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Vitamin D

Empfehlungen zu Vitamin D:

  • Das vom Körper durch Sonnenstrahlung gebildete Vitamin D ist viel gesünder als das in Form von D3 eingenommene Nahrungsergänzungsmittel.
  • Sonnen Sie, um die Wirkung zu erhöhen, bevorzugt Hautpartien, die normalerweise nicht ständig der Sonne ausgesetzt sind, am besten den Rücken. Sonnen Sie etwa ein Drittel bis die Hälfte der Zeit, in der sich die Haut röten würde.
  • Vermeiden Sie Sonnenschutzmittel. Diese mögen vielleicht in seltenen Ausnahmen erforderlich sein, wenn Sie z.B. die untrainierte Haut beim Skifahren im Hochgebirge der UV-Strahlung aussetzen.
  • Befürchten Sie Sonnenbrand und Hautkrebs? Dagegen ist Vorsorge möglich mit Antioxidantien, etwa Astaxanthin, den Vitaminen B3, C, D und E und mit Tomaten; s. dazu Hautschutz durch Antioxidantien.
  • Die Aufnahme von Vitamin D aus der Nahrung ist generell unzureichend. Durch gute Versorgung mit Magnesium wird die Bildung von Vitamin D begünstigt.
  • Nach dem Sonnenbad bildet sich in der Haut zunächst die Vorstufe Vitamin D3, die im Laufe der nächsten 24-48 Stunden in Vitamin D umgewandelt wird, das dann in der Leber gespeichert wird. Achtung: da D3 fettlöslich ist, kann es bei Anwendung von Seife aus der Haut wieder herausgewaschen werden.
  • In der dunklen Jahreszeit (Herbst und Winter) reicht die Sonne wegen des niedrigen Sonnenstandes nicht aus, um genügend Vitamin D im Körper zu erzeugen. Dann empfehlen sich Vitamin-Präparate wie Dekristol (verschreibungspflichtig). Für eine 70 kg schwere Person (je schwerer der Mensch, desto mehr I.E.) gilt:
    • Mit 4000 I.E. (entspricht 100 µg) pro Tag wird generell eine befriedigende Versorgung mit Vitamin D erreicht.
    • 1000 I.E. pro Tag steigern den Wert im Blut um 10 ng/ml.
    • Zielwert: 70 ng 25(OH)D3 je ml Blut.

    Achtung:
    Bei Einnahme von Vitamin D ‒ Präparaten wie Dekristol ist, im Gegensatz zur Nutzung der Sonne, eine Überdosierung möglich. Sie äußert sich durch unerwünschte Calcium-Ablagerung in den Blutgefäßen ("Calcifizierung"). Um bei dauerhaft hoher Dosis von Vitamin D die Calcifizierung zu vermeiden, kann Vitamin K2 eingenommen werden.

  • Optimaler Zielwert für die Konzentration von 25(OH)D3 im Blut (Laborwert): 80 ng/ml bzw. 200 nmol/l.
  • Vitamin D ‒ Mangel kann die Ursache vieler Gesundheitsