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Fluoride

Herkunft, Zweck

Fluorid ist ein biologisch nicht abbaubares Umweltgift, das bis 1945 als Giftstoff klassifiziert war. Fluor-Verbindungen wurden in beiden Weltkriegen als Kampfgas eingesetzt. Es ist giftiger als Blei und entsteht in großen Mengen bei der Herstellung von Aluminium. Da Fluor in der Erdkruste vorkommt, ist es in geringer Menge in Nahrungsmitteln und Trinkwasser enthalten.

Anwendung

  • in Pestiziden für die Landwirtschaft
  • für die Bildung einer säure-resistenten Schutzschicht über dem Zahnschmelz
    • als Natriumfluorid, Aminfluorid, Zinnfluorid oder Natriummonofluorphosphat in Zahnpasta oder in Fluoridlacken (besonders für kleine Kinder wegen der Gefahr des Verschluckens von Zahnpasta) und
    • in manchen Ländern als Hexafluoridokieselsäure (H2SiF6) im Trinkwasser.
    Es ist zweifelhaft, ob dieses Ziel angesichts der geringen Dicke der Schutzschicht (wenige nm) erreicht wird. Zudem wird die Schmelzbildung gestört und den Zähnen Kalzium entzogen. Kleine Kinder neigen beim Zähneputzen dazu, zu viel Zahnpasta zu verwenden und dadurch Fluorid in den Körper aufzunehmen. Zahnpasta wird auch ohne Fluorid angeboten.

    Studien zur Fluoridisierung nehmen die gesundheitlichen Schäden durch Fluor generell nicht zur Kenntnis und kommen deshalb zum Ergebnis, dass der Nutzen (Zahngesundheit) den Schaden (s.u.) weit überwiegt.

  • wegen der antipsychotischen Wirkung in Beruhigungs- und Schlafmitteln sowie in Psychopharmaka, um Menschen ruhig zu stellen. Beispiele: der Wirkstoff Flunitrazepam im Tranquilizer Rohypnol und der Wirkstoff Trifluoperazin in Tranquilizern und Neuroleptika.

Wirkung, Symptome

Fluor und Fluoride sind zwar als Spurenelement im Menschen vorhanden, werden aber nirgends im Körper benötigt, d.h. sie sind nicht essenziell.

  • Fluoride werden über die Schleimhäute (Darm, Mund etc.) resorbiert und nur zum Teil abgebaut und ausgeschieden, so dass sich auch bei subtoxischer Zufuhr im Laufe der Zeit relevante Dosen im Organismus ansammeln. Fluorid ist ein kumulatives Gift, das nur zu ca. 50 % über die Nieren ausgeschieden wird, der Rest sammelt sich in Geweben wie Knochen, Drüsen etc.
  • Anorganisches Fluorid kann die aktiven Zentren von Enzymen blockieren. Es ergeben sich Schadenswirkungen auf unterschiedlichen Ebenen, vom Stoffwechsel bis hin zum Hormonhaushalt.
  • Durch Fluoride können körpereigene Proteinstrukturen so verändert werden, dass der Organismus sein eigenes Protein nicht mehr als körpereigen erkennt und deshalb angreift. Folge: Autoimmunerkrankungen.
  • Fluoride zerstören das Kollagen, unser Körpergerüst. Folge: schnellere Alterung und Einschränkung der Beweglichkeit.
  • Fluoride steigern die Toxizität anderer Schadstoffe (Synergie):
    • zusammen mit Kunststoffen;
    • Fluorid steigert die Aufnahme von Blei und Aluminium in den Körper.
  • Fluoride steigern die Lipidperoxidation und schädigen dadurch das Gehirn und das Herz-Kreislauf-System.
  • Natriumfluorid blockiert die Glykolyse und somit den Abbau der Glukose (Zucker).
  • Fluoride sind neurotoxisch, speziell in der Schwangerschaft (für das werdende Kind) und im Kindesalter. Folgen: verminderte Intelligenz (IQ) und Konzentrations-/Aufmerksamkeitsstörungen. Sie reichern sich in der Zirbeldrüse und im Hippocampus an. Schon Konzentrationen von 0,5 ppm schädigen Zellen und Mikrogefäße (z.B. Kapillargefäße) im Gehirn.
  • Fluoride reduzieren Anzahl und Beweglichkeit der Spermien und des Testosteron-Spiegels und damit die männliche Zeugungsfähigkeit.
  • Fluride schädigen das Hormonsystem, speziell in der Zirbeldrüse und der Schilddrüse, und blockieren die Produktion der Schilddrüsenhormone T3 und T4 sowie von Melatonin und Insulin.
  • Fluoride schädigen Herz, Leber und Nieren.
  • Fluoride verursachen vermutlich Krebs (Knochen, Speiseröhre).
  • Eine zu hohe Fluoridzufuhr kann zu einer Fluorose führen:
    • Fluorose der Zähne (dentale Fluorose): Verfärbung der Zähne, eventuell Schäden am Zahnschmelz. Die betroffenen Zähne weisen kalkig-weiße Flecken sowie unter Umständen eine Braunfärbung auf.
    • Fluorose des Skeletts (ossäre Fluorose); Folge: Gefahr von Knochenbrüchen.

Therapie

Spirulina-Algen und Jod begünstigen die Ausscheidung der Fluoride. Curcumin reduziert die Lipidperoxidation und dadurch die Neurodegeneration.

Empfehlung

Vermeiden Sie, wann immer möglich, Fluoride, auch in Zahnpasta, weil der Schaden größer ist als der Nutzen.


Studien und weitere Informationen zu Fluoriden

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