Hier sollte ein Foto zu sehen sein

Pfad: Krankheit + Gesundheit > Corona > Ursprung des Virus

Der Ursprung des Corona-Virus

Seitdem das Virus SARS-CoV-2 im Januar 2020 aufgetaucht ist und besonders seit Erklärung der Pandemie durch die WHO am 11. März 2020 ist die Herkunft des Virus von großem Interesse. In mehreren Newslettern wurde darüber berichtet: Februar, April und Juli 2020.

Die EcoHealth Alliance (EHA) und ihr Präsident Peter Daszak

Die in New York (USA) ansässige EcoHealth Alliance ist gut vernetzt mit Regierungen, Universitäten, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Unternehmen. Sie spielt eine zentrale Rolle in der Corona-Pandemie. Das US-amerikanische Verteidigungsministerium gab der Nichtregierungsorganisation Gelder, um das Sammeln von Fledermäusen, die Forschung an ihnen und an Corona-Viren im Virologie-Labor in Wuhan (China) zu fördern. Auch das Nationale Gesundheitsinstitut (NIH) und weitere Bundesbehörden der USA spendierten Fördergelder; insgesamt kamen über 100 Millionen US-$ zusammen. Das Verteidigungsministerium hatte ein vitales Interesse, die Gefahren, die durch Biowaffen mit Viren entstehen könnten, zu untersuchen, und deshalb 39 Mio. US-$ an die EHA gegeben.

Die bisherigen Coronaviren waren viel zu harmlos für eine wirkliche Pandemie (oder als gefährliche Biowaffe). Deshalb wird nach Wegen gesucht, die Evolution in Richtung auf aggressivere Viren voranzutreiben. Es soll herausgefunden werden, ob noch infektiösere Viren möglich sind, als sie in der Natur vorkommen. Dazu wird die serielle Passage entwickelt: man nehme das Coronavirus einer Fledermaus und kultiviere es in Gürteltier-Nierenzellen. Die so mutierten Viren werden dann auf Affen-Nierenzellen, deren Ergebnis wiederum auf Zellen von Mäusehirnen mutiert und vermehrt. Andere Versuche werden mit Frettchen gemacht: man infiziere ein Tier, warte die Viren-Vermehrung im Tier ab und untersuche die so entstandenen mutierten Viren auf höhere Infektiosität. Dieser Vorgang wird mehrfach (seriell) wiederholt.

Da die US-amerikanische Regierung unter Präsident Obama (2009-2017) diese Gain of Function (GOF)-Forschung als zu risikoreich ansieht, finden die interessierten Kreise einen Weg, die Forschung außerhalb der USA fortzusetzen: die EcoHealth Alliance erteilt einen Auftrag an das Virologie-Institut in Wuhan.

Peter Daszak

Peter Daszak gilt in der WHO als wichtigster Experte im Zusammenhang mit dem Ursprung der Pandemie. Deshalb wird er im Jahr 2020 von der WHO und anderen internationalen Organisationen beauftragt, die Herkunft des Virus aufzuklären. Er bestreitet vehement, das Virus könne aus einem Labor stammen. Hat er einen Interessenkonflikt?

Die EHA wird u.a. von David Franz beraten. Er war Kommandeur im US-Zentrum für Biowaffen in Fort Detrick. Wikipedia schreibt über Fort Detrick: Im August 2019 wurde der Forschungsbetrieb an tödlichen Keimen nach schwerwiegenden Sicherheitsverstößen, insbesondere bei der Entsorgung von Gefahrstoffen, abrupt eingestellt.

 

Gain-of-Function-Forschung

Wer die Aktivitäten von Virologen und Impfstoff-Entwicklern der letzten Jahre betrachtet, kommt an der Gain-of-Function-Forschung (GOF) nicht vorbei. Dabei werden an biologischen Organismen Veränderungen vorgenommen, die zum Erwerb neuer oder zur Verstärkung bestehender biologischer Phänotypen führen. Man will herausfinden, ob zukünftig Virus-Mutationen entstehen könnten, die noch ansteckender und/oder pathogener sind als die bekannten Viren-Stränge, ob sie eine Pandemie verursachen könnten und ob sich Impfstoffe dagegen finden lassen. Zu diesem Zweck werden im Labor solche Viren mit gentechnischen Methoden hergestellt. Allerdings wurde der gewünschte Zweck bisher total verfehlt: es wurde damit kein Krankheitserreger und keine Krankheit verhindert und kein Medikament frühzeitig gegen eine Viruserkrankung entwickelt. Aber die Impfstoff-Entwicklung wurde beschleunigt.

Diese Arbeiten gelten als extrem risikoreich und gefährlich und dürfen deshalb nur in Laboratorien der höchsten Schutzstufe (BSL-4) durchgeführt werden; in Deutschland gibt es vier dieser Laboratorien, zwei in China (Wuhan, Harbin) und zehn in USA (Stand Juni 2021). Warnungen vor den Gefahren dieser Technologie werden nicht nur in der Medizin, sondern auch in den Spitzen der Regierungen und des Militärs diskutiert. Die Möglichkeit, ein gefährliches Virus im Labor herzustellen, beweist nicht, dass ein solches Virus auch im Tierreich ohne menschlichen Eingriff entstehen könnte. Deshalb bezweifeln Experten, ob ‒ angesichts der hohen Risiken und des geringen Erkenntnisgewinns ‒ die Gain-of-Function-Forschung überhaupt durchgeführt werden sollte.

Die Gain-of-Function-Forschung muss beendet werden!

Wesentliches Konstruktionselement des aktuellen Virus SARS-CoV-2 ist das Spike-Protein, mit dem es die menschliche Zelle am ACE2-Rezeptor angreift und dort in die Zelle eindringt. Viele Tiere, die als Versuchstiere für entsprechende Experimente in Frage kommen, besitzen diesen ACE2-Rezeptor nicht. Also musste ein solches Tier, z.B. eine Maus, mit gentechnischen Methoden konstruiert werden.

  • Die Gain-of-Function-Forschung spielt für die Entstehung des Virus eine zentrale Rolle; s. dazu Erläuterungen im Newsletter Juli 2020.
  • National Institutes of Health (USA): Gain of Function Research

    Überblick über Veröffentlichungen der US-amerikanischen Behörden: Reports, Symposien, Analysen, Stellungnahmen.

  • Potential Risks and Benefits of Gain-of-Function Research: Summary of a Workshop.
    3 Gain-of-Function Research: Background and Alternatives (13.4.2015)

    Die Virologie, und auch das breitere Gebiet der Mikrobiologie, stützt sich auf Studien, die den Gewinn oder Verlust von Funktionen beinhalten. Um die Rolle solcher Studien in der Virologie zu verstehen, gab Dr. Kanta Subbarao vom Laboratory of Infectious Disease am National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID) an den National Institutes of Health (NIH, USA) einen Überblick über die aktuellen wissenschaftlichen und technischen Ansätze bei der Erforschung pandemischer Stämme von Influenza- und Coronaviren.

  • National Academies of Sciences, Engineering, and Medicine; Policy and Global Affairs; Committee on Science, Technology, and Law; Committee on Dual Use Research of Concern: Options for Future Management:
    Dual Use Research of Concern in the Life Sciences, als pdf

    Thema des Buches ist die Zweideutigkeit (Dual Use) der biologischen Forschung: einerseits die (friedlichen Zwecken dienende) Forschung mit dem Ziel, wissenschaftliche Erkenntnisse, Werkzeuge und Methoden zu finden, andererseits die (verbotene) Entwicklung von Biowaffen. Bis zu welchem Punkt der Forschung wird die Bio-Sicherheit gesteigert, und ab wann wird sie gefährdet?

  • Die Labor-Maus erhält einen ACE2-Rezeptor
    • Lili Kuo, Gert-Jan Godeke, Martin J. B. Raamsman, Paul S. Masters and Peter J. M. Rottier:
      Retargeting of Coronavirus by Substitution of the Spike Glycoprotein Ectodomain: Crossing the Host Cell Species Barrier (2.2000)

      Coronaviren haben allgemein wenige Möglichkeiten, von einer Spezies zu einer anderen überzuspringen. In dieser zellbiologischen Studie aus den Niederlanden wird gezeigt, wie aus Maus- und Katzenviren ein chimäres Virus konstruiert werden konnte, das nur noch Katzen, aber nicht mehr Mäuse infizieren kann.

    • Xiu-Hong Yang, Wei Deng, Zan Tong, Yan-Xia Liu, Lian-Feng Zhang, Hua Zhu, Hong Gao, Lan Huang, Ya-Li Liu, Chun-Mei Ma, Yan-Feng Xu, Ming-Xiao Ding, Hong-Kui Deng, Chuan Qin:
      Mice transgenic for human angiotensin-converting enzyme 2 provide a model for SARS coronavirus infection (10.2007)

      Für Experimente mit SARS-Viren, speziell dem SARS-Coronavirus SARS-CoV, wird ein Versuchstier, eine Maus, benötigt und mit gentechnischen Methoden hergestellt, das den ACE2-Rezeptor des Menschen (hACE2) in sich trägt. In der Studie wird beschrieben, dass es gelungen ist, den ACE2-Rezeptor an vielen Stellen im Mauskörper einzubauen: Lunge, Herz, Niere, Darm, Blutgefäße, Gehirn. Damit wurde ein wichtiges Hilfsmittel, das Maus-Modell, geschaffen, um Impfstoffe und antivirale Medikamente im Tierversuch zu testen.

    • Feng-Liang Liu, Kaixin Wu, Jiaoyang Sun, Zilei Duan, Xiongzhi Quan, Junqi Kuang, Shilong Chu, Wei Pang, Han Gao, Ling Xu, Ying-Chang Li, Hai-Lin Zhang, Xue-Hui Wang, Rong-Hua Luo, Xiao-Li Feng, Hans R Schöler, Xinwen Chen, Duanqing Pei, Guangming Wu, Yong-Tang Zheng, Jiekai Chen:
      Rapid generation of ACE2 humanized inbred mouse model for COVID-19 with tetraploid complementation (2.2021)

      Mäuse und Ratten sind am besten als Versuchtiere für Experimente mit dem ACE2-Rezeptor geeignet, weisen jedoch von Natur aus nicht die ACE2-Variante des Menschen (hACE2) auf. Allerdings muss die genetische Veränderung präzise sein und kann nicht dem Zufall überlassen sein. In dieser Studie wird eine schnelle Methode zur Erzeugung der transgenen Mäuse beschrieben, die den hACE2-Rezeptor an Lunge, Niere, Hoden und Darm tragen.

  • Mit Frettchen werden gefährliche Viren erzeugt
  • Waffenkontrolleure beobachten mit Sorge die Arbeit an den Viren:

    Lynn C. Klotz, Senior Science Fellow, Center for Arms Control and Non Proliferation:

    Klotz, der für die Nichtregierungsorganisation Center for Arms Control and Non-Proliferation arbeitet, hat wiederholt vor den Risiken der Gain-of-Function-Forschung gewarnt.
  • Die EU-Kommission wird vor der Gain-of-Function-Forschung gewarnt
  • Die USA beenden 2014 die Gain-of-Function-Forschung

    Aber danach fördern die USA diese Forschung finanziell weiterhin in China über die EcoHealthAlliance, möglicherweise veranlasst von Anthony Fauci und den National Institutes of Health und ohne Wissen des Weißen Hauses.

  • W. Paul Duprex, Ron A. M. Fouchier, Michael J. Imperiale, Marc Lipsitch & David A. Relman:
    Gain-of-function experiments: time for a real debate (12.2014)

    Fünf Experten diskutieren über Chancen und Risiken der Gain-of-Function-Forschung.

  • S. Schultz-Cherry, R. J. Webby, R. G. Webster, A. Kelso, I. G. Barr, J. W. McCauley, R. S. Daniels, D. Wang, Y. Shu, E. Nobusawa, S. Itamura, M. Tashiro, Y. Harada, S. Watanabe, T. Odagiri, Z. Ye, G. Grohmann, R. Harvey, O. Engelhardt, D. Smith, K. Hamilton, F. Claes, G. Dauphin:
    Influenza Gain-of-Function Experiments: Their Role in Vaccine Virus Recommendation and Pandemic Preparedness (12.2014)

    Die Gain-of-Function (GOF)-Forschung an Vogelgrippe-Viren hat dazu beigetragen, den Produktionsprozess von Impfstoffen zu gestalten - von der Auswahl der Impfstoffkandidaten bis hin zur Herstellung und Bevorratung von Impfstoffen für die Vorbereitung einer Pandemie.

  • Vineet D Menachery, Rachel L Graham, and Ralph S Baric:
    Jumping species ‒ a mechanism for coronavirus persistence and survival (4.2017)

    In dieser Studie wird die Notwendigkeit der Gain-of-Function-Forschung begründet: die zoonotische Übertragung neuartiger Viren, also die direkte Übertragung von Viren auf den Menschen, stellt eine erhebliche Bedrohung für die globale öffentliche Gesundheit dar. Im Labor müsse deshalb untersucht werden, welche noch gefährlicheren Viren künftig möglich sind.

  • Karl Sirotkin, Dan Sirotkin:
  • Gain of Function: Fortsetzung folgt
    • Emanuele Andreano, Giulia Piccini, Danilo Licastro, Lorenzo Casalino, Nicole V. Johnson, Ida Paciello, Simeone Dal Monego, Elisa Pantano, Noemi Manganaro, Alessandro Manenti, Rachele Manna, Elisa Casa, Inesa Hyseni, Linda Benincasa, Emanuele Montomoli, Rommie E. Amaro, Jason S. McLellan, Rino Rappuoli:
      SARS-CoV-2 escape in vitro from a highly neutralizing COVID-19 convalescent plasma (28.12.2020)

      Der Bericht aus einem italienischen Labor zeigt: die Gain-of-Function-Forschung wird fortgesetzt und der Nachfolger von Sars-CoV-2 wird hergestellt. Drei Mutationen ermöglichten es SARS-CoV-2, die polyklonale Antikörperreaktion eines stark neutralisierenden COVID-19-Rekonvaleszenzplasmas zu umgehen.

    • Washington State University (USA): WSU to lead $125 million USAID project to detect emerging viruses (5.10.2021)

      Die Universität erhält 125 Millionen US-$ von der US-Agentur für internationale Entwicklung (U.S. Agency for International Development, USAID) für die Arbeit mit künftigen, noch pathogeneren Viren. Man will Bedrohungen, die künftig entstehen könnten, frühzeitig erkennen und bisher unbekannte Erreger und deren Fähigkeit, Menschen zu infizieren, finden.

  • Marc Lipsitch: Why Do Exceptionally Dangerous Gain-of-Function Experiments in Influenza? (28.8.2018)

    Der Autor plädiert gegen die außerordentlich gefährlichen gain-of-function-Experimente, die darauf abzielen, potenziell pandemische und neuartige Influenzastämme zu erzeugen, z. B. durch Verbesserung der Luftübertragbarkeit hochvirulenter Vogelgrippestämme in Säugetieren. Diese Frage wurde in den letzten 5 Jahren intensiv diskutiert. Experimente zur Erzeugung potenzieller Pandemieerreger bergen Sicherheitsrisiken, die weit über den Experimentator oder das Labor, das sie durchführt, hinausgehen. Eine versehentliche Freisetzung könnte zu einer globalen Verbreitung eines virulenten Virus führen, ein Biosicherheitsvorfall von nie zuvor gesehenem Ausmaß.

  • Prashant Pradhan, Ashutosh Kumar Pandey, Akhilesh Mishra, Parul Gupta, Praveen Kumar Tripathi, Manoj Balakrishnan Menon, James Gomes, Perumal Vivekanandan, Bishwajit Kundu:
    Uncanny similarity of unique inserts in the 2019-nCoV spike protein to HIV-1 gp120 and Gag, auch hier, als pdf: _1_ _2_ (31.1.2020)
    Die Studie wurde zurückgezogen

    Kommentare:

    In dieser indischen Studie wurde anhand der Genomanalyse festgestellt, dass das aktuelle Corona-Virus wahrscheinlich im Labor hergestellt wurde und Ähnlichkeiten mit dem SARS-Virus hat, vermutlich aus Letzterem heraus entwickelt wurde. Es wurden auch eine Ähnlichkeit zum HI-Virus gefunden, was von anderen Forschern allerdings heftig kritisiert wurde.

  • David E. Martin, M-CAM: The Fauci/COVID-19 Dossier, auch hier (1.2021)

    Seit 2002 wurden über 5.100 Patente auf das Genom, die Impfstoffe und den Nachweis des Coronavirus angemeldet. Das ist alarmierend, weil man keine Patente auf etwas anmeldet, das man nicht zu vermarkten gedenkt. Diese Patente werden hier gelistet.

    Unternehmen und Pharmaunternehmen betreiben Lobbyarbeit, damit bestimmte Leute gewählt werden. Sobald sie gewählt und Abgeordnete sind, lassen sie eine enorme Menge an Geld in die verschiedenen NIH-Programme fließen. Im Falle des NIAID sind seit Faucis Amtsantritt im Jahr 1984 191 Milliarden Dollar durch seine Finger geflossen. Ist das so, weil er erfolgreich ist? Nein, denn unter seiner Leitung haben Allergien und Infektionskrankheiten um das 60-fache zugenommen. Trotzdem ist er immer noch Direktor einer gescheiterten Gesundheitsbehörde, die 191 Milliarden Dollar erhalten hat, um ein Problem zu lösen, das von Jahr zu Jahr schlimmer wird.

    Wenn es ein Unternehmen wäre, hätte man ihn gefeuert. Das Problem ist, dass es sich nicht um ein Unternehmen handelt. Es ist eine Geldwaschanlage. Sie schleust öffentliche Gelder durch die Hände einer Bundesbehörde in die Forschungslabors der Regierung, die letztendlich Forschungen durchführen, die dann an die Wohltäter zurücklizenziert werden, d.h. an die Pharmaunternehmen, die dafür bezahlt haben, dass die Leute überhaupt erst ins Amt kommen. Das Forschungs-Risiko ist öffentlich, und die Gewinne fallen privat an.

  • Chengxin Zhang, Wei Zheng, Xiaoqiang Huang, Eric W. Bell, Xiaogen Zhou, and Yang Zhang:
    Protein Structure and Sequence Reanalysis of 2019-nCoV Genome Refutes Snakes as Its Intermediate Host and the Unique Similarity between Its Spike Protein Insertions and HIV-1 (22.3.2020)

    Zwischen den Fledermaus-Viren und dem Virus SARS-CoV-2 muss es einen Zwischenwirt geben, aber welchen? Anhand der Genom-Analyse werden das Malaiische Schuppentier (Manis javanica), Schleichkatzen (Paguma larvata), der Marderhund (Nyctereutes procyonoides) und der Chinesische Sonnendachs (Melogale moschata) näher betrachtet.

  • National Institutes of Health (USA): Research Involving Enhanced Potential Pandemic Pathogens

    Whitewash: Are US Government Health institutions engaged in a massive gain-of-function cover-up? (22.10.2021)

    Es wird viel (zu viel?) über Gain of Function diskutiert, und die US-Gesundheitsbehörden, die das stört, haben einen neuen Begriff entwickelt: Gain of Function heißt jetzt Enhanced Potential Pandemic Pathogens (ePPP, verstärkte potenzielle Pandemieerreger).

  • Organic Consumers Association: ‘Gain-of-Function’ Hall of Shame (1.10.2020)

    Überblick über die wichtigsten Akteure (Dr. Christian ‘Chris’ Hassell, Dr. Robert Kadlec, Dr. Ralph Baric, Peter Daszak, Shi Zhengli, Anthony Fauci, Bill Gates, Scott Dowell) im GOF-Business.

 

Die WHO lässt die Herkunft des Virus untersuchen

Untersuchungskommissionen sollen dem Verdacht nachgehen, das Virus könne aus dem Labor in Wuhan (China) kommen. Leider beeinflusst die Volksrepublik China die Zusamensetzung der WHO-Untersuchungskommission, die Anfang 2021 nach China reist, zeigt dann dennoch wenig Kooperationsbereitschaft, sodass es nur geringe Chancen für belastbare Fakten zur Virus-Herkunft gibt. Und die Experten der WHO haben kein Interesse an einer gründlichen Untersuchung, denn sie glauben an den direkten Übergang vom Tier zum Menschen, auch wenn sie dafür keinen Beweis finden.

 

Zheng-Li Shi

Zheng-Li Shi

Zheng-Li Shi ist die Direktorin des Zentrums für neu auftretende Infektionskrankheiten im Institut für Virologie in Wuhan (China). Manche nennen sie die Fledermaus-Frau, und sie steht im Zentrum des Interesses über die Herkunft des Virus. Sie hat besonders profitiert von der Zusammenarbeit zwischen USA und China bei der Gain-of-Function-Forschung. Sie hat Fledermäuse in Höhlen gesammelt, die Fledermaus-Viren untersucht und gentechnisch verändert, und sie hat dadurch neue Viren geschaffen. Sie bestreitet, dass das aktuelle Virus SARS-CoV-2 aus ihrem Labor stammt.

  • World Society for Virology: Zhengli Shi, Lebenslauf, Veröffentlichungen
  • Wuhan Institute Of Virology, Chinese Academy Of Sciences, informiert:
    Prof. SHI Zhengli elected a fellow of the American Academy of Microbiology (3.8.2019)

    Die chinesische Fledermaus-Viren-Forscherin wird geehrt durch die Ernennung zum Mitglied der US-Amerikanischen Akademie für Mikrobiologie.

  • Xing-Yi Ge, Jia-Lu Li, Xing-Lou Yang, Aleksei A. Chmura, Guangjian Zhu, Jonathan H. Epstein, Jonna K. Mazet, Ben Hu, Wei Zhang, Cheng Peng, Yu-Ji Zhang, Chu-Ming Luo, Bing Tan, Ning Wang, Yan Zhu, Gary Crameri, Shu-Yi Zhang, Lin-Fa Wang, Peter Daszak & Zheng-Li Shi:
    Isolation and characterization of a bat SARS-like coronavirus that uses the ACE2 receptor (30.10.2013)

    Erstmals ist es den Autoren gelungen, ein Sars-ähnliches Coronavirus einer Fledermaus zu isolieren, das fähig ist, sich direkt an eine menschliche Zelle anzudocken. Daraus schliessen sie, dass ein Zwischenwirt für eine menschliche Infektion nicht zwingend notwendig ist.

  • Vineet D Menachery, Boyd L Yount Jr, Kari Debbink, Sudhakar Agnihothram, Lisa E Gralinski, Jessica A Plante, Rachel L Graham, Trevor Scobey, Xing-Yi Ge, Eric F Donaldson, Scott H Randell, Antonio Lanzavecchia, Wayne A Marasco, Zhengli-Li Shi & Ralph S Baric:
    A SARS-like cluster of circulating bat coronaviruses shows potential for human emergence (9.11.2015)

    Kommentar von Declan Butler:
    Engineered bat virus stirs debate over risky research (12.11.2015)

    In dieser Studie aus dem Viren-Labor in Wuhan wird die erfolgreiche Herstellung eines besonderen Virus bekannt gegeben: Wir haben ein chimäres Virus generiert und charakterisiert, das den Spike des Fledermaus-Coronavirus SHC014 in einem mausadaptierten SARS-CoV-Backbone exprimiert. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Viren der Gruppe 2b, die den SHC014-Spike in einem Wildtyp-Backbone kodieren, mehrere Orthologe des SARS-Rezeptors 'humanes Angiotensin-Converting-Enzym II' (ACE2) effizient nutzen können und sich in primären menschlichen Atemwegszellen effizient replizieren. (Chimäre nennt man in Medizin und Biologie einen Organismus, der aus genetisch unterschiedlichen Zellen bzw. Geweben aufgebaut ist, die ggf. von Mensch und Tier stammen. Ein solches Mischwesen stellt dennoch ein einheitliches Individuum dar.)

    Die Autoren beschreiben die hochinfektiöse Natur des von ihnen geschaffenen Virus, denn das Virus kann in die epithelialen Atemwege eines Menschen über den ACE2-Rezeptor gelangen. Die Autoren weisen auf die hohen Risiken eines solchen Erregers hin und betonen, dass es keine wirksamen Therapeutika oder Impfstoffe gibt.

  • Foto von 2 Fledermäusen, die an der Decke einer Höhle hängenFledermäuse
  • Xing-Yi Ge, Ning Wang, Wei Zhang, Ben Hu, Bei Li, Yun-Zhi Zhang, Ji-Hua Zhou, Chu-Ming Luo, Xing-Lou Yang, Li-Jun Wu, Bo Wang, Yun Zhang, Zong-Xiao Li & Zheng-Li Shi:
    Coexistence of multiple coronaviruses in several bat colonies in an abandoned mineshaft (2.2016)

    Fledermäuse aus einem verlassenen Minenschacht im Kreis Mojiang, Provinz Yunnan, China, tragen verschiedene Coronaviren in sich, die im Labor untersucht und identifiziert werden. Darunter sind Viren, die Ähnlichkeiten aufweisen mit den Viren, die das Schwere Akute Respiratorische Syndrom (SARS) der Jahre 2002-2003 auslösten.

  • Xing-Lou Yang, Ben Hu, Bo Wang, Mei-Niang Wang, Qian Zhang, Wei Zhang, Li-Jun Wu, Xing-Yi Ge, Yun-Zhi Zhang, Peter Daszak, Lin-Fa Wang, and Zheng-Li Shi:
    Isolation and Characterization of a Novel Bat Coronavirus Closely Related to the Direct Progenitor of Severe Acute Respiratory Syndrome Coronavirus, auch hier: _1_ _2_ (15.3.2016)

    In der Studie wird über ein neuartiges Fledermaus-Coronavirus berichtet, das dem SARS-Virus in der Genomsequenz sehr viel ähnlicher ist als andere bisher berichtete Viren, insbesondere in seinem S-Gen. Studien zum Zelleintritt und zur Anfälligkeit zeigten, dass dieses Virus ACE2 als Rezeptor nutzen und tierische und menschliche Zelllinien infizieren kann.

  • Ben Hu, Leiping Zeng, Xinglou Yang, Xingyi Ge, Wei Zhang, Bei Li, Jia-Zheng Xie, Xu-Rui Shen, Yunzhi Zhang, Ning Wang, Dongsheng Luo, Xiao-Shuang Zheng, Meiniang Wang, Peter Daszak, Linfa Wang, Jie Cui, Zheng-Li Shi; mit Christian Drosten, Editor:
    Discovery of a rich gene pool of bat SARS-related coronaviruses provides new insights into the origin of SARS coronavirus, auch hier: _1_ _2_ (11.2017)

    In chinesischen Höhlen werden Fledermäuse mit interessanten Viren-Stämmen gefunden, die weiter untersucht werden, weil sie dem menschlichen SARS-Coronavirus sehr ähnlich sind. Es werden auch Viren gefunden, die in der Lage sind, den ACE2-Rezeptor zu nutzen.

