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Gadolinium

Gadolinium zählt in der Chemie zu den Metallen der seltenen Erden. In der Magnet­resonanztomographie (MRT, auch Kernspintomographie, engl. MRI) werden Gadolinium-Verbindungen injiziert, damit die MRT-Bilder einen besseren Kontrast ergeben und die abgebildeten Strukturen deutlicher sichtbar sind; der Kontrast stellt vor allem für Bilder vom Gehirn ein Problem dar. Eigentlich wird das Kontrastmittel nur während des MRT-Scans benötigt und sollte dann aus dem Körper, auch aus dem Gehirn, in kurzer Zeit verschwinden. Tut es leider nicht, obwohl das häufig behauptet wird. Es bleibt über Monate oder Jahre im Gehirn. Bei der Ausscheidung über die Nieren können diese ebenfalls geschädigt werden. Gadolinium hat Ähnlichkeit mit Calcium und verdrängt deshalb dieses essenzielle Element aus dem Körper.

Ablagerung im Körper
Ein erheblicher Teil des Kontrastmittels wird dauerhaft im Gehirn und in anderen Organen abgelagert. Das betrifft vor allem Menschen, die genetisch bedingt Schwermetalle (und ggf. andere Umweltgifte) nicht gut ausscheiden. Auch die Leistungsfähigkeit der Ausscheidungsorgane (Leber, Nieren usw.) kann eine Rolle spielen. Besonders gefährdet sind Menschen mit Nierenschwäche. Die Nieren können durch nephrogene systemische Fibrose (NSF) geschädigt werden.

Neurotoxizität
Die Neurotoxizität von Gadolinium und dessen Ablagerung im Gehirn sind grundsätzlich bekannt. Leider ist das Ausmaß der Giftwirkung im Gehirn bisher wenig erforscht und wird deshalb in der Fachliteratur manchmal nicht erwähnt. In der Gebrauchsinformation der Hersteller werden neurologische und andere Symptome genannt. Patienten berichten über heftige neurologische Symptome. Dennoch behauptet die Medizin, es gebe keine Nachweise für eine Schädigung des Gehirns durch die Kontrastmittel. Bisher wurde keine diagnostische Methode entwickelt, um bei einem neurologischen Gesundheitsschaden Gadolinium als Ursache zu finden. Es wurden keine Grenzwerte festgelegt, weder für die Zufuhr (Exposition), z.B. pro Monat (bei Patienten mit häufigen MRT-Untersuchungen) noch für die Konzentration in den kritischen Organen.

Therapie
Es existiert keine anerkannte Therapie zur Ausleitung von Gadolinium aus dem Körper. Betroffene Patienten müssen, nachdem sie die Ursache ihrer Leiden gefunden haben, nach Therapien suchen, die in der alternativen Medizin angeboten werden, und diese meistens selbst bezahlen. Wirkungsvollste Methode zur Ausleitung von Metallen ist generell die Anwendung von Chelatbildnern. Leider werden im Rahmen einer Chelat-Infusions-Behandlung manchmal nur geringe Mengen Gadolinium (im µg-Bereich) ausgeschieden. Es wird auch von Fällen berichtet, dass die Therapie mit Chelatbildnern eher schadet als nützt. Möglich ist auch eine Blutwäsche (Apherese).


Studien und weitere Informationen

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