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Newsletter von Februar 2020

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser unseres Newsletters,

1. Coronavirus

Wir leben in bewegten Zeiten: das Coronavirus schüttelt China durch und breitet sich im Rest der Welt allmählich aus. Die Medien konzentrieren sich auf den Verlauf der Ausbreitung und die Aktionen zur Eindämmung des Virus in China und im Rest der Welt. Die Fragen nach Ursache und Herkunft des Virus scheint nicht so wichtig zu sein.

Das Virus kann offenbar von Mensch zu Mensch übertragen werden, sogar von symptomfreien Menschen (presymptomatic cases) [1], die selbst nicht ahnen, was sie in sich tragen. Die Eindämmung von Kontakten zwischen Menschen und die Isolierung von Gebieten mit Millionen Menschen in China zeigt, wie groß die Bedrohung durch das Virus ist. Trotz einer täglichen Flut von Meldungen wird aber ein Aspekt kaum beleuchtet: die Herkunft des Virus. Im Leitartikel Made in China in der Ausgabe 6/2020 des größten deutschen Nachrichtenmagazin, des Spiegel, gilt die Herkunft wieder als unklar, nachdem noch in der Ausgabe 5/2020 die auf dem Fischmarkt in der chinesischen Stadt Wuhan gehandelten Tiere irgendwie als Quelle des Unheils gesehen worden waren.

Die Erfahrung mit der Medizin, vor allem aus Sicht der Umweltgifte, zeigt, dass Mediziner sich nur ungern mit Ursachen beschäftigen und am liebsten gar nicht darüber reden [2]. Beim Thema Umweltgifte ist das aber unabdingbar, denn wenn Umweltgifte etwas mit Krankheiten und Therapien zu tun haben, dann als Ursache der Krankheit. Bei Viruserkrankungen mag die Notwendigkeit, die Herkunft und Entstehung des Virus zu ermitteln, nicht so offensichtlich sein, sobald ein bestimmtes Virus im Zusammenhang mit bestimmten Krankheitssymptomen gefunden wurde. Fragt man ‒ zudem als medizinischer Laie ‒ genauer nach, gerät man schnell in den Verdacht, ein Verschwörungstheoretiker [3] zu sein. Und es gibt ja auch Kreise, in denen entsprechende Theorien gerne kultiviert werden, vor allem die Depopulation, also die Theorie, dass die Eliten absichtlich Millionen Todesfälle in Kauf nehmen, um die zu hohe Bevölkerungszahl zu dezimieren.

Wer sich mit der Herkunft des Virus beschäftigt, bewegt sich also auf vermintem Gelände. Deshalb sollen hier nur einzelne Aspekte angedeutet werden, für die es solide Belege (s. die Links) gibt. Das Virus oder genauer die Familie der Coronaviren ist nicht neu; es wird seit Jahren in Laboren damit gearbeitet und es existiert sogar ein Patent [4] auf eine (andere) Variante des Virus. Der Zweck dieser Arbeiten wurde bisher in den Medien wenig diskutiert. In einer indischen Studie [5] wurde nun anhand der Genomanalyse festgestellt, dass das aktuelle Corona-Virus wahrscheinlich im Labor hergestellt wurde und Ähnlichkeiten mit dem SARS-Virus hat, vermutlich aus Letzterem heraus entwickelt wurde. In Wuhan, dem Zentrum der Epidemie, befindet sich übrigens das einzige chinesische Labor, das für die Arbeit mit dem Coronavirus zugelassen und geeignet ist. Es gibt auch Hinweise [6], dass im Zusammenhang mit Corona-Viren, die jetzt SARS-CoV-2 [7] heißen und die Krankheit COVID-2019 [8] oder kurz COVID-19 verursachen, neue Impfstoffe entwickelt und möglicherweise getestet wurden. Es sei jedenfalls unwahrscheinlich, dass das aktuelle Virus in freier Wildbahn vorkommt und von einem Tier übertragen wurde. Es ist zu hoffen, dass in künftigen Untersuchungen festgestellt wird, ob diese Informationen korrekt sind und ob die Freisetzung des Virus fahrlässig oder vorsätzlich geschehen ist.

Das sind noch nicht endgültig gesicherte Fakten, aber mehr als bloße Gerüchte. Hoffentlich werden Medizin und Gesundheitsbehörden den Fragen nach Herkunft und Ursache der Coronavirus-Pandemie gründlich und öffentlich nachgehen.

[1] Studie: Nowcasting and forecasting the potential domestic and international spread of the 2019-nCoV outbreak originating in Wuhan, China: a modelling study

[2] amalgam-informationen.de: die Position der Schulmediziner

[3] tagesschau.de: Coronavirus als angebliche Verschwörung

[4] Justia Patents: Coronavirus

[5] Studie: Uncanny similarity of unique inserts in the 2019-nCoV spike protein to HIV-1 gp120 and Gag

[6] Studie: Immunization with SARS Coronavirus Vaccines Leads to Pulmonary Immunopathology on Challenge with the SARS Virus

[7] Robert Koch Institut: COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2)

[8] WHO: Coronavirus disease (COVID-2019) situation reports

2. Nachweis einer chronischen Quecksilbervergiftung

Um es gleich vorweg zu sagen: in der (Schul-)Medizin gibt es keine anerkannte Methode, um den Nachweis einer chronischen Quecksilbervergiftung als Ursache einer chronischen Krankheit zu führen. Quecksilber ist aber kein Ausnahmefall: eine solche Nachweis-Methode wurde für kein einziges chronisch wirksames Gift entwickelt. Ohne entsprechende Diagnostik wird auch keine Therapie benötigt, d.h. es gibt keine schulmedizinisch anerkannte Therapie gegen eine Krankheit, die durch chronische Gifteinwirkung entstanden ist. Und wenn beklagt wird, dass es im Rahmen der Schulmedizin nicht möglich ist, Quecksilberdampf aus Amalgamfüllungen als Krankheitsursache nachzuweisen, dann muss man sagen: das ist leider völlig normal, alles andere wäre eine Revolution.

In diesem Zusammenhang lohnt es sich, in medizinischen Spezialbereichen nachzusehen, wie dort gedacht und gehandelt wird. Umweltgifte sind Gifte, und dafür ist die Toxikologie zuständig. Wenn Toxikologen überhaupt einen Patienten sehen (das ist wohl eher die Ausnahme), dann nur im Fall einer akuten Vergiftung; an chronischer Vergiftung besteht wenig Interesse. Aber was ist denn mit der Umwelt-Toxikologie? An der Universität Trier gibt es den Fachbereich VI für Raum- und Umweltwissenschaften mit Fächern wie Biologie, Umweltfernerkundung, Umweltmeteorologie und auch Umwelttoxikologie. Ärzte und Patienten würden sich dort wohl fremd vorkommen.

Und was ist mit der Neurotoxikologie, also der Beschäftigung mit Gift im Nervensystem? An der Klinik für Neurologie mit Experimenteller Neurologie in der Berliner Charité ist Neurotoxikologie ein Thema, leider nur im Zusammenhang mit der neurotoxischen Wirkung von Chemotherapeutika. Es geht hier also nicht um alle neurotoxischen Substanzen, z.B. Schwermetalle wie Quecksilber und Blei, sondern eher um die Optimierung der Krebsbehandlung mit Chemotherapie.

Neurotoxische Substanzen schädigen den Menschen in jedem Alter. Während Schwangerschaft und früher Kindheit geht es mehr um die gestörte Entwicklung des Nervensystems, im Alter eher um den beschleunigten Abbau, die Neurodegeneration. Für Letzteres gibt es seit einigen Jahren sogar ein Zentrum, das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen in Bonn. Im vergangenen Jahr habe ich mehrmals dorthin geschrieben mit der Frage, ob man sich mit Neurotoxizität und neurotoxischen Substanzen als Ursache neurodegenerativer Erkrankungen beschäftigt. Leider hat man mich einer Antwort nicht für würdig befunden, und auch die Webseite gibt nichts dazu her. Dort werden sagenhafte 102 Forschungsgruppen genannt und mit Leiter(in) vorgestellt; keine einzige beschäftigt sich mit neurotoxischen Substanzen. Da wundert es nicht, dass auch der Facharzt mit dem Gebiet Neurologie oder Psychiatrie nichts mit neurotoxischen Substanzen anfangen kann.

Ein anderer Spezialbereich wären die Gesundheitsämter. Die dort angestellten Ärzte, darunter vielleicht auch Umweltmediziner, sehen ihre Hauptaufgabe in Aufklärung, Vorsorge und Schutz der Bevölkerung. Diagnostik und Therapie an einzelnen Patienten, die unter chronischen Krankheiten ‒ egal welcher Ursache ‒ leiden, ist nicht so ihr Ding.

Zum Schluss sei noch die Arbeitsmedizin erwähnt, repräsentiert durch die Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM). Auch hier gilt: keine diagnostische oder therapeutische Methoden, die auf Umweltgifte als Ursache von chronischen Krankheiten zielen. Wenn im Rahmen eines Gutachtens ein Umweltgift als Ursache einer Krankheit aufzuzeigen ist, versagt die Arbeitsmedizin regelmäßig. Hauptaufgabe der Arbeitsmedizin ist es, die Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten und des Betriebes sicherzustellen. Wenn Beschäftigte ihre gesundheitlichen Beschwerden auf das Vorhandensein von Umweltgiften im Betrieb zurückführen, wäre es Aufgabe der Arbeitsmediziner in der zuständigen Berufsgenossenschaft, schnellstens den Betrieb aufzusuchen und Beweise zu sichern. Machen sie aber nicht. So kann nicht einmal der Nachweis einer Schädigung erbracht werden.

So bleiben Fragen:
  • Welche der genannten Gruppen oder Institutionen sollte sich um Menschen kümmern, die durch Umweltgifte geschädigt wurden?
  • Gibt es in der Medizin überhaupt Hoffnung für die Lösung des Problems?
  • Welchen Sinn hat es, die Justiz zu bemühen, wenn die sich auf den ‒ bei Umweltgiften generell nicht vorhandenen ‒ Sachverstand der Schulmediziner stützt?
  • Ist es Aufgabe der Politik, bei dieser geballten Ignoranz der Schulmedizin für neue Orientierung zu sorgen?
  • Warum spielen die Leiden der Patienten und die Ursache dieser Leiden in den Medien eine so untergeordnete Rolle?
  • Welche Erfahrungen haben Sie mit der Arbeitsmedizin und den Berufsgenossenschaften gemacht?

Weiterführende Links:

Links auf amalgam-informationen.de: Links auf bbfu.de:

3. Briefe an die EU: Amalgam in 2022 beenden!

Am 30.1.2020 fand in Brüssel ein Workshop statt, um die Vorgehensweise beim Amalgam-Ausstieg zu erarbeiten. Eigentlich ist Quecksilberdampf ein chronisch wirksames Gift für den Amalgamträger und hätte nie eingeführt werden dürfen. Aber darum ging es nicht. Es ging überhaupt nicht um die Gesundheitsschädigung durch Amalgamfüllungen, sondern um den Schutz der Umwelt. Es ging darum, wie hoch noch der Marktanteil von Amalgam an allen Zahnfüllungen ist, wer für und wer gegen den Ausstieg ist.

In Briefen an die EU-Kommission erinnern nun 14 Nichtregierungsorganisationen (auch der BBFU) und Stefan Eck (ehem. EU-Abgeordneter) daran, dass lt. EU-Verordnung 2017/852 bis Juni dieses Jahres ein Plan zu erarbeiten ist, der den Amalgam-Ausstieg bis spätestens 2030 enthält. Und die Gruppe im EU-Umwelt-Ausschuss, die 2017 die Verordnung erarbeitet hatte und deren Vorsitzender Stefan Eck war, hatte da schon beschlossen, dass der Ausstieg bis 2022 beendet sein sollte. Die übergeordneten Gremien (Parlament, Kommission, Rat) hatten leider anders entschieden.

Auf ein Neues! Der Amalgam-Ausstieg bis 2022 muss jetzt beschlossen werden

Link:
Workshop-Dokument und Briefe

4. Vitamine

Wie in meinem Vortrag auf der letzten Mitgliederversammlung 2019 dargestellt, sind die wichtigsten Ursachen chronischer Krankheiten im Umkreis von

  1. genetischer Veranlagung in Verbindung mit
  2. zu hoher Belastung mit Umweltgiften und
  3. mangelnder Versorgung mit Vitalstoffen (Vitamine und Mineralien)

zu suchen. Während Ersteres (die Genetik) keine Handlungsmöglichkeiten für Arzt und Patient bietet, sieht es bei den beiden anderen Punkten besser aus. Es liegt also nahe, dass neben den Umweltgiften auch Vitalstoffe beachtet werden sollten: was machen sie im Körper, welche Dosis, was passiert bei zu viel oder zu wenig Vitalstoffen, reicht gesunde Ernährung? Deshalb wurde der Informationssammlung auf bbfu.de jetzt eine entsprechende Seite hinzugefügt. Eines der wichtigsten Vitamine ist Vitamin D. Es hat eine eigene Seite erhalten. Gerne können Sie helfen, die schon vorhandenen Informationen zu ergänzen oder zu korrigieren.

Links auf bbfu.de:
Mitgliederversammlung 2019
Vortrag
Vitalstoffe: Vitamine und Mineralien
Vitamin D
Die liebe Sonne: Sonnenschutzmittel und Vitamin D

Bleiben Sie gesund!
Ihr Reinhard Lauer

BBFU e.V.
Bundesverband der Beratungsstellen für Umweltgifte, insbesondere Amalgam, Schwermetalle und Holzschutzmittel e.V.


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7.2020

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Berufsgenossenschaft
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Coronavirus
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