pauschal berücksichtigt. Ob der Faktor bei allen Giften und bei allen Menschen ausreicht, wird nicht überprüft. Bei vorliegender Erkrankung wird im Rahmen der Diagnostik nicht überprüft, ob die genetisch bedingte Entgiftungskapazität ausreicht; Entgiftungs-Therapien gibt es in der Schulmedizin nicht.

    Wegen der Speicherung der Gifte im Körper nimmt die Giftbelastung im Laufe des Lebens immer weiter zu. Ältere Menschen tragen mehr Gifte in sich als junge Menschen. Folge: altersbedingte Krankheiten wie Krebs, Demenz, Alzheimer.

  • Warnung:
    Manche Ärzte behaupten, dass alle möglichen Krankheiten, deren Ursachen sie nicht verstehen, familiär oder genetisch bedingt seien, ohne das nachzuweisen. Sie wollen damit lediglich den Patienten veran­lassen, seine Krankheit als schicksalhaft und unvermeidlich hinzunehmen. Patienten sollten sich auf diesen Unsinn nicht einlassen.

  • Ausscheidungsorgane

    Die Organe, die für die Ausscheidung der Gifte zuständig sind - Darm, Leber, Nieren -, könnten nicht optimal funktionieren. Die Fehlfunktion kann durch Giftbelastung verursacht oder verstärkt werden.

  • Impfstoffe
  • Ggf. kommen weitere Krankheitsverursacher hinzu:
    • Stress [3],
      etwa durch Lärm [13], ungenügenden Schlaf, psychische Zwangslagen (Probleme im Job oder in der Familie), Ängste, ungewollte Einsamkeit.

      Stress verstärkt den oxidativen Stress und bewirkt höheren Blutdruck, höheren Blutzuckerspiegel ‒ Risikofaktoren für Schlaganfall und Herzinfarkt. Stress verschlechtert die Immunsystem-Abwehr ‒ Risikofaktor für Infektionskrankheiten und Krebs. Stress beschleunigt den Alterungsprozess.

      Abhilfe
      bzw. Kompensation der Stress-Wirkungen durch reichliche Versorgung mit Vitamin C.

    • ungesunde Ernährung, ungesunde Lebensmittel [9]
      • Fast Food enthält besonders viele Konservierungsstoffe,
      • zu viel Zucker,
      • schlechte Fette, z.B. Transfette, und zu viel Fett,
      • Mangel an Ballaststoffen und Vollwertkost,
      • genetisch veränderte Nahrungsmittel,
      • zu viel Fleisch, insbesondere rotes Fleisch,
      • zu viel Gebratenes und Frittiertes, z.B. Kartoffelchips und Pommes frites,
        denn sie enthalten hohe Mengen an dem krebsverursachenden Acrylamid, zudem viele Transfette,
      • ungesunde bis giftige Zusatzstoffe [1] in der Nahrung,
        z.B. Glutamat, Aspartam oder Sucralose (Süßstoffe), Farbstoffe, Aromen, Verdickungsmittel, Emulgatoren, Konservierungsmittel, Hormonstörer.
      • Darüber hinaus finden sich in den Lebensmitteln auch Industriechemikalien, die bei der Herstellung von Verpackungen und in Lebensmittelverarbeitungsanlagen verwendet werden, wie z. B. Bisphenol A, Phthalate, PFAS und Perchlorat.
      Tausende von chemischen Zusatzstoffen werden in der Lebensmittelindustrie eingesetzt, und viele von ihnen werden mit Schäden am Hormonsystem, neurologischen und Verhaltensproblemen, mit Krebs sowie Herz- und Lebererkrankungen in Verbindung gebracht.
    • Desinfektionsmittel [20]

      Unser Körper beherbergt 30% mehr Mikroorganismen (Viren, Bakterien, Pilze) als er Körperzellen hat. Auch in unserer Umwelt sind wir von ihnen umgeben. Sie leben zum Teil in Symbiosen und unterstützen oder bekämpfen sich gegenseitig. Sie werden auch bei der Lebensmittel-Herstellung verwendet, z.B. bei Sauerkraut, Joghurt und weiteren Milchprodukten, Hefegärung usw. Ohne Mikroorganismen bricht unsere Verdauung und unser Immunsystem zusammen.

      Desinfektionsmittel enthalten biozide Wirkstoffe, d.h. Gifte zur Bekämpfung von Mikroorganismen, seien sie nützlich oder schädlich. Die Desinfektionsmittel töten leider auch die Organismen, die nützlich und notwendig für den Menschen sind, und begünstigen durch Selektion ‒ ähnlich wie Antibiotika ‒ die Züchtung von schädlichen Organismen, die nicht mehr bekämpft werden können (Resistenz).

      Das Immunsystem ist, anders als Desinfektionsmittel und Antibiotika, in der Lage, die lebensnotwen­digen von den gesundheitsschädlichen Keimen zu unterscheiden und kann die schädlichen Keime gezielt und selektiv bekämpfen. Das Immunsystem ist also für die Bekämpfung schädlicher Keime hervorragend vorbereitet. Es lohnt sich deshalb, das Immunsystem bei der Bewältigung dieser Aufgabe zu unterstützen.

