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Newsletter von September 2019

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser unseres Newsletters,

1. Mitgliederversammlung des BBFU e.V.

Der BBFU lädt zur Mitgliederversammlung am Samstag, 28. September 2019, um 13:30 Uhr in Oberursel ein.

Zu Beginn ein Vortrag von Reinhard Lauer:

Umweltgifte bedrohen unsere Gesundheit
Umweltgifte ist für viele Menschen ein Thema aus Sicht der Umweltpolitik. Sie bezweifeln, dass dadurch überhaupt eine Krankheit entstehen kann. Oder sie glauben, dass über Umweltgifte als Ursache von Krankheit nichts bekannt ist, kaum geforscht wird und keine gesicherten Informationen vorliegen. Und es gibt bisher praktisch keine Diagnostik, mit der ein Umweltgift eindeutig als Ursache einer Krankheit identifiziert werden kann. Sind Umweltgifte also ungiftig? Nein! In diesem Vortrag soll ein neuer Blick auf Umweltgifte aufgezeigt werden, aus dem deutlich wird, dass Umweltgifte giftig sind und wie wir mit dieser Erkenntnis im Alltag umgehen können.

Gäste sind willkommen. Ab 15:30 Uhr wird die reguläre Mitgliederversammlung stattfinden, u.a. mit Wahl des Vorstands.

Ort: Gemeindezentrum der Ev. Auferstehungsgemeinde, 61440 Oberursel, Ebertstr. 11

Informationen zur Mitgliederversammlung und ggf. Aktualisierungen finden Sie unter den Mitteilungen.

2. Algen

Amalgamfüllungen erzeugen die größte Belastung des Menschen mit einem der giftigsten nichtradioaktiven Elemente, mit Quecksilber. Die Quecksilberbelastung aus Amalgamfüllungen ist höher als aus allen anderen Quellen dieses Gifts zusammengenommen. Das ist ‒ außer bei den großen Zahnarztverbänden und den Gesundheitsbehörden ‒ allgemein bekannt und anerkannt.

Quecksilber ist jedoch nicht das einzige Schwermetall, das die Gesundheit der Menschen schädigt; Blei, Arsen, Cadmium und Zinn sind auch vielfältig in unserer Umwelt vorhanden. Für die Unterstützung der Giftausleitung gibt es eine ganze Reihe von Optionen. Wer Entgiftung für wichtig hält, um der eigenen Gesundheit kontinuierlich etwas Gutes zu tun und chronischen Krankheiten vorzubeugen, stößt deshalb früher oder später auf Algen, genauer auf die Chlorella vulgaris.

Die in der Chlorella vulgaris vorliegende mehrschichtige Zellwand besitzt stark adsorbierende Eigenschaften gegenüber Umweltgiften (Xenobiotika), so dass die Algen zur Aufnahme sowohl organischer Schadstoffe als auch einiger Schwermetalle sehr gut geeignet sind. Auch ist die Fähigkeit zur Komplexbildung mit einer Reihe von Metallen von Bedeutung.

Die Algen binden Quecksilber im Darm, so dass eine Rückresorption (enterohepatischer Kreislauf) bzw. eine bloße Umverteilung nach Einnahme von DMPS, DMSA, Koriander oder Bärlauch unter­bunden wird. Die Schadstoffe werden an die Algen gebunden und zusammen mit ihnen ausgeschieden.

Als Tagesdosis werden häufig 3 Gramm empfohlen. Vereinzelt berichten Patienten von Unverträglichkeiten nach Einnahme der Algen. Es wurden dazu bisher leider keine klinischen Studien gefunden. Möglicherweise handelt es sich um Effekte, die durch Gift-Mobilisation entstehen. Bei Unverträglichkeit würde sich empfehlen, die Dosis vorübergehend zu verringern, z.B. auf 1 Gramm pro Tag oder weniger.

Weitere Informationen, Studien, Bezugsquellen etc. finden Sie unter amalgam-informationen.de:
Diagnose und Therapie, Links

3. Glyphosat

Über Glyphosat ist schon viel geschrieben worden. Besonders seit bekannt wurde, dass in USA über 1000 Klagen gegen den Hersteller Monsanto anhängig sind und die ersten Klagen erfolgreich für die Kläger mit hohen Entschädigungssummen entschieden wurden, und nachdem der Bayer-Konzern Monsanto gekauft hatte, nahm das öffentliche Interesse zu.

Am Beispiel Glyphosat zeigt sich exemplarisch, wie schwer sich die verantwortlichen Behörden für Umweltschutz und Lebensmittelsicherheit tun, den Stand der Wissenschaft aufzugreifen und für den Schutz von Mensch und Umwelt zu sorgen. Die Krankheitssymptome, die durch die Giftwirkung entstehen, sind von der Verursachung durch andere chronische Gifte kaum zu unterscheiden.

Lange schien es so, als säße der Gifthersteller am längeren Hebel. Dieser Eindruck konnte aber nur entstehen, weil der Gifthersteller mit vielen unlauteren Methoden die Wissenschaft, Behörden und Öffentlichkeit getäuscht hat. Zu den Methoden gehörte die Bezahlung hochrangiger Wissenschaftler dafür, dass sie sich als Verfasser von gefälschten Studien nennen lassen, und die Unterdrückung unerwünschter Studien bis hin zu Zahlungen an die wissenschaftlichen Zeitschriften, damit diese Studien nicht veröffentlicht werden.

Es bleibt zu hoffen, dass Glyphosat so bald wie möglich für alle Anwendungsfälle weltweit verboten wird.

Weitere Infos und Links:
Petition gegen den Einsatz von Glyphosat bei der Deutschen Bahn
Informationen, Studien, Links zu Glyphosat
Korruption und Fälschung in der Wissenschaft am Beispiel Glyphosat

 

Herzliche Grüße, und bleiben Sie gesund!
Ihr Reinhard Lauer

BBFU e.V.
Bundesverband der Beratungsstellen für Umweltgifte, insbesondere Amalgam, Schwermetalle und Holzschutzmittel e.V.


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