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Cadmium

  • Vorkommen
    Cadmium reichert sich besonders in den Blättern der Tabakpflanzen an und ist deshalb in Tabakrauch vorhanden. Es wird in Farben und Lacken (Korrosionsschutz, Farbpigmente), in kleinen NiCd-Akkus für elektronische Geräte, in Lötzinn (auch Hartlot), in Zahnprothesen (rosa Farbe), in Schmuck und in glasiertem Ton (Trinkgefäße) eingesetzt.

    Lebensmittel: Cadmium findet sich in Trinkwasser von gelöteten/verzinkten Leitungsrohren, in Innereien (bes. Nieren) und Meeresfrüchten.

  • Wirkung
    Cadmium gilt als sehr giftig, da es sich im Körper anreichert und nur extrem langsam ausgeschieden wird; die Halbwertszeit für den Verbleib im Körper beträgt bis zu 30 Jahren. Es ist krebserregend, hormon­störend, erbgut­verändernd und fruchtschädigend.
  • Krankheiten
    Beinschmerzen, Arthritis, Bluthochdruck, Verdauungsbeschwerden, Nierenschädigung, Tremor, Osteoporose, Krebs.

    Cadmium schädigt das zentrale Nervensystem und die Psyche, den Geruchssinn, das Immunsystem, das weibliche Fortpflanzungssystem mit der Folge von Unfruchtbarkeit, Frühgeburten und Krebs, es schädigt Lunge, Leber und Nieren, die DNA und beschleunigt die Alterung der Körperzellen. Es wird u.a. mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Atemwegsproblemen in Verbindung gebracht. Cadmium führt zu verstärkter Calcium-Ausscheidung und schädigt deshalb die Knochen.

  • Grenzwert
    tolerierbare Aufnahmemenge: 2,5 µg je kg Körpergewicht und Woche (Lebensmittelbehörde der EU); 25 µg je kg Körpergewicht und Monat (WHO)

Weitere Informationen und Studien zu Cadmium:

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