      Beispiele:

      • Isopropanol (Propan-2-ol, Isopropylalkohol) wird häufig für die Handdesinfektion verwendet. Es gehört zu den flüchtigen organischen Verbindungen (VOC), wird inhaliert, verursacht allergische Reaktionen und Atemwegserkrankungen. Es ist wie folgt eingestuft:
        • H225: Flüssigkeit und Dampf leicht entzündbar,
        • H319: verursacht schwere Augenreizung,
        • H336: kann Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen.
      • Quartäre Ammoniumverbindungen (QAV, Quat, engl.: QAC)

        Es gibt hunderte unterschiedliche QAV. Im Tierversuch zeigten sie sich reproduktionstoxisch, also gesundheitsschädlich für die Fortpflanzung. Sie werden vielfältig in Gewerbe und Haushalt als Desinfektionsmittel eingesetzt, etwa im Flugzeug, in Weichspülern, als Invertseifen oder als Antistatika (z. B. in Shampoos). Aufgrund ihrer Desinfektionswirkung werden sie auch zu den Bioziden gezählt. Im öffentlichen und industriellen Bereich findet man sie in Krankenhäusern, bei der Lebensmittelverarbeitung, in der Landwirtschaft, im Holzschutz, in Reinraumapplikationen und in Antialgenmitteln (Algiziden) für Schwimmbäder und Pools.

      • Triclosan wird wegen seiner desinfizierenden, bioziden Wirkung in Medizin und Haushalt eingesetzt. Weitere Informationen unter Hormonstörende Stoffe
      Desinfektionsmittel können auch Verdünnungsmittel, Vergällungsmittel, Tenside, Schaum- und pH-Wert-Regulatoren, Komplexbildner, Farb- und Duftstoffe enthalten; auch Verunreinigungen sind möglich. Leider werden diese Zusatzstoffe nur selten deklariert oder mit allgemeinen Begriffen beschrieben.

      Leider werden während der Corona-Pandemie deutlich mehr Desinfektionsmittel eingesetzt, obwohl sie das Risiko für Atemwegserkrankungen wie COPD und Asthma erhöhen, aber das Risiko für Virusinfektionen nicht reduzieren.

      Empfehlung:
      Vermeiden Sie, wann immer möglich, die Anwendung von Desinfektionsmitteln. Wasser und Seife sind für die persönliche Hygiene völlig ausreichend. Bakterien sind nicht so schlimm, wie viele denken.
    • Mangel an Vitalstoffen [14]

      Vitalstoffe sind Vitamine, Mineralien und Bio-Flavonoide. Mangelsituationen können bei mangelnder Versorgung und bei erhöhtem Bedarf entstehen.

      • Die Mangelversorgung kann bei ungesunder Ernährung (s.o.) oder z.B. durch Erkrankung des Magen-Darm-Traktes entstehen, so dass zu wenige Vitalstoffe aus der Nahrung aufgenommen werden. Mit zunehmendem Alter steigt die Gefahr einer Mangelversorgung.
      • Der erhöhte Bedarf besteht bei giftbelasteten Menschen, bei Sportlern, bei Menschen mit intensiver Muskelarbeit und bei häufigem Schwitzen, z.B. in der Sauna, in der Schwangerschaft, bei Rauchern, bei psychischem Stress, bei Entgiftungstherapien mit Chelatbildnern und bei älteren Menschen.
      Ein Mangel an Vitalstoffen schwächt das Immunsystem und erhöht die Anfälligkeit des Körpers für Fehlfunktionen und Krankheiten aller Art. Die schulmedizinisch-eindeutige Diagnostik eines Vitamin­mangels als Ursache einer Krankheit gelingt nur in wenigen Fällen, z.B. Skorbut bei Mangel an Vitamin C oder Rachitis bei Mangel an Vitamin D. Die Orthomolekulare Medizin beschäftigt sich mit Nutzen und Anwendung von Vitaminen, Mineralien und Bio-Flavonoiden, sei es zur Gesundheitsvorsorge oder zu therapeutischen Zwecken.
    • Mikrobiota, Bakterien, Darmflora [4]

      Ein gesundes Mikrobiom im Darm besteht aus über 1000 Arten von Bakterien, die beim Abbau von Nahrung und der Aufrechterhaltung des Verdauungssystems helfen. Bakterien sind ein wesentlicher Baustein für gute Gesundheit. Fast alle Bakterien, viele Viren und Pilze nützen dem Menschen; manche sind gar lebensnotwendig. Sie spielen besonders im Darm (Darmflora) eine wichtige Rolle und sollten deshalb pfleglich behandelt werden. Durch probiotische und fermentierte Nahrung werden sie gefördert, durch Umweltgifte, Medikamente (z.B. Antibiotika) und Fast-Food-Produkte der Lebensmittelindustrie werden sie geschädigt. Die Darmflora beeinflusst speziell das enterische Nervensystem und über die Darm-Hirn-Achse, den Vagusnerv, auch das zentrale Nervensystem.

      Bisher wird bei fast jedem Verdacht auf bakterielle Infektion ein Antibiotikum verschrieben. In der Schulmedizin wird fälschlicherweise vermutet, dass sich die geschädigte Darmflora schnell wieder erholt, wenn das Antibiotikum abgesetzt wird. Zudem ist gut möglich, dass der Darm nach der Schädigung stärker als zuvor von schädlichen Bakterien besiedelt wird. Wegen der zunehmenden Resistenz der Bakterien gegen Antibiotika werden immer wieder neue Antibiotika entwickelt. Inzwischen zeichnet sich ab, dass die schädlichen Bakterien diesen Wettlauf gegen die nützlichen Bakterien gewinnen.

      Eine geschädigte Darmflora kann sehr unterschiedliche Krankheiten verursachen:
      • akut im Darm: Verstopfung oder Durchfall,
      • Schwächung des Immunsystems und chronische Entzündungen,
      • neurologische Erkrankungen, z.B. Parkinson oder Gehirntumore,
      • psychisch/psychiatrisch: negativer Einfluss auf Stimmung, Ängste, Wahrnehmungsfähigkeit und Depressionen
      • Fettleibigkeit und das metabolische Syndrom,
      • Bluthochdruck,
      • Darmkrebs.
      Es ist möglich, dass diese Krankheitssymptome und die geschädigte Darmflora eine gemeinsame Ursache haben.

      Was schädigt die Darmflora?

      Wie erreicht man eine gesunde Darmflora?

      Fördern Sie das Wachstum nützlicher Bakterien durch Ernährung mit
      • Vollwertkost, die reich an Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen ist, z.B. Vollkornprodukte, Obst mit Schalen, Gemüse, Bohnen und Hülsenfrüchte,
      • probiotischen und fermentierten Lebensmitteln, z.B. Joghurt, Sauerkraut. Diese Lebensmittel enthalten lebende Bakterien-Kulturen.
      • pflanzlichen Antibiotika
        • Oregano-Öl ist eines der wirkungsvollsten natürlichen Antibiotika und fungizid, also gut gegen Pilz-Infektionen aller Art.
        • Olivenblattextrakt: der etwas bitter schmeckende Wirkstoff Oleuropein hat antioxidative, antimikrobielle und anti-entzündliche Eigenschaften;
        • Ingwer wird gegen Salmonellen und andere schädlichen Keime in Lebensmitteln eingesetzt;
        • Honig wird seit Jahrtausenden wegen seiner antiseptischen und antibiotischen Eigenschaften geschätzt;
        • Knoblauch: der Wirkstoff Allicin arbeitet gegen verschiedene Mikroben, auch gegen resistente Bakterien;
        • Echinacea wirkt antibakteriell und stärkt das Immunsystem;
        • Apfelessig wirkt antiseptisch und antimikrobiell, außerdem blutstillend und entzündungshemmend;
        • Kurkuma (Gelbwurzel) mit dem Wirkstoff Curcumin, bekannt aus der ayurvedischen und traditionellen chinesischen Medizin, wird gegen Entzündungen und bakterielle Infektionen und zur Stärkung des Immunsystems eingesetzt;
        • Cayenne-Pfeffer mit den Wirkstoffen Capsaicin and Dihydrocapsaicin stimuliert die Blutzirkulation stoppt das Bakterien- und Pilzwachstum und wirkt auch gegen Virus-Infektionen;
        • natives Kokosöl wirkt gegen mikrobielle Infektionen, stärkt das Immunsystem und stabilisiert den Blutzuckerspiegel.
        Vorzug aller pflanzlich-natürlichen ‒ im Gegensatz zu den pharmazeutisch-synthetischen ‒ Antibiotika ist, dass sie nur die schädlichen, nicht die nützlichen Bakterien angreifen.
      Darmreinigung [11]
      Eine Darmreinigung kann von Vorteil sein, um nicht nur schwer lösliche Kotsteine (verhärteter Stuhl), sondern auch Umweltgifte, nutzlose Stoffwechselprodukte, schädliche Viren, Bakterien und Fremd­proteine aus dem Körper zu entfernen, die sich im Darm und an anderen Stellen ansammeln. Damit wird die Autophagozytose unterstützt, ein natürlicher Prozess, mit dem der Körper nicht mehr benötigte Zellbestandteile abbaut und ggf. umbaut. Dieser Prozess nimmt im Alter ab, was die Entstehung chronischer Krankheiten (Tumore, Krebs, neurodegenerative Erkrankungen) begünstigt.
    • Übergewicht und Fettleibigkeit
      erhöhen das Risiko für einige chronische Erkrankungen: Depressionen, Diabetes Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs.
    • Parasiten (Darmpilze, Borrelien [19], Würmer)
      lassen sich in einzelnen Organen nieder und erzeugen (neuro-)toxische Stoffwechselprodukte. Ein geschwächtes Immunsystem kann sich nur schlecht gegen die Parasiten wehren. Manchmal sind sogar Antibiotika nicht in der Lage, die Parasiten zu vertreiben. Darmpilze können auch durch Schwermetallbelastung entstehen bzw. gefördert werden.
    • Ungesunde Lebens-, Arbeits- und Wohnverhältnisse,
      etwa durch Gifteinwirkung am Arbeitsplatz, Schimmel an den Wänden, schlechte Atemluft [2], Sauerstoffmangel [10].
    • Mangelnde Bewegung [12]
      Empfehlenswert sind Ausgleichssport und Waldlauf in gesunder Luft; die WHO empfiehlt für Erwachsene pro Woche mindestens 150 Minuten moderate oder 75 Minuten intensive körperliche Aktivität.
    • Verletzungen, etwa durch Unfälle;
    • Narben, z.B. nach einer Operation;
    • Chronische Entzündungen als Krankheitsursache finden Sie hier.

    Diese Aufzählung zeigt, dass es nicht einfach ist, einem Umweltgift als Krankheitsursache auf die Spur zu kommen; hier ist der kompetente Umweltmediziner gefragt. Zudem muss dann noch gefunden werden, um welches Gift es sich handelt und wo dessen Quelle ist, damit die weitere Gifteinwirkung gestoppt werden kann. Außerdem ist es wichtig zu wissen, welche reversiblen und irreversiblen Schäden die Gifte im Körper angerichtet haben. Würde sich der Arzt bei einer chronischen Erkrankung die Mühe machen, jeweils im Einzelfall die Ursache zu finden, würde sich die Gefährlichkeit der Umweltgifte schnell herausstellen.


[1] Informationen und Studien zu Nahrungsmittel-Zusatzstoffen

[2] Informationen und Studien zu Schadstoffen (Feinstaub etc.) in der Atemluft

Feinstaub ist gesundheitsschädlich; zahlreiche Studien belegen z.B. das erhöhte Risiko einer Krebserkrankung. Über den kleineren Ultrafeinstaub gibt es bisher wenig sichere Erkenntnisse. Sicher ist: die ultrafeinen Partikel dringen noch tiefer in die Lunge ein als gewöhnlicher Feinstaub. Von dort gelangen sie in den Blutkreislauf und in das Gehirn, wo sie chronische Entzündungen auslösen können. Ultrafeinstaub stammt z.B. aus Flugzeugen im Start- und Landebereich und tritt in Flughafennähe in sehr hohen Konzentrationen auf.

[3] Weitere Informationen und Studien zu Stress

[4] Studien und Informationen zur Mikrobiota, Bakterien, Darmflora und zu Antibiotika

Eine geschädigte Darmflora kann die Entstehung einer Vielzahl von chronischen Krankheiten fördern. Zahlreiche Studien an Menschen und Mäusen belegen, dass Allergien wie das Asthma bronchiale und Autoimmunkrankheiten wie die Multiple Sklerose und die Rheumatoide Arthritis in unerwartet starkem Maß von der Zusammensetzung und der Verschiedenartigkeit des Mikrobioms abhängen. Zugrunde liegende Mechanismen betreffen die Stimulation verschiedener Zelltypen des angeborenen und adaptiven Immunsystems durch bakterielle Liganden und Metabolite, die unter anderem die Differenzierung und Proliferation von T-Helferzellen und regulatorischen T-Zellen stark beeinflussen. (entnommen aus Das Mikrobiom von André Gessner)

  • Franz Daschner: Wir fürchten und wir brauchen sie (6.2008)

    99,99999 und noch mehr Prozent der Bakterien in uns, auf uns und um uns herum sind gute, notwendige Bakterien.
    Prof. Dr. Franz Daschner war 1992 - 2006 Direktor des Instituts für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene in Freiburg.

  • Alfons Meyer: Die oftmals vergessene Darmflora (2009)
  • Zentrum der Gesundheit:
    • Oregano ‒ Natürliches Antibiotikum (11.2019)

      Oregano zählt zu den kraftvollsten Kräutern und den wirkungsvollsten natürlichen Antibiotika, die jemals untersucht wurden. Oregano ist darüber hinaus ein stark fungizides Mittel. Daher wirkt er gut bei Pilz-Infektionen aller Art.

    • Wie Sie nach Antibiotika Ihre Darmflora wieder aufbauen (7.2019)

      Viele Antibiotika greifen nicht nur die Krankheitserreger an, sondern auch die nützlichen Bakterien der körpereigenen Flora, etwa die Darm- und Scheidenbakterien. Diese Bakterien sind jedoch sehr wichtig für ein leistungsstarkes Immunsystem, für einen gesunden Darm, eine gute Nährstoff­verwertung und vieles mehr.

  • Antibiotika
    Antibiotika werden gegen schädliche Bakterien eingesetzt. Aber sie nützen nicht nur, sie schaden auch: sie schädigen die Darmflora, und ihr übermäßiger Einsatz in Medizin und Massentierhaltung verursacht die Entstehung von Keimen, die gegen alle Antibiotika resistent sind.
    • Les Dethlefsen, Sue Huse, Mitchell L Sogin and David A Relman:
      The Pervasive Effects of an Antibiotic on the Human Gut Microbiota, as Revealed by Deep 16S rRNA Sequencing (11.2008)

      Antibiotika schädigen die Darmflora nachhaltig. Am Beispiel des Antibiotikums Ciprofloxacin wird gezeigt, dass für die Mehrzahl der geschädigten Bakterien der frühere Zustand innerhalb von 4 Wochen nach Ende des Antibiotika-Einsatzes wieder hergestellt wurde. Einige Bakterienstämme hatten sich jedoch auch nach 6 Monaten nicht erholt.

    • Interview mit Dr. Herman Focke, Tierarzt und ehemaliger Leiter des Veterinärsamts im Landkreis Cloppenburg:
      Antibiotika in der Tiermast: Viertel nach zwölf (1.2012)

      Der übermäßige Einsatz von Antibiotika in der Tiermast ist in Politik und Wissenschaft bekannt, aber es wird nicht gehandelt.

    • Laura J Shallcross: Antibiotic overuse: a key driver of antimicrobial resistance (12.2014)

      Der breite Einsatz von Antibiotika führte in den vergangenen Jahrzehnten zu einer Zunahme der Lebenserwartung um rund 20 Jahre; sie ermöglichten bis dahin unmögliche medizinische Techniken und Therapien. Aber nach jeder Einführung eines Antibiotikums folgte die Resistenz der Bakterien dagegen. Die Anzahl der Pharma-Unternehmen, die Antibiotika entwickeln, fiel in den letzten 20 Jahren von 18 auf nur noch vier. Krankenhäuser sind die bedeutendsten Brutstätten resistenter Bakterien. In der Intensiv-Tierhaltung werden Antibiotika als Ersatz für fehlende Hygiene eingesetzt.

    • Larissa B. Thackray, Scott A. Handley, Matthew J. Gorman, Subhajit Poddar, Prachi Bagadia, Carlos G. Briseño, Derek J. Theisen, Qing Tan, Barry L. Hykes Jr., Hueylie Lin, Tiffany M. Lucas, Chandni Desai, Jeffrey I. Gordon, Kenneth M. Murphy, Herbert W. Virgin, Michael S. Diamond:
      Oral Antibiotic Treatment of Mice Exacerbates the Disease Severity of Multiple Flavivirus Infections (3.2018)
      Kommentar: Here’s another reason to stop taking antibiotics

      Flaviviren können virales hämorrhagisches Fieber oder eine Infektion des Zentralnervensystems (Enzephalitis) verursachen, auch Gelbfieber, die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), die Japanische Enzephalitis, das Dengue-Fieber und das West-Nil-Fieber. In dieser Studie wird beobachtet, dass Mäuse nach Behandlung mit oralen Antibiotika, die die Darmmikrobiota dezimieren, eine erhöhte Anfälligkeit für schwere Infektionen mit Flaviviren aufweisen: mit dem West-Nil-Virus, dem Dengue- und dem Zika-Virus. Das Antibiotikum beeinträchtigt die Entwicklung optimaler T-Zell-Antworten.

    • Katie J. Suda, Gregory S. Calip, Jifang Zhou, Susan Rowan, Alan E. Gross, Ronald C. Hershow, Rose I. Perez, Jessina C. McGregor, Charlesnika T. Evans:
      Assessment of the Appropriateness of Antibiotic Prescriptions for Infection Prophylaxis Before Dental Procedures, 2011 to 2015, auch hier (5.2019)
      Kommentar: Most preventive antibiotics prescribed by dentists are unnecessary

      Die meisten Antibiotika-Anwendungen vor der Zahnarztbehandlung (81%) zur Prophylaxe gegen Infek­tionen sind überflüssig und im Widerspruch zu den Leitlinien, die Antibiotika nur für Herz-Patienten vorsehen. Am häufigsten wurde das Antibiotikum Clindamycin angewandt, das die Entwicklung des Bakteriums Clostridioides difficile begünstigt; dieses schädigt den Darm, verursacht Durchfall und erfordert den Einsatz weiterer Antibiotika.

    • Megan Cully: Antibiotics alter the gut microbiome and host health (6.2019)

      Das Darmmikrobiom, die Darmflora, und folglich die Gesundheit des Menschen kann auch durch eine kurzfristige oder niedrig dosierte Antibiotika-Behandlung dauerhaft geschädigt werden. Ergebnis: chronisch-entzündliche Darmerkrankung (CED), Diabetes Typ 1, Psoriasis, Asthma. Antibiotika sollten deshalb gar nicht oder möglichst zurückhaltend eingesetzt werden, insbesondere bei Kleinkindern und Schwangeren.

  • Caroline J. K. Wallace and Roumen Milev:
    The effects of probiotics on depressive symptoms in humans: a systematic review (2.2017)
    Kommentar: Can probiotics help treat depression and anxiety?

    Der Darm hat sein eigenes Nervensystem, in dem viele von denselben Neurotransmittern wie im Gehirn, etwa Acetylcholin und Serotonin, produziert werden. Sie sind wichtig für die Darmbeweglichkeit; zu wenig oder zu viel kann zu Verstopfung oder Durchfall führen. Die Studie ergab, dass Stimmung, Ängste und Wahrnehmungsfähigkeit durch Probiotika positiv beeinflusst werden können.

