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Newsletter von Mai 2018

Liebe Mitglieder und Freunde des BBFU e.V.,
hier kommt eine neue Ausgabe des BBFU-Newsletters.

1. Die Ausreden der Amalgam-Freunde

In einem Newsletter weist der Präsident der World Alliance for Mercury-free Dentistry auf 5 typische Ausreden von Zahnärzten hin, mit denen die Gefahr von Amalgamfüllungen kleingeredet wird:

Newsletter.

2. Blei

ist zwar aus dem Benzin und weitgehend aus Wasserleitungen verschwunden, taucht aber in Altlasten immer wieder auf. Besonders Kinder sind gefährdet, denn Blei macht dumm. Lesen Sie hier, wo Gefahr droht und welche verhängnisvollen Wirkungen von Blei bisher erkannt wurden:

Blei

Wie bei Quecksilber wurde bisher kein sicherer Grenzwert definiert, unterhalb dessen keine Gesundheitsschäden auftreten.

3. Die liebe Sonne: Sonnenschutzmittel und Vitamin D

Sonnenschutzmittel werden eingesetzt, um die Haut vor Sonnenbrand zu schützen. Aber es gibt Risiken und zwei Nebenwirkungen: zum einen enthalten die Sonnschutzmittel giftige, hormonschädigende Substanzen wie Oxybenzon oder Avobenzon. Gravierend ist aber noch ein anderer Punkt: die Blockade der Bildung von Vitamin D. Dazu gibt es manche falsche Vorstellungen, z.B. dass schon wenige Minuten pro Tag im Freien ausreichen.

Was die (Über-)Empfindlichkeit der Haut gegenüber Sonnenstrahlung angeht, so gibt es große Unterschiede, die genetisch bedingt sein können. Eine Blutanalyse zeigt, ob Sie genügend Vitamin D im Körper haben. Wenn es nicht gelingt, ausreichend Sonne zu tanken, sollte die Einnahme von Vitamin D mit Nahrungsergänzungsmitteln erwogen werden.

Mehr dazu unter Sonnenschutz

4. Triclosan,

ein polychloriertes Phenoxyphenol, wird seit über 40 Jahren als Desinfektionsmittel in Arzt-, Zahnarztpraxen und Kliniken in höheren Konzentrationen eingesetzt. Weitere Einsatzgebiete: Therapie der Neurodermitis, in Kosmetika, Zahnpasta, Deodorants, Seifen, Haushaltsreinigern und Waschmitteln, zur Präparierung von Textilien und Schuhen. Durch die Einwirkung von Sonnenstrahlung, Ozon, Chlor und Mikroorganismen entstehen Dioxine, die in Abwasser, Kläranlagen und Oberflächenwasser gelangen.

Das ist aber nicht das einzige Problem mit Triclosan. Der übermäßige Gebrauch von antibiotischen Substanzen schädigt die guten Bakterien im menschlichen Körper, ohne die wir nicht leben können. Und die wenigen schlechten Bakterien, die mit den Desinfektionsmitteln getroffen werden sollen, wissen sich zu helfen: durch Mutation werden sie resistent ‒ gegenüber den Desinfektionsmitteln, aber auch gegenüber den Abwehrmaßnahmen des menschlichen Immunsystems.

Mehr zu Triclosan.

5. Parabene

Parabene werden als Konservierungsstoff in Körperpflegeprodukten ‒ Shampoos, Seifen, Hand-Desinfektionsmittel, Makeups, Lotionen, Rasur-Hilfsmittel und Gleitmittel ‒ eingesetzt, um das Wachstum von Mikroben zu begrenzen. Aber sie haben eine östrogen-ähnliche, hormonschädigende Wirkung und sind vermutlich auch für Brustkrebs (mit-)verantwortlich. Es lohnt sich also, beim Kauf der genannten Produkte darauf zu achten, dass sie keine Parabene enthalten.

Mehr zu Parabenen.

6. Freie Radikale und oxidativer Stress

Unser Gesundheitszustand wird bestimmt vom Gleichgewicht zwischen oxidativem Stress und Antioxidantien. Oxidativer Stress entsteht durch die freien Radikale und bedeutet praktisch: schnellere Alterung der Körperzellen. Das Immunsystem kann sich schlechter gegen schädigende Einflüsse, z.B. aus Umweltgiften, auf die Körperzellen wehren, was im Extremfall zu Krebs und vielen anderen chronischen Krankheiten führt.

Deshalb lautet die Empfehlung: nehmen Sie mit der Nahrung so viele Antioxidantien auf wie möglich. Und meiden Sie Einflüsse, die den oxidativen Stress auf Ihre Körperzellen erhöhen; auch psychischer Stress gehört dazu.

Mehr zu Freien Radikalen.

Mit freundlichen Grüßen
Reinhard Lauer

BBFU e.V.
Bundesverband der Beratungsstellen für Umweltgifte, insbesondere Amalgam, Schwermetalle und Holzschutzmittel e.V.
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