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Krankheiten: Ursachen

Wer geschädigt wird, will die Ursache des Schadens kennen, damit er weiterem Schaden vorbeugen kann. Wer krank wird, würde gerne die Krankheitsursache kennen. Dann wüsste man, wie Heilung möglich ist (Therapie) und wie der Ausbruch einer chronischen Krankheit verhindert werden kann (Prophylaxe). Leider gibt es in der Schulmedizin kaum diagnostische Methoden zur Ursachenfindung und es wird für unmöglich gehalten, die Ursache einer chronischen Krankheit zu finden: Man weiß es nicht. Die Therapie dient lediglich der Linderung der Symptome.

Wenn chronisch wirksame Umweltgifte eine Rolle im Krankheitsgeschehen spielen, dann als Ursache. Umweltgifte verursachen beim gesunden Menschen im Allgemeinen nicht sofort sichtbare Krankheits­symptome. Das verleitet die Schulmedizin zu der Annahme, Umweltgifte seien generell nicht schädlich, also quasi ungiftig. Es gibt Gründe, warum chronische Giftbelastung zu Erkrankungen führen kann:

  • Kombinationswirkung

    Mehrere Gifte wirken in Kombination; das ist der Normalfall. Die Kombinationswirkung kann stärker sein als die Summe der Wirkungen (Synergie) der einzelnen Gifte, etwa bei Quecksilber in Verbindung mit Blei. Die stärkere Wirkung tritt ein, weil Quecksilber die Entgiftungsfähigkeit des Körpers bis hin zur Zerstörung schädigt und deshalb weniger Blei ausgeschieden wird.

    Bei der Festlegung des Grenzwerts für ein einzelnes Gift wird die zusätzliche Wirkung anderer chronischer Gifte durch einen festen Risikofaktor berücksichtigt. Synergistische Effekte werden nicht berücksichtigt.
  • Giftbelastung während Schwangerschaft und früher Kindheit [18]

    Die Gifte wirken in besonders sensiblen Lebensphasen ein, etwa während der Schwangerschaft oder früher Kindheit. Gerade in der Schwangerschaft ist der Zeitpunkt (Schwangerschaftswoche) der Gift-Exposition entscheidend für die Wirkung auf den Fötus. Kurzzeitige Gifteinwirkung kann irreversible, lebenslange Schäden verursachen.

    Während Schwangerschaft (pränatal) und früher Kindheit (postnatal) entwickeln sich allmählich die einzelnen Organe und Körperfunktionen, u.a. das zentrale Nervensystem und das Immunsystem. Giftbelastung verhindert eine normale, gesunde Entwicklung. Es gibt keine Diagnostik, um später beobachtete Körperschäden oder sonstige gesundheitliche Einschränkungen auf Schadstoffe in der Entwicklungsphase zurückzuführen.

    Kinder sind gegenüber gesundheitsschädlichen Chemikalien empfindlicher als Erwachsene. Zudem bewegen sie sich in der Umwelt anders: sie lernen durch Berühren, mit Hand und Mund. Kinder haben auch einen aktiveren Stoffwechsel, d.h. sie nehmen mehr Wasser, Nahrung und Luft (pro kg Körpergewicht) auf. Und ihr Körper ist weniger gut imstande, zu entgiften, schädliche Stoffe auszuscheiden. Ergebnis: Kinder nehmen mehr Umweltgifte auf und sind schlechter vor ihnen geschützt. Kinder in ländlicher Umgebung sind wegen des Einsatzes von Pestiziden und Insektiziden, die in den Wohn- und Aufenthaltsbereich der Kinder abdriften, besonders gefährdet.

  • Freie Radikale und oxidativer Stress [7]
    sind eine besondere Gefahr für die Gesundheit.
    • Was ist das?
      Freie Radikale sind Teile (Bruchstücke) von Molekülen, die sehr aggressiv sind und wegen ihrer heftigen Reaktionsfähigkeit nur kurzzeitig existieren. Am gefährlichsten sind das Superoxid-Anionenradikal O2-, Wasserstoffperoxid (H2O2) und das Hydroxylradikal OH-. Die Sauerstoffverbindungen mit ungepaarten Elektronen sind bestrebt, einem anderen Atom oder Molekül Elektronen zu entreißen. Sie reagieren mit diesen und bilden dabei neue Radikale, die wiederum anderen Substanzen ebenfalls Elektronen entreißen. Es kommt in einer Kettenreaktion zur stetigen Vermehrung der Radikale im Körper, was zur Beschädigung oder Zerstörung von Zellen führt. Bei einem Überschuss an freien Radikalen entsteht der schädliche oxidative Stress.

      Andererseits setzt das Immunsystem selbst oxidativen Stress mittels reaktiver Sauerstoff- und Stickstoffspezies wie O2-, OH-, H2O2 und ONOO- ein, um krankmachende Keime (Bakterien, Viren) und kranke Körperzellen zu zerstören. Für die Produktion von H2O2 etwa benötigt und verbraucht das Immunsystem Vitamin C. Im Extremfall, in der alternativen Krebs-Therapie, werden 50 ‒ 300 g Vitamin C i.v. pro Tag eingesetzt, um die hohe Vitamin-C-Konzentration im Blut zu erzeugen, die für die Zerstörung der Krebszellen erforderlich ist. Freie Radikale können also auch zur Heilung beitragen. Probleme entstehen, wenn der Körper das Gleichgewicht (Homöostase) zwischen freien Radikalen und Antioxidantien nicht mehr herstellen kann.

      Von besonderer Bedeutung ist der Angriff freier Radikaler auf die Lipide, die Bestandteil der Zell­membranen sind. Es entsteht Lipid-Peroxidation. Folge: die Zellmembranen werden beschädigt und können ihre Funktion als Torwächter nicht mehr ausüben. Mit dieser Funktion wird sichergestellt, dass Nährstoffe in der notwendigen Menge in die Zellen eindringen und nicht mehr benötigte Stoffwechsel­produkte die Zellen verlassen.

      Bei gefährlichem Überschuss an ONOO- (Peroxinitrit) spricht man von nitrosativem Stress. Dadurch wird z.B. die Superoxiddismutase (SOD) geschädigt, ein antioxidatives Enzym. Als Folge dieser Schädigung entsteht, wie in einer Abwärtsspirale, noch mehr ONOO-.

    • Wodurch wird die Bildung freier Radikale begünstigt?
      durch alle Umweltgifte, ionisierende und nichtionisierende Strahlung, Mangel an Vitalstoffen bzw. Antioxidantien, durch Stress, durch Verbrennungen (z.B. Sonnenbrand auf der Haut, Einnahme zu heißer Speisen) sowie bei körperlichen Höchstleistungen.
    • Welche Krankheiten entstehen durch freie Radikale?
      Freie Radikale greifen die Zellstrukturen des Körpers an, können sie aber nur dann schädigen oder zerstören, wenn sie überhand nehmen. Umweltgifte schädigen dann sehr wirkungsvoll, wenn sie in die Zellen und Zellwände eingelagert und gespeichert werden. Geschädigt werden die Zellwände (Zellmembranen), die Innenwände der Blutgefäße (endotheliale Dysfunktion [8]) sowie intrazellulär die Mitochondrien, deren Membran und das Erbgut in der DNA.

      Es können praktisch alle chronischen Krankheiten entstehen oder begünstigt werden: neurologische Krankheiten (Migräne, Depression, CFS, Demenz, Alzheimer, Parkinson, Schizophrenie etc.), Gefäßerkrankungen (Atherosklerose, Bluthochdruck bis hin zum Herzinfarkt), alle Krebs-Arten, Autoimmunkrankheiten, Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

      Ein besonderes Risiko besteht für Schwangere vor und nach der Geburt: dann bildet der Körper das Hormon Prolaktin, damit die Milchbildung, das Wachstum der Brustdrüsen und die Rückbildung der Gebärmutter nach der Geburt angeregt wird. Durch oxidativen Stress wird Prolaktin in Bestandteile gespalten, die massive schädliche Auswirkungen auf das Herz haben: sie schädigen das Endothel (s.o.) und verringern den Stoffwechsel im Herzmuskel. Folge: die peripartale Kardiomyopathie (PPCM), eine lebensgefährliche Herzerkrankung bei vorher gesunden Frauen, die innerhalb der letzten Schwanger­schafts­wochen bis sechs Monate nach der Geburt auftritt.

    • Was kann man dagegen tun?
      Freie Radikale werden durch Antioxidantien neutralisiert. Diese werden durch Stoffwechselvorgänge im Körper produziert und können mit der Nahrung oder als Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden. Wichtige Vitalstoffe, die antioxidativ wirken, sind die Vitamine A, C und E, Zink sowie Bio-Flavonoide. Im gesunden Körper herrscht ein Gleichgewicht aus freien Radikalen und Antioxidantien. Kein Schaden entsteht durch zu viele Antioxidantien.
    • Diagnostik: Wie wird oxidativer Stress erkannt?
      Durch Labormessungen, z.B. durch Messung des Biomarkers Malondialdehyd-modifiziertes LDL (MDA-LDL), kann das Ausmaß von oxidativem Stress bestimmt werden.
    Hinweis:
    In der Schulmedizin gilt es lediglich als unbestätigte Theorie, dass durch freie Radikale und oxidativen Stress Krankheitssymptome entstehen bzw. verstärkt werden.
  • Das Immunsystem [6] des gesunden Menschen versucht, die Gifte loszuwerden. Das gelingt bei man­chen Menschen gut, bei anderen schlecht. Wenn es dem Körper nicht gelingt, die Gifte auszuscheiden, dann werden sie zu einer permanenten Belastung des Immunsystems. Das Immunsystem gerät ggf. an seine Belastungsgrenze, reagiert mit chronischer Entzündung, wird eventuell geschädigt und ist dann mit der Abwehr anderer schädigender Einflüsse überfordert.

    Eine chronische Giftbelastung kann durch Schwermetalle, antibakterielle Reinigungs- und Körperpflege­mittel, Gifte in Atemluft und Lebensmitteln und durch Medikamente, z.B. Schmerzmittel, Antibiotika, Chemotherapeutika sowie Konservierungsmittel und Adjuvantien in Impfstoffen verursacht werden.

  • Tierversuche haben gezeigt: durch die Belastung mit einem Umweltgift wird die innere Uhr [5], die circadiane Rhythmik, gestört, und dadurch entsteht eine erhöhte Anfälligkeit für Zivilisationskrankheiten.
  • Körpereigene Engiftung [17]

    Manche Umweltgifte, z.B. Glyphosat, schädigen oder blockieren die körpereigene Engiftung, etwa durch Hemmung des Proteins Cytochrom P450 (CYP) in Phase I oder des Enzyms Glutathion (GSH) in Phase II der Entgiftung.

  • Strahlung

    kann vielfältige Gesundheitsschäden verursachen. Hier finden Sie mehr zu
    Mobilfunk/Elektrosmog, ionisierender Strahlung, Radioaktivität und Röntgen.

  • Einfluss der Sexualhormone auf die Giftwirkung [16]

    Gifte können bei Anwesenheit bestimmter Sexualhormone besonders wirksam sein. Dadurch ist die Wirkung der Gifte unterschiedlich bei Männern und Frauen.

    Beispiel: Testosteron verstärkt die Giftwirkung von Quecksilber, Östrogene schwächen dessen Giftwirkung ab.

  • Einfluss der Gene [15]

    Die Gene (genauer: die genetischen Polymorphismen) eines Menschen könnten es erschweren, dass er die aufgenommenen Gifte wieder ausscheiden kann, so dass sie sich im Körper ansammeln. Hier gibt es große Unterschiede zwischen einzelnen Menschen. Sie werden bei der Festlegung der Grenzwerte durch einen konstanten Faktor pauschal berücksichtigt. Ob der Faktor bei allen Giften und bei allen Menschen ausreicht, wird nicht überprüft. Bei vorliegender Erkrankung wird im Rahmen der Diagnostik nicht überprüft, ob die genetisch bedingte Entgiftungskapazität ausreicht; Entgiftungs-Therapien gibt es in der Schulmedizin nicht.

    Wegen der Speicherung der Gifte im Körper nimmt die Giftbelastung im Laufe des Lebens immer weiter zu. Ältere Menschen tragen mehr Gifte in sich als junge Menschen. Folge: altersbedingte Krankheiten wie Krebs, Demenz, Alzheimer.

  • Warnung:
    Manche Ärzte behaupten, dass alle möglichen Krankheiten, deren Ursachen sie nicht verstehen, familiär oder genetisch bedingt seien, ohne das nachzuweisen. Sie wollen damit lediglich den Patienten veran­lassen, seine Krankheit als schicksalhaft und unvermeidlich hinzunehmen. Patienten sollten sich auf diesen Unsinn nicht einlassen.

  • Ausscheidungsorgane

    Die Organe, die für die Ausscheidung der Gifte zuständig sind - Darm, Leber, Nieren -, könnten nicht optimal funktionieren. Die Fehlfunktion kann durch Giftbelastung verursacht oder verstärkt werden.

  • Impfstoffe
  • Ggf. kommen weitere Krankheitsverursacher hinzu:
    • Stress [3],
      etwa durch Lärm, ungenügenden Schlaf, psychische Zwangslagen (Probleme im Job oder in der Familie), Ängste, ungewollte Einsamkeit.

      Stress verstärkt den oxidativen Stress und bewirkt höheren Blutdruck, höheren Blutzuckerspiegel ‒ Risikofaktoren für Schlaganfall und Herzinfarkt. Stress verschlechtert die Immunsystem-Abwehr ‒ Risikofaktor für Infektionskrankheiten und Krebs. Stress beschleunigt den Alterungsprozess.

      Abhilfe
      bzw. Kompensation der Stress-Wirkungen durch reichliche Versorgung mit Vitamin C.

    • ungesunde Ernährung, ungesunde Lebensmittel [9]
      • Fast Food enthält besonders viele Konservierungsstoffe,
      • zu viel Zucker,
      • schlechte Fette, z.B. Transfette, und zu viele Fett,
      • Mangel an Ballaststoffen und Vollwertkost,
      • genetisch veränderte Nahrungsmittel,
      • zu viel Fleisch, insbesondere rotes Fleisch,
      • zu viel Gebratenes und Frittiertes, z.B. Kartoffelchips und Pommes frites,
        denn sie enthalten hohe Mengen an dem krebsverursachenden Acrylamid, zudem viele Transfette,
      • ungesunde bis giftige Zusatzstoffe [1] in der Nahrung,
        z.B. Glutamat, Aspartam oder Sucralose (Süßstoffe), Farbstoffe, Emulgatoren, Konservierungsmittel, Hormonstörer.
    • Vitalstoffe [14]

      Vitalstoffe sind Vitamine, Mineralien und Bio-Flavonoide. Probleme entstehen bei mangelnder Versorgung und bei erhöhtem Bedarf.

      • Die Mangelversorgung kann bei ungesunder Ernährung (s.o.) oder z.B. durch Erkrankung des Magen-Darm-Traktes entstehen, so dass zu wenige Vitalstoffe aus der Nahrung aufgenommen werden.
      • Der erhöhte Bedarf besteht bei giftbelasteten Menschen, bei Sportlern, bei Menschen mit intensiver Muskelarbeit und bei häufigem Schwitzen, z.B. in der Sauna, in der Schwangerschaft, bei Rauchern, bei psychischem Stress, bei Entgiftungstherapien mit Chelatbildnern und bei älteren Menschen.
      Ein Mangel an Vitalstoffen schwächt das Immunsystem udn erhöht die Anfälligkeit des Körpers für Fehlfunktionen und Krankheiten aller Art. Die schulmedizinisch-eindeutige Diagnostik eines Vitamin­mangels als Ursache einer Krankheit gelingt nur in wenigen Fällen, z.B. Skorbut bei Mangel an Vitamin C oder Rachitis bei Mangel an Vitamin D. Die Orthomolekulare Medizin beschäftigt sich mit Nutzen und Anwendung von Vitaminen, Mineralien und Bio-Flavonoiden, sei es zur Gesundheitsvorsorge oder zu therapeutischen Zwecken.
    • Mikrobiota, Bakterien, Darmflora [4]

      Fast alle Bakterien, viele Viren und Pilze nützen dem Menschen; manche sind gar lebensnotwendig. Sie spielen besonders im Darm (Darmflora) eine wichtige Rolle und sollten deshalb pfleglich behandelt werden. Durch probiotische und fermentierte Nahrung werden sie gefördert, durch Umweltgifte, Medikamente (z.B. Antibiotika) und Fast-Food-Produkte der Lebensmittelindustrie werden sie geschädigt. Die Darmflora beeinflusst speziell das enterische Nervensystem und über die Darm-Hirn-Achse auch das zentrale Nervensystem.

      Bisher wird bei fast jedem Verdacht auf bakterielle Infektion ein Antibiotikum verschrieben. In der Schulmedizin wird fälschlicherweise vermutet, dass sich die geschädigte Darmflora schnell wieder erholt, wenn das Antibiotikum abgesetzt wird. Zudem ist gut möglich, dass der Darm nach der Schädigung stärker als zuvor von schädlichen Bakterien besiedelt wird. Wegen der zunehmenden Resistenz der Bakterien gegen Antibiotika werden immer wieder neue Antibiotika entwickelt. Inzwischen zeichnet sich ab, dass die schädlichen Bakterien diesen Wettlauf gegen die nützlichen Bakterien gewinnen.

      Eine geschädigte Darmflora kann sehr unterschiedliche Krankheiten verursachen:
      • akut im Darm: Verstopfung oder Durchfall,
      • Schwächung des Immunsystems und chronische Entzündungen,
      • neurologische Erkrankungen, z.B. Parkinson oder Gehirntumore,
      • psychisch/psychiatrisch: negativer Einfluss auf Stimmung, Ängste, Wahrnehmungsfähigkeit und Depressionen
      • Fettleibigkeit und das metabolische Syndrom,
      • Bluthochdruck,
      • Darmkrebs.
      Es ist möglich, dass diese Krankheitssymptome und die geschädigte Darmflora eine gemeinsame Ursache haben.

      Was schädigt die Darmflora?

      Wie erreicht man eine gesunde Darmflora?

      Fördern Sie das Wachstum nützlicher Bakterien durch Ernährung mit
      • Vollwertkost, die reich an Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen ist, z.B. Vollkornprodukte, Obst mit Schalen, Gemüse, Bohnen und Hülsenfrüchte,
      • probiotischen und fermentierten Lebensmitteln, z.B. Joghurt, Sauerkraut. Diese Lebensmittel enthalten lebende Bakterien-Kulturen.
      Darmreinigung [11]
      Eine Darmreinigung kann von Vorteil sein, um nicht nur schwer lösliche Kotsteine (verhärteter Stuhl), sondern auch Umweltgifte, nutzlose Stoffwechselprodukte, schädliche Viren, Bakterien und Fremd­proteine aus dem Körper zu entfernen, die sich im Darm und an anderen Stellen ansammeln. Damit wird die Autophagozytose unterstützt, ein natürlicher Prozess, mit dem der Körper nicht mehr benötigte Zellbestandteile abbaut und ggf. umbaut. Dieser Prozess nimmt im Alter ab, was die Entstehung chronischer Krankheiten (Tumore, Krebs, neurodegenerative Erkrankungen) begünstigt.
    • Übergewicht und Fettleibigkeit
      erhöhen das Risiko für einige chronische Erkrankungen: Depressionen, Diabetes Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs.
    • Parasiten (Darmpilze, Borrelien [19], Würmer)
      lassen sich in einzelnen Organen nieder und erzeugen (neuro-)toxische Stoffwechselprodukte. Ein geschwächtes Immunsystem kann sich nur schlecht gegen die Parasiten wehren. Manchmal sind sogar Antibiotika nicht in der Lage, die Parasiten zu vertreiben. Darmpilze können auch durch Schwermetallbelastung entstehen bzw. gefördert werden.
    • Ungesunde Lebens-, Arbeits- und Wohnverhältnisse,
      etwa durch Gifteinwirkung am Arbeitsplatz, Schimmel an den Wänden, schlechte Atemluft [2], Sauerstoffmangel [10].
    • Mangelnde Bewegung [12]
      Empfehlenswert sind Ausgleichssport und Waldlauf in gesunder Luft; die WHO empfiehlt für Erwachsene pro Woche mindestens 150 Minuten moderate oder 75 Minuten intensive körperliche Aktivität.
    • Verletzungen, etwa durch Unfälle;
    • Narben, z.B. nach einer Operation;
    • Chronische Entzündungen als Krankheitsursache finden Sie hier.

    Diese Aufzählung zeigt, dass es nicht einfach ist, einem Umweltgift als Krankheitsursache auf die Spur zu kommen; hier ist der kompetente Umweltmediziner gefragt. Zudem muss dann noch gefunden werden, um welches Gift es sich handelt und wo dessen Quelle ist, damit die weitere Gifteinwirkung gestoppt werden kann. Außerdem ist es wichtig zu wissen, welche reversiblen und irreversiblen Schäden die Gifte im Körper angerichtet haben. Würde sich der Arzt bei einer chronischen Erkrankung die Mühe machen, jeweils im Einzelfall die Ursache zu finden, würde sich die Gefährlichkeit der Umweltgifte schnell herausstellen.


[1] Informationen und Studien zu Nahrungsmittel-Zusatzstoffen

[2] Informationen und Studien zu Schadstoffen (Feinstaub etc.) in der Atemluft

Feinstaub ist gesundheitsschädlich; zahlreiche Studien belegen z.B. das erhöhte Risiko einer Krebserkrankung. Über den kleineren Ultrafeinstaub gibt es bisher wenig sichere Erkenntnisse. Sicher ist: die ultrafeinen Partikel dringen noch tiefer in die Lunge ein als gewöhnlicher Feinstaub. Von dort gelangen sie in den Blutkreislauf und in das Gehirn, wo sie chronische Entzündungen auslösen können. Ultrafeinstaub stammt z.B. aus Flugzeugen im Start- und Landebereich und tritt in Flughafennähe in sehr hohen Konzentrationen auf.

[3] Weitere Informationen und Studien zu Stress

[4] Studien und Informationen zur Mikrobiota, Bakterien, Darmflora und zu Antibiotika

Eine geschädigte Darmflora kann die Entstehung einer Vielzahl von chronischen Krankheiten fördern. Zahlreiche Studien an Menschen und Mäusen belegen, dass Allergien wie das Asthma bronchiale und Autoimmunkrankheiten wie die Multiple Sklerose und die Rheumatoide Arthritis in unerwartet starkem Maß von der Zusammensetzung und der Verschiedenartigkeit des Mikrobioms abhängen. Zugrunde liegende Mechanismen betreffen die Stimulation verschiedener Zelltypen des angeborenen und adaptiven Immunsystems durch bakterielle Liganden und Metabolite, die unter anderem die Differenzierung und Proliferation von T-Helferzellen und regulatorischen T-Zellen stark beeinflussen. (entnommen aus Das Mikrobiom von André Gessner)

[5] Studien und Informationen zur circadianen Rhythmik

[6] Informationen und Studien zur Schädigung des Immunsystems

  • Irina Lehmann:
    Umweltschadstoffe als Adjuvanzien und Co-Faktoren einer immunologischen Erkrankung, auf englisch (7.2017)

    Umweltschadstoffe können [...] Störungen auslösen, indem sie die Funktion von Zellen des Immunsystems so modifizieren, dass diese entweder übersensibel auf Allergene oder körpereigene Strukturen reagieren oder Pathogene nicht mehr adäquat bekämpfen können. Eine derartige indirekte Wirkung bezeichnet man auch als einen adjuvanten Effekt.

    Um zu verhindern, dass in dieser hochsensiblen Phase der frühen Kindheit Krankheitsrisiken unter dem Einfluss von Umweltbelastungen geprägt werden, sind Kinder deshalb besonders zu schützen. Ist das bekannt, wenn einem Kleinkind zusammen mit einem Impfstoff ein Gift-Coctail injiziert wird?

[7] Informationen und Studien zu freien Radikalen und oxidativem Stress

[8] Informationen und Studien zur endothelialen Dysfunktion

Das Endothel ist die Innenwand der Blut- und Lymphgefäße. Dysfunktion bedeutet: dort ist ein Defekt. Ein weit verbreiteter Defekt: die Regulierung des Gefäß-Querschnitts mittels Stickstoffmonoxid (NO) funktio­niert nicht. NO bewirkt, dass die Gefäße sich entspannen, also weiter werden; damit kann der Körper einen zu hohen Blutdruck schnell absenken. Weitere mögliche Schäden an den Gefäßen: Ablagerung (Plaques) von Blutfetten, Blutgerinnseln, Bindegewebe oder Kalk in den Gefäßwänden.

Mögliche Ursachen der endothelialen Dysfunktion: zu viele freie Radikale bzw. oxidativer Stress im Blut, zu viele Umweltgifte in den Gefäßwänden, zu wenige Vitalstoffe, z.B. Vitamin C, im Körper.

Folgen: chronische Entzündung und Verhärtung der Gefäßwände, Ablagerung von Cholesterin an den Gefäßwänden, dadurch Verengung des Gefäßquerschnitts.

Symptome: erhöhtes Cholesterin, Bluthochdruck, Atherosklerose, die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) oder Schaufensterkrankheit.

In der Schulmedizin gelten diese Erkrankungen als nicht heilbar; die Symptome können nur gemildert und ihr Fortschreiten verlangsamt werden, z.B. mit Cholesterinsenkern (Statine). In den nachfolgenden Verweisen werden Hintergründe zur endothelialen Dysfunktion näher erläutert. Leider werden Umweltgifte als Ursache häufig nicht erwähnt.

[9] Informationen und Studien zu ungesunder Ernährung

[10] Informationen und Studien zu Mangel an Sauerstoff

[11] Informationen und Studien zur Darmreinigung und Entschlackung

[12] Informationen und Studien zu körperlicher Aktivität

[14] Informationen und Studien zu Mangel an Vitalstoffen als Krankheitsursache

[15] Informationen und Studien zur Genetik des Menschen im Zusammenhang mit Krankheitsursachen

  • amalgam-informationen.de: Entgiftung und genetische Disposition
  • Edward D. Levina, Michael Aschner, Ulrike Heberlein, Douglas Ruden, Kathleen A. Welsh-Bohmer, Selena Bartlett, Karen Berger, Lang Chen, Ammon B. Corl, Donnie Eddins, Rachael French, Kathleen M. Hayden, Kirsten Helmcke, Helmut V.B. Hirsch, Elwood Linney, Greg Lnenicka, Grier P. Page, Debra Possidente, Bernard Possidente and Annette Kirshner:
    Genetic aspects of behavioral neurotoxicology (9.2009)

    In Einzelbeiträgen, die auf einer Fachtagung gehalten worden waren, wird erläutert, wie durch das Zusammenwirken von Genen und Umweltgiften die Psyche beeinflusst und verändert wird.

[16] Informationen und Studien zum Zusammenhang von Umweltgiften und Sexualhormonen

  • Bernard Weiss: Same sex, no sex, and unaware sex in neurotoxicology (9.2010)

    Der Autor gibt einen Überblick über den Zusammenhang von Sexualhormonen und der Wirkung neurotoxischer Substanzen.

  • Bernard Weiss: The intersection of neurotoxicology and endocrine disruption (2012)

    An einzelnen Beispielen ‒ Phthalate, die wie Anti-Androgene wirken, und Bisphenol A, das wie Östrogen wirkt, ‒ wird gezeigt, wird gezeigt, wie schwierig die Beurteilung der Gifte als Hormonstörer ist. Diese beiden Gifte beeinflussen die Entwicklung des Gehirns bei Knaben und Mädchen in unterschiedlicher Weise.

[17] Informationen und Studien zur körpereigenen Engiftung

[18] Informationen und Studien zur Giftbelastung während Schwangerschaft und früher Kindheit

[19] Informationen zur Borreliose

 

Weitere Informationen zu Krankheitsursachen:

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