  • Jing Li, Fangqing Zhao, Yidan Wang, Junru Chen, Jie Tao, Gang Tian, Shouling Wu, Wenbin Liu, Qinghua Cui, Bin Geng, Weili Zhang, Ryan Weldon, Kelda Auguste, Lei Yang, Xiaoyan Liu, Li Chen, Xinchun Yang, Baoli Zhu & Jun Cai:
    Gut microbiota dysbiosis contributes to the development of hypertension, auch hier (2.2017)

    Eine geschädigte Darmflora trägt zur Entwicklung von Bluthochdruck bei. Schon in einem Frühstadium von Bluthochdruck zeigen sich signifikante Schäden: Menge und Vielfalt nützlicher Mikroben sind drastisch reduziert, schädliche Bakterien wie Prevotella und Klebsiella wachsen zu stark.

  • Albert Palleja, Kristian H. Mikkelsen, Sofia K. Forslund, Alireza Kashani, Kristine H. Allin, Trine Nielsen, Tue H. Hansen, Suisha Liang, Qiang Feng, Chenchen Zhang, Paul Theodor Pyl, Luis Pedro Coelho, Huanming Yang, Jian Wang, Athanasios Typas, Morten F. Nielsen, Henrik Bjorn Nielsen, Peer Bork, Jun Wang, Tina Vilsbøll, Torben Hansen, Filip K. Knop, Manimozhiyan Arumugam & Oluf Pedersen:
    Recovery of gut microbiota of healthy adults following antibiotic exposure, auch hier: _1_ _2_ (10.2018)

    Kommentar: The composition of gut bacteria almost recovers after antibiotics

    Nach Antibiotika-Gabe erholten sich fast alle Bakterien bis auf 9 innerhalb von 6 Wochen; diese 9 Bakterien hatten sich auch nach 6 Monaten nicht wieder erholt.

  • Mireia Valles-Colomer, Gwen Falony, Youssef Darzi, Ettje F. Tigchelaar, Jun Wang, Raul Y. Tito, Carmen Schiweck, Alexander Kurilshikov, Marie Joossens, Cisca Wijmenga, Stephan Claes, Lukas Van Oudenhove, Alexandra Zhernakova, Sara Vieira-Silva & Jeroen Raes:
    The neuroactive potential of the human gut microbiota in quality of life and depression (2.2019)

    Nach Überprüfung von über 500 Bakterien, die im menschlichen Darm wohnen, stellte sich heraus, dass Menschen mit Depressionen Mangel an 2 Bakterien haben: Dialister und Coprococcus ‒ auch die Patienten, die Antidepressiva nehmen

  • Andrew Maltez Thomas, Paolo Manghi, Francesco Asnicar, Edoardo Pasolli, Federica Armanini, Moreno Zolfo, Francesco Beghini, Serena Manara, Nicolai Karcher, Chiara Pozzi, Sara Gandini, Davide Serrano, Sonia Tarallo, Antonio Francavilla, Gaetano Gallo, Mario Trompetto, Giulio Ferrero, Sayaka Mizutani, Hirotsugu Shiroma, Satoshi Shiba, Tatsuhiro Shibata, Shinichi Yachida, Takuji Yamada, Jakob Wirbel, Petra Schrotz-King, Cornelia M. Ulrich, Hermann Brenner, Manimozhiyan Arumugam, Peer Bork, Georg Zeller, Francesca Cordero, Emmanuel Dias-Neto, João Carlos Setubal, Adrian Tett, Barbara Pardini, Maria Rescigno, Levi Waldron, Alessio Naccarati & Nicola Segata:
    Metagenomic analysis of colorectal cancer datasets identifies cross-cohort microbial diagnostic signatures and a link with choline degradation, auch hier (4.2019
    Kommentare:

    Die geschädigte Darmflora verursacht Darmkrebs. Man fand im Darm von Krebs-Patienten 30 schädliche Bakterien; eines davon ist das Fusobacterium nucleatum, ein Bakterium, das in der Mundhöhle vorkommt und Parodontitis verursacht.

  • Abigail J. Johnson, Pajau Vangay, Gabriel A. Al-Ghalith, Benjamin M. Hillmann, Tonya L. Ward, Robin R. Shields-Cutler, Austin D. Kim, Anna Konstantinovna Shmagel, Arzang N. Syed, Jens Walter, Ravi Menon, Katie Koecher, Dan Knights:
    Daily Sampling Reveals Personalized Diet-Microbiome Associations in Humans, auch hier (6.2019) Kommentar: Foods with similar nutrition content affect the gut differently

    Die gleiche Nahrung wirkt sich auf das Mikrobiom der einzelnen Menschen sehr unterschiedlich aus. Das bedeutet: Nahrung, die dem einen gut tut, mag sich bei einem anderen Menschen ganz anders auswirken.

  • Charles H. King, Hiral Desai, Allison C. Sylvetsky, Jonathan LoTempio, Shant Ayanyan, Jill Carrie, Keith A. Crandall, Brian C. Fochtman, Lusine Gasparyan, Naila Gulzar, Paul Howell, Najy Issa, Konstantinos Krampis, Lopa Mishra, Hiroki Morizono, Joseph R. Pisegna, Shuyun Rao, Yao Ren, Vahan Simonyan, Krista Smith, Sharanjit VedBrat, Michael D. Yao, Raja Mazumder:
    Baseline human gut microbiota profile in healthy people and standard reporting template (9.2019)
    Kommentar: Microbiome profiling: Study uncovers 'comprehensive' list of organisms that make a healthy gut

    Die Studie enthält eine Liste gesunder menschlicher Referenzmikroorganismen und eine Liste von 157 Organismen, die das Basisbiom bilden und daher als gesunde Kontrollen für Studien im Zusammenhang mit Dysbiose verwendet werden können. Die Liste kann auf 863 Organismen erweitert werden. Alle Daten sind frei verfügbar.

  • Darmflora, Bluthochdruck und Depressionen Bei Patienten mit/ohne Bluthochdruck und mit/ohne Depressionen stellte sich nach Analyse der Darm-Bakterien-DNA heraus: jede der 4 Patienten-Gruppen hatte eine ganz spezifische Bakterien-Population. Die Forscher definierten daraufhin 4 verschiedene Krankheiten: Bluthochdruck mit Depressionen, Bluthochdruck ohne Depressionen usw.
  • Arnau Vich Vila, Valerie Collij, Serena Sanna, Trishla Sinha, Floris Imhann, Arno R. Bourgonje, Zlatan Mujagic, Daisy M. A. E. Jonkers, Ad A. M. Masclee, Jingyuan Fu, Alexander Kurilshikov, Cisca Wijmenga, Alexandra Zhernakova, and Rinse K. Weersma:
    Impact of commonly used drugs on the composition and metabolic function of the gut microbiota (1.2020)
    Kommentar: Many common drugs messing with our microbiomes

    Viele häufig verwendete Medikamente beeinträchtigen die Gesundheit unserer Mikroorganismen erheblich und erhöhen das Risiko von Darminfektionen, Fettleibigkeit und anderen schweren Erkrankungen. Medikamente, die das Mikrobiom besonders schädigen, sind:

    • Protonenpumpenhemmer (PPIs) zur Behandlung von Magengeschwüren, H. Pylori-Eliminierung, gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD, Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre), Barrett-Ösophagus (Schädigung der unteren Speiseröhre) sowie Dyspepsie (Verdauungsstörung im Oberbauch), von denen zwischen 11% und 24% der europäischen Bevölkerung betroffen sind;
    • Metformin zur Behandlung von Typ-2-Diabetes, von dem 10% der europäischen Erwachsenen betroffen sind;
    • Antibiotika, die jedes Jahr von 34% der europäischen Bevölkerung eingenommen werden;
    • Abführmittel.
  • Spiegel:

[5] Studien und Informationen zur circadianen Rhythmik

[6] Informationen und Studien zum Immunsystem

  • Alfons Meyer: Grundlagen der Immunologie ‒ Eine kurzweilige Einführung (2008)
  • Zentrum der Gesundheit
    • So stärken Sie Ihr Immunsystem (10.2020)

      Angeblich, laut Schulmedizin, sind Impfungen die einzige Maßnahme, um das Immunsystem zu stärken. Weit gefehlt! Der Beitrag zählt viele Tipps auf, wie man eine Schwächung des Immunsystems vermeidet, wie man es entlasten und aktiv stärken kann.

    • So funktioniert das Immunsystem (11.2020)

      Leicht verständliche Erklärung des Immunsystems und seiner Komponenten.

  • Irina Lehmann:
    Umweltschadstoffe als Adjuvanzien und Co-Faktoren einer immunologischen Erkrankung, auf englisch (7.2017)

    Umweltschadstoffe können [...] Störungen auslösen, indem sie die Funktion von Zellen des Immunsystems so modifizieren, dass diese entweder übersensibel auf Allergene oder körpereigene Strukturen reagieren oder Pathogene nicht mehr adäquat bekämpfen können. Eine derartige indirekte Wirkung bezeichnet man auch als einen adjuvanten Effekt.

    Um zu verhindern, dass in dieser hochsensiblen Phase der frühen Kindheit Krankheitsrisiken unter dem Einfluss von Umweltbelastungen geprägt werden, sind Kinder deshalb besonders zu schützen. Ist das bekannt, wenn einem Kleinkind im Rahmen einer Impfung ein Gift-Coctail injiziert wird?
  • Arthur Cassa Macedo, André Oliveira Vilela de Faria, and Pietro Ghezzi:
    Boosting the Immune System, From Science to Myth: Analysis the Infosphere With Google (7.2019)

    Die Studie geht der Frage nach, welche Einflüsse auf das Immunsystem und dessen Stärkung die Menschen für wichtig halten. Dazu wurden Google-Suchergebnisse und Webseiten untersucht. Antwort: als die 5 wichtigsten Einflüsse gelten die Ernährung, Obst, Vitamine, Antioxidantien und Probiotika. Impfungen kommen nur auf Platz 27.

  • DGUHT: Das Corona Virus: weltweite Gefahr oder völlig übertriebene Hysterie?

    Das Immunsystem hat die Aufgabe, den Menschen vor Angriffen auf seine Gesundheit zu schützen. Wie gut das gelingt, hängt vom Zusand des Immunsystems ab. Die Corona-Krise sollte Anlass sein, darüber nachzudenken, was jeder Einzelne für sein Immunsystem tun kann.
    In diesem Beitrag finden Sie eine Beschreibung des Immunsystems, was es bedroht und wie man es stärkt.

  • MedLinePlus: Immune System and Disorders

    Elementare Infos zum Immunsystem.

  • Infos auf dieser Webseite zu freien Radikalen und oxidativem Stress und zur endothelialen Dysfunktion

[9] Informationen und Studien zu ungesunder Ernährung

[10] Informationen und Studien zu Mangel an Sauerstoff

[11] Informationen und Studien zur Darmreinigung und Entschlackung

[12] Informationen und Studien zu körperlicher Aktivität

[13] Informationen und Studien zu Lärm als Krankheitsursache

[14] Informationen und Studien zu Mangel an Vitalstoffen als Krankheitsursache

[15] Informationen und Studien zur Genetik des Menschen im Zusammenhang mit Krankheitsursachen

  • Beiträge zum Zusammenhang von Umweltgiften und Genetik als Ursache von chronischen Erkrankungen.
  • amalgam-informationen.de: Entgiftung und genetische Disposition
  • Edward D. Levina, Michael Aschner, Ulrike Heberlein, Douglas Ruden, Kathleen A. Welsh-Bohmer, Selena Bartlett, Karen Berger, Lang Chen, Ammon B. Corl, Donnie Eddins, Rachael French, Kathleen M. Hayden, Kirsten Helmcke, Helmut V.B. Hirsch, Elwood Linney, Greg Lnenicka, Grier P. Page, Debra Possidente, Bernard Possidente and Annette Kirshner:
    Genetic aspects of behavioral neurotoxicology (9.2009)

    In Einzelbeiträgen, die auf einer Fachtagung gehalten wurden, wird erläutert, wie durch das Zusammenwirken von Genen und Umweltgiften die Psyche beeinflusst und verändert wird.

[16] Informationen und Studien zum Zusammenhang von Umweltgiften und Sexualhormonen

  • Bernard Weiss: Same sex, no sex, and unaware sex in neurotoxicology (9.2010)

    Der Autor gibt einen Überblick über den Zusammenhang von Sexualhormonen und der Wirkung neurotoxischer Substanzen.

  • Bernard Weiss: The intersection of neurotoxicology and endocrine disruption (2012)

    An einzelnen Beispielen ‒ Phthalate, die wie Anti-Androgene wirken, und Bisphenol A, das wie Östrogen wirkt, ‒ wird gezeigt, wird gezeigt, wie schwierig die Beurteilung der Gifte als Hormonstörer ist. Diese beiden Gifte beeinflussen die Entwicklung des Gehirns bei Knaben und Mädchen in unterschiedlicher Weise.

[17] Informationen und Studien zur körpereigenen Engiftung

[18] Informationen und Studien zur Giftbelastung während Schwangerschaft und früher Kindheit

[19] Informationen zur Borreliose

Hinweis: Zecken können außer Borreliose noch weitere Krankheiten auf Tier und Mensch übertragen ‒ Anaplasmose, Babesiose, Erkrankungen durch das Bourbon-Virus, das Heartland-Virus oder das Powassan-Virus, Rocky-Mountain-Fleckfieber, südstaatliche Rinderzecken-Krankheit, Zeckenrückfallfieber, Tularämie, Rickettsia 364D.

[20] Informationen zu Desinfektionsmitteln


Weitere Informationen zu Krankheitsursachen:

21.1.2021 16:13

Aktuell

Newsletter Dezember 2020

ist wieder mit interessanten Themen erschienen.

Aufruf

an alle Ärzte und Regierun­gen: setzt Vitamin D gegen Corona ein! Mehr ...

Implantate

können helfen, aber auch Ursache von jahrelangen Qualen sein. Mehr ...

Kontrastmittel

beim MRT könnten dem Gehirn schaden. Mehr ...

Vitamin D

schützt auch vor Atemwegserkrankungen wie COVID-19. Mehr lesen ...

Virusinterferenz

schränkt die Anwendung von Impfstoffen ein. Mehr lesen...

Chronische Entzündungen im Darm

können ein großes Problem sein. Mehr lesen...

Vitamine und Mineralien

sind wichtig für die Gesundheit. Mehr lesen ...

Impfstoffe

enthalten giftige Chemika­lien, die die Gesundheit gefährden. Mehr lesen ...

Mitgliederversammlung

des BBFU am 28.9.2019 mit Vortrag Umweltgifte. Mehr lesen ...

Handys und Smartphones

erzeugen Elektrosmog und schaden der Gesundheit. Mehr lesen

Aluminium

kann Autismus und Alzhei­mer verursachen. Mehr ...

Glyphosat

ist ein Pflanzengift mit vie­len gesundheits­schädlichen Wirkungen. Mehr lesen

Fluoride

in Zahnpasta - nützlich oder schädlich? Mehr lesen

Interview

zu Amalgam mit dem Vereinsvorsitzen­den.
Mehr lesen

Gehirn und Nervensystem

werden durch Umweltgifte geschädigt. Das Projekt TENDR will uns wachrütteln. Mehr lesen.

Druckwerke

zu verkaufen. Themen:
Amalgam und Umwelt­medizin. Mehr lesen