    Die Studie wird finanziell von wissenschaftlichen Institutionen der Volksrepublik China und der USA gemeinsam unterstützt.

  • Jie Cui, Fang Li and Zheng-Li Shi: Origin and evolution of pathogenic coronaviruses (12.2018)

    Aktueller Wissensstand über Ursprung und Evolution der Viren SARS-CoV und MERS-CoV; beide sind hoch infektiöse und pathogene Viren, die aus Fledermäusen stammen und zu Beginn des 21. Jahrhunderts beim Menschen aufgetaucht sind. In dieser Studie werden die Evolution der Coronaviren und ihre Rezeptornutzung dargestellt.

  • Coronavirus: Labor-Kooperation mit Wuhan zahlt sich aus (17.3.2020)

    Auch aus Deutschland gibt es Unterstützung für die hochriskanten Arbeiten im Labor in Wuhan. Professor Dr. Ulf Dittmer, Direktor des Instituts für Virologie der Universitätsmedizin Essen ist auch Co-Direktor des Labors in Wuhan. Für seine Arbeiten werden Spenden gesammelt. Wird schon eifrig am nächsten Virus gebastelt, Herr Professor?

  • FotoHufeisennasen-Fledermaus
  • Jane Qiu: How China’s 'Bat Woman' Hunted Down Viruses from SARS to the New Coronavirus (1.6.2020)

    Die in Wuhan ansässige Virologin Shi Zhengli hat Dutzende von tödlichen SARS-ähnlichen Viren in Fledermaushöhlen identifiziert, und sie warnt, dass es da draußen noch mehr gibt.

  • Reply to Science Magazine (15.7.2020)
    Shi Zhengli beantwortet Fragen des Wissenschaftsmagazins Science.
  • Trump 'owes us an apology.' Chinese scientist at the center of COVID-19 origin theories speaks out (24.7.2020)
  • Wuhan coronavirus hunter Shi Zhengli speaks out (31.7.2020)
  • Organic Consumers Association, Alexis Baden-Mayer:
    Shi Zhengli: Weaponizing Coronaviruses, with Pentagon Funding, at a Chinese Military Lab (24.9.2020)

    Eine sehr besondere Frau: Shi Zhengli entwickelt Coronaviren zu einer Bio-Waffe, wird vom Pentagon finanziert und arbeitet in einem chinesischen Militärlabor.

  • The Telegraph: Wuhan scientists planned to release coronavirus particles into cave bats, leaked papers reveal, auch hier (21.9.2021)

    Neue Dokumente zeigen, dass nur 18 Monate vor dem Auftreten der ersten Covid-19-Fälle Forscher Pläne vorgelegt hatten mit dem Ziel, hautdurchdringende Nanopartikel und Aerosole mit neuartigen chimären Spike-Proteinen von Fledermaus-Coronaviren in Fledermäusen in Yunnan, China, freizusetzen. Außerdem wollten sie chimäre Viren schaffen, die genetisch so verändert sind, dass sie den Menschen leichter infizieren, und beantragten bei der Defense Advanced Research Projects Agency (Darpa) 14 Mio. USD zur Finanzierung der Arbeiten. Die Forscher hofften, die Fledermaus-Coronaviren mit Spaltstellen auszustatten, die so an den Menschen angepasst wären, dass das Virus leichter in menschliche Zellen eindringen könnte.

 

USA: Vertuschung und Aufklärung

Die USA bewegen sich in der Corona-Krise zwischen Wissen und Ahnungslosigkeit, zwischen Vertuschung und Aufklärung. Sie sind tief verstrickt in die Förderung der Gain-of-Function-Foschung, die zur Herstellung des aktuellen Coronavirus geführt hat. Wichtige Akteure in den USA sind Anthony Fauci, Direktor des NIAID, und Ralph Baric und natürlich die EHA mit ihrem Präsidenten Peter Daszak.

Allmählich wandelt sich die Verschwörungstheorie in eine Kette von Fakten. Die US-Regierung unter Präsident Obama hatte 2014 die Gain-of-Function-Forschung verboten, aber skrupellose Bürokraten fanden Wege, das Verbot zu umgehen; das produzierte Virus entweicht dem Labor und die Täter versuchen, ihren Tatbeitrag zu verschleiern.

 

Weitere Beiträge zur Herkunft des Virus

  • D.R.A.S.T.I.C. Research

    COVID-19 origin: How DRASTIC, a group of internet sleuths, compelled world to relook Wuhan lab leak theory (8.6.2021)

    DRASTIC ist ein investigatives Team für die Untersuchung der Virus-Herkunft und der Labor-Theorie.

  • Erste Patienten, erste Virus-Meldungen
  • Wissenschaftler fordern Aufklärung
    • Jacques van Helden, Colin D Butler, Guillaume Achaz, Bruno Canard, Didier Casane, Jean-Michel Claverie, Fabien Colombo, Virginie Courtier, Richard H Ebright, François Graner, Milton Leitenberg, Serge Morand, Nikolai Petrovsky, Rossana Segreto, Etienne Decroly, José Halloy:
      An appeal for an objective, open, and transparent scientific debate about the origin of SARS-CoV-2

      Es gibt keinen wissenschaftlichen Nachweis eines natürlichen Virus-Ursprungs, der Zoonose-Theorie. Die entsprechenden Versuche einer Beweisführung sind unlogisch und beruhen auf unbestätigten oder widerlegten Thesen.

    • Jesse D. Bloom,Yujia Alina Chan, Ralph S. Baric, Pamela J. Bjorkman, Sarah Cobey, Benjamin E. Deverman, David N. Fisman, Ravindra Gupta, Akiko Iwasaki, Marc Lipsitch, Ruslan Medzhitov, Richard A. Neher, Rasmus Nielsen, Nick Patterson, Tim Stearns, Erik van Nimwegen, Michael Worobey, David A. Relman:
      Investigate the origins of COVID-19 (14.5.2021)

      Die Wissenschaftler fordern eine gründliche Aufklärung der Herkunft des Virus. Sie berufen sich in ihrem Brief auf entsprechende Zusagen bzw. Forderungen von WHO, USA, EU und weiteren Staaten. Sie erinnern an die chinesischen Wissenschaftler, die am Beginn der Pandemie ‒ manchmal mit hohem persönlichen Einsatz ‒ die Welt über das aufkommende Virus unterrichtet haben.

  • Jon Cohen, Sience Magazine:
    Wuhan seafood market may not be source of novel virus spreading globally (26.1.2020)

    Die bisher verfügbaren Informationen aus China sprechen für die Labor-These.

  • Botao Xiao and Lei Xiao: The possible origins of 2019-nCoV coronavirus, auch hier (2.2020)

    Kommentare:

    In dieser Arbeit von chinesischen Forschern steht, dass der Ausbruch wohl von einem Labor ausging, da die Fledermäuse, die den nächsten Verwandten des Virus tragen, weit entfernt in Yunnan leben und Fledermäuse nicht auf dem berüchtigten Huanan Seafood Großmarkt verkauft werden. Sie weisen darauf hin, dass sowohl das Virologie-Institut als auch das Center for Disease Control & Prevention (WHCDC), beide in Wuhan, Forschungen zu Fledermaus-Coronaviren durchführen.
    Das Papier wurde in China schnell aus dem Internet entfernt.

  • Birger Sørensen, Angus Dalgleish & Andres Susrud:
    The Evidence which Suggests that This Is No Naturally Evolved Virus (1.7.2020)
    A Reconstructed Historical Aetiology of the SARS-CoV-2 Spike

    Kommentar: EXCLUSIVE: COVID-19 'has NO credible natural ancestor' and WAS created by Chinese scientists who then tried to cover their tracks with 'retro-engineering' to make it seem like it naturally arose from bats, explosive new study claims (28.5.2021)

    Der Spike-Erreger des Coronavirus wurde sorgfältig analysiert. Er ist in mehrfacher Hinsicht höchst ungewöhnlich, denn er verfügt über zwei Aktionsmöglichkeiten: er ist ein Co-Rezeptor-abhängiger Phagozyt und kann in seiner rezeptorbindenden Domäne an ACE2-Rezeptoren zu binden. Die Wahrscheinlichkeit, dass dies das Ergebnis natürlicher Prozesse ist, ist sehr gering. Der Spike hat sechs Einschübe, die einzigartige Fingerabdrücke mit fünf hervorstechenden Merkmalen sind und auf eine gezielte Manipulation hinweisen.

  • Yan, Li-Meng; Kang, Shu; Guan, Jie; Hu, Shanchang:
  • Charles Schmidt, MIT Technology Review:
    Did the coronavirus leak from a lab? These scientists say we shouldn’t rule it out. (18.3.2021)

    Für viele Wissenschaftler wird die Infragestellung der Idee, dass SARS-CoV-2 natürlichen Ursprungs ist, als Karriere-Selbstmord angesehen. Aber ein paar wenige sagen, man solle es nicht ignorieren oder mit Verschwörungstheorien in einen Topf werfen.

  • Jeanna Bryner, Live Science:
    Wuhan lab says there's no way coronavirus originated there. Here's the science. (4.2020)
  • NBC News:
    Did the coronavirus really escape from a Chinese lab? Here's what we know (4.5.2020)

    Es gibt einige Punkte, die für die Labor-These sprechen:

    • Eine Studie, die am 24. Januar in der medizinischen Fachzeitschrift The Lancet veröffentlicht wurde, fand heraus, dass drei der ersten vier Fälle - einschließlich des ersten bekannten Falls - keine dokumentierte Verbindung zum Fischmarkt in Wuhan aufweisen.
    • Die Fledermäuse, die die Familie der Coronaviren tragen, die mit dem neuen Stamm in Verbindung gebracht werden, kommen in einem Umkreis von 100 Meilen um Wuhan nicht vor - aber sie wurden in beiden Labors untersucht.
    • Es sind Fotos und Videos aufgetaucht, die zeigen, wie Forscher beider Labors Proben von Fledermäusen nehmen, ohne Schutzkleidung zu tragen, was nach Ansicht von Experten ein Risiko für eine Infektion des Menschen darstellt.
    • Ein Experte des US-Außenministeriums, der das WIV im Jahr 2018 besuchte, schrieb in einem Bericht, über den die Washington Post berichtete: Bei Kontakten mit Wissenschaftlern im WIV-Labor stellten [US-Diplomaten] fest, dass das neue Labor einen ernsthaften Mangel an entsprechend ausgebildeten Technikern und Forschern hat, die benötigt werden, um dieses Hochsicherheitslabor sicher zu betreiben.
    • Laut dem Mitglied des Geheimdienstausschusses des Senats, Tom Cotton (R-Ark.), hat das chinesische Militär im Januar seinen Top-Epidemiologen in das WIV geschickt.
    • Das Labor in Shanghai, in dem Forscher die weltweit erste Genomsequenz des Coronavirus veröffentlichten, wurde laut der South China Morning Post am 12. Januar stillgelegt.
    • Laut US-Geheimdienstauswertungen, darunter eine, die vom Department of Homeland Security veröffentlicht und von NBC News eingesehen wurde, vertuschte die chinesische Regierung zunächst die Schwere des Ausbruchs. Regierungsbeamte bedrohten Ärzte, die ihre Kollegen vor dem Virus warnten, sprachen nicht offen über die Übertragung von Mensch zu Mensch und haben den Forschern immer noch keine Virusproben zur Verfügung gestellt.
  • Peter R. Breggin and Ginger R. Breggin:
    Dr. Fauci’s COVID-19 Treachery ‒ With Chilling Ties to the Chinese Military, als pdf (19.10.2020)

    Kritik an der Zusammenarbeit von US-amerikanischen und chinesischen Gesundheits-Behörden und -Instituten bei der Gain-of-Function-Forschung und der Entwicklung von gefährlichen Viren. Anhand von Statistikdaten wird gezeigt, dass das Virus die Älteren gefährdet, nicht die Kinder.

  • Children's Health Defense:
    Did Top Medical Journal Help Cover Up Origins of SARS-CoV-2? (9.11.2020)

    Die Top-Wissenschaftszeitung Nature hat Autoren erlaubt, heimlich Datensätze in ihren Arbeiten zu verändern, ohne entsprechende Korrekturhinweise zu veröffentlichen. Autoren haben Proben umbenannt, falsch zugeordnet und ein genomisches Profil erstellt, das nicht mit den Proben in ihrem Papier übereinstimmt.

  • Rossana Segreto and Yuri Deigin:
    The genetic structure of SARS-CoV-2 does not rule out a laboratory origin, auch hier (17.11.2020)
    SARS-COV-2 chimeric structure and furin cleavage site might be the result of genetic manipulation

    Kommentare

    Die Innsbrucker Forscherin Rossana Segreto schließt aus der Struktur des Virus, dass es wohl aus einem Labor stammt. Es gibt nach wie vor keinen wissenschaftlich nachvollziehbaren Beweis, dass sich der Erreger auf natürliche Weise entwickelte und nicht in einem Labor entstand.
  • New York Magazine: The Lab-Leak Hypothesis (4.1.2021)
    For decades, scientists have been hot-wiring viruses in hopes of preventing a pandemic, not causing one. But what if …?

    Jahrzehntelang haben Wissenschaftler Viren kombiniert, in der Hoffnung, eine Pandemie zu verhindern, nicht eine zu verursachen. Aber was ist, wenn sie doch ...?

    In den letzten Jahrzehnten haben Wissenschaftler ausgeklügelte Methoden der Evolutionsbeschleunigung und Rekombination entwickelt, und sie haben gelernt, wie man Viren, insbesondere Coronaviren, diese stacheligen Haarbälle aus Protein, die wir jetzt so gut kennen, dazu bringt, sich schnell von einer Tierart zur anderen oder von einer Art von Zellkultur zur anderen zu bewegen. Sie haben Maschinen gebaut, die den viralen Code für Fledermauskrankheiten mit dem Code für menschliche Krankheiten mischen und vermischen - Krankheiten wie SARS, das schwere akute Atemwegssyndrom, zum Beispiel, das 2003 in China auftrat. Während der erste dokumentierte Fall von SARS im November 2002 auftrat, wurde es 2003 zu einer Pandemie, und die WHO gab ihre erste Warnung über das Virus im März desselben Jahres heraus. Und MERS, das Middle East Respiratory Syndrome, das ein Jahrzehnt später ausbrach und mit Fledermäusen und Kamelen zu tun hat.

    Einige der Experimente - gain of function-Experimente - zielten darauf ab, neue, virulentere oder infektiösere Stämme von Krankheiten zu erzeugen, um Bedrohungen, die in der Natur vorkommen könnten, vorherzusagen und sich so dagegen zu schützen. Der Begriff gain of function ist selbst ein Euphemismus; das Weiße Haus unter Obama beschrieb diese Arbeit genauer als Experimente, von denen man vernünftigerweise annehmen kann, dass sie den Influenza-, MERS- oder SARS-Viren Eigenschaften verleihen, so dass das Virus eine erhöhte Pathogenität und/oder Übertragbarkeit in Säugetieren über den Atemweg hätte. Die Virologen, die diese Experimente durchgeführt haben, haben erstaunliche Leistungen bei der genetischen Transmutation vollbracht, keine Frage, und es gab im Laufe der Jahre nur sehr wenige öffentlich bekannt gewordene Unfälle. Aber es hat einige gegeben.

  • Daily Mail: New cover-up fears as Chinese officials delete critical data about the Wuhan lab with details of 300 studies vanishing - including all those carried out by virologist dubbed Batwoman (9.1.2021)

    In China werden über 300 Forschungsarbeiten und Berichte über die Entwicklung des Virus SARS-CoV-2 gelöscht. Das betrifft besonders die Arbeiten der Mikrobiologin und Fledermaus-Frau Shi Zhengli; sie hatte Fledermäuse aus Höhlen gesammelt und mit deren Viren gearbeitet.

  • Steven Carl Quay:
    A Bayesian analysis concludes beyond a reasonable doubt that SARS-CoV-2 is not a natural zoonosis but instead is laboratory derived (29.1.2021)

    Im Video erläutert der Autor seine Studie.

    In dieser umfangreichen Arbeit wird gezeigt, dass eine 99,8%-ige Wahrscheinlichkeit für die Labor-These spricht und nur 0,2 % dafür, dass das Virus direkt aus der Natur stammt (Zoonose). Beispielsweise wurde das Virus SARS-CoV-2 in keiner der 80.000 Proben gefunden, die von 209 verschiedenen Tierarten genommen wurden. Der Autor fasst in dem kurzen Video die Ergebnisse seiner Analyse, die er mit der Methode der Bayesschen Statistik erstellt hat, zusammen.

  • CNN: China created a story of the pandemic. These people revealed details Beijing left out (2.2021)

    Das ist die Situation in China: Blockade von Internet-Plattformen, Zensur der erlaubten, einheimischen Plattformen, Versuche zur Umgehung der Zensur, Vorstellung von wichtigen Whistleblowern, auch denen, die die Regierung verschwinden läst. Zeitlicher Ablauf der Geschehnisse und Informationen darüber von Dezember 2019 bis März 2020. Offizielle Behauptungen der chinesischen Regierung zum Virus-Ausbruch.

  • Jonathan Latham and Allison Wilson:
    • A Proposed Origin for SARS-CoV-2 and the COVID-19 Pandemic (15.7.2020)

      Stammt das Coronavirus ursprünglich aus der Mojiang-Kupfermine, die von Fledermäusen besiedelt war und in der sich im Jahr 2012 sechs Arbeiter beim Sammeln von Fledermaus-Kot infizierten? Drei von ihnen starben. Danach entwickelte sich die Theorie, dass die Bergarbeiter an einem Vorläufer des Virus SARS-CoV-2 - RaTG13, der in dieser Mine gesammelt worden war, erkrankten. In diesen Patienten soll das Virus dann zu SARS-CoV-2 mutiert sein.

    • Why China and the WHO Will Never Find a Zoonotic Origin For the COVID-19 Pandemic Virus (16.2.2021)

      Die Fledermäuse, Lieferanten des Coronavirus, stammen von Höhlen tausende Kilometer nördlich von Wuhan. In dieser Arbeit wird ausführlich begründet, warum es extrem unwahrscheinlich ist, dass das Coronavirus, das erstmals in Wuhan in Erscheinung trat, unmittelbar vom Tier auf einen Menschen übergesprungen ist. Die große Familie der Corona-Viren wird betrachtet.

  • Roland Wiesendanger, Uni Hamburg: Studie zum Ursprung der Coronavirus-Pandemie (2.2021)

    Kommentare:

    Der Autor präsentiert umfangreiches Material zum Ursprung des Virus, das klar auf eine Entstehung im Labor in Wuhan deutet. Beschrieben werden die jahrelangen wissenschaftlichen Vorarbeiten, die für die Herstellung des Virus notwendig waren, sowie die Diskussion um die damit verbundenen Risiken, u.a. mit der EU-Kommission. Es werden einige Beiträge in wissenschaftlichen Publikationen erwähnt, die darauf abzielen, jede Diskussion über die Labor-These im Keim zu ersticken.

  • CNN: Former CDC director believes virus came from lab in China (Video, 26.3.2021)

    Der ehemalige CDC-Direktor Robert Redfield teilt seine Meinung über den Ursprung des Covid-19-Virus mit. Er glaubt, dass das Virus aus einem Labor in China stammt.

  • Calls for Further Inquiries Into Coronavirus Origins (7.4.2021)

    24 Wissenschaftler fordert eine umfassendere Untersuchung der möglichen Quellen der Coronavirus-Pandemie sowie eine Überprüfung der Sicherheit im Umgang mit Viren in den Labors.

  • Marcel Gyr, NZZ:
    Oder war es vielleicht doch ein Laborunfall? Das Rätsel um den Ausbruch der Corona-Pandemie, auf englisch (16.4.2021)

    Bericht über Zheng-Li Shi, das Labor in Wuhan und die Suche nach dem Ursprung des Virus.

  • Nicholas Wade:
    • Origin of Covid — Following the Clues, auch hier (3.5.2021)

      Der Autor hat für die Zeitschriften Nature, Science und New York Times gearbeitet. Nach Zusammenstellung und Analyse der Fakten kommt er zum Ergebnis, dass das Virus im Labor hergestellt wurde. Er kritisiert den Beitrag von Andersen et al. an die Zeitschrift Nature und weitere Beiträge, die eher verschleiern als aufklären wollen. Er betont, dass es Methoden der Gen-Manipulation gibt, die keine Spuren hinterlassen.

    • The origin of COVID: Did people or nature open Pandora’s box at Wuhan? (5.5.2021)

      Der Autor beschreibt die beiden Theorien (Zoonose oder Labor-Unfall) und erinnert an Parallelen zu den früheren Virus-Ausbrüchen SARS1 im Jahr 2002 und MERS in 2012. Er analysiert gründlich und widerlegt die Zoonose-Behauptung. Er erläutert Unfälle in Hochsicherheits-Laboren mit tödlichen Viren, die auch deshalb passieren, weil nicht dem höchsten Sicherheitsstandard BSL-4, sondern mit den weniger anspruchsvollen Vorschriften BSL-2 und BSL-3 gearbeitet wird.

    • New Routes to Making Covid-19 In The Lab (24.9.2021)

  • Peter C Gøtzsche: Made in China: the coronavirus that killed millions of people, als pdf (19.5.2021)

    Es ist keine Verschwörungstheorie, dass ein Virus aus einem Labor entkommen kann, es ist eine Tatsache, wie einige Unfälle in der Vergangenheit zeigten. Im konkreten Fall wurden die unbedingt notwendigen Sicherheitsregeln missachtet. Der Autor, Mitbegründer der hoch angesehenen Cochrane Stiftung, weist auf die im Labor vorgenommenen Änderungen am Virus-Genom hin, auf die Förderung durch die USA, die Geheimhaltung durch China und die farcenhafte WHO-Untersuchung.

  • Sharri Markson, australische Investigativ-Journalistin:
    • Buch What really happened in Wuhan, als Film
    • Video: Footage proves bats were kept in Wuhan lab

      Im Video wird besonderes Bildmaterial gezeigt:

      • Bis 2017 hatte China keine Erfahrungen zu Aufbau und Betrieb eines Labors der höchsten Bio-Sicherheitsstufe (BSL-4) und mit extrem gefährlichen Experimenten. Frankreich durfte nur den Aufbau des Labors unterstützen, aber nicht beim Betrieb kooperieren.
      • Im Institut gibt es Überwachungskameras, um die Sicherheit zu erhöhen und Vorfälle aufzuzeichnen. Leider hat das Untersuchungsteam der WHO, das klären sollte, ob es einen Unfall gab, keine Filme der Überwachungskameras gesehen.
      • Im Virologie-Institut in Wuhan wurden mehr als 15.000 Fledermäuse gesammelt und in Käfigen gehalten. Peter Daszak, der intensiv mit dem Institut zusammengearbeitet hat, hat das nachdrücklich bestritten und als Verschwörungstheorie bezeichnet.
      • Im Institut gibt es eine umfangreiche Viren-Datenbank. Das Untersuchungsteam der WHO hatte keinen Zugang zu den Daten; es hat nicht einmal nachgefragt.
      • China hatte internationale wissenschaftliche Kooperation bei den Viren-Forschungen versprochen, aber sich tatsächlich so weit wie möglich gegenüber dem Ausland abgeschottet.
  • The Daily Expose:
    Confidential Documents reveal Moderna sent mRNA Coronavirus Vaccine Candidate to University Researchers weeks before emergence of Covid-19 (18.6.2021)

    Vertrauliche Dokumente enthüllen, dass Moderna den mRNA-Coronavirus-Impfstoffkandidaten schon am 12.12.2019, also Wochen vor dem ersten Bekanntwerden von Covid-19, an Forscher der Universität von North-Carolina (Ralph Baric) geschickt hat. Auch das US-amerikanische National Institute of Allergy an Infectious Diseases (Ltg.: Anthony Fauci) war eingebunden. Können Moderna und Fauci in die Zukunft sehen? Wann haben sie mit der Impfstoff-Entwicklung begonnen?

  • TrialSite: Origins of the Pandemic are Elusive & Timeline Reveals Glimpse into Path to Better Tomorrow (5.7.2021)

    Zeitleiste von Ereignissen der Gain of Function (GoF)-Forschung in den USA und anderen Ländern. Die Gesellschaft, auch Wissenschaft, Pharmaunternehmen und Militär, muss unbedingt auf die Risiken hingewiesen werden.

  • Paul D Thacker:
    The covid-19 lab leak hypothesis: did the media fall victim to a misinformation campaign? (8.7.2021)

    Die Labor-These wurde anfangs von bedeutenden Wissenschaftlern verdammt und als Verschwörungstheorie diskreditiert. Seit Ende 2020 dreht sich der Wind: immer mehr Wissenschaftler und Magazine, die allgemein als seriös angesehen werden, wagen es, die Labor-These für möglich zu halten. Seit dem 26.5.2021 erlaubt das sogar Facebook wieder.

1.12.2021 0:45

Aktuell

Petition

gegen MRT-Kontrastmittel unterstützen!

Mitgliederversammlung

fand in diesem Jahr online statt. Mehr...

Corona-Therapie

hilft gegen das Virus und gegen den Impfstoff. Mehr...

Woher kommt

das Corona-Virus? Es gibt mehrere Theorien. Mehr...

Impfschäden

sind nach einer Corona-Impfung möglich: Mehr...

Newsletter Dezember 2020

ist wieder mit interessanten Themen erschienen.

Aufruf

an alle Ärzte und Regierungen: setzt Vitamin D gegen Corona ein! Mehr ...

Implantate

können helfen, aber auch Ursache von jahrelangen Qualen sein. Mehr ...

Kontrastmittel

beim MRT könnten dem Gehirn schaden. Mehr ...

Vitamin D

schützt auch vor Atemwegserkrankungen wie COVID-19. Mehr lesen ...

Virusinterferenz

schränkt die Anwendung von Impfstoffen ein. Mehr ...

Chronische Entzündungen im Darm

können ein großes Problem sein. Mehr lesen...

Vitamine und Mineralien

sind wichtig für die Gesundheit. Mehr lesen ...

Impfstoffe

enthalten giftige Chemikalien, die die Gesundheit gefährden. Mehr lesen ...

Handys und Smartphones

erzeugen Elektrosmog und schaden der Gesundheit. Mehr lesen

Aluminium

kann Autismus und Alzheimer verursachen. Mehr ...

Glyphosat

ist ein Pflanzengift mit vielen gesundheitsschädlichen Wirkungen. Mehr lesen

Fluoride

in Zahnpasta - nützlich oder schädlich? Mehr lesen

Interview

zu Amalgam mit dem Vereinsvorsitzenden.
Mehr lesen

Gehirn und Nerven

werden durch Umweltgifte geschädigt. Das Projekt TENDR will uns wachrütteln. Mehr lesen.

Druckwerke

zu verkaufen. Themen:
Amalgam und Umweltmedizin. Mehr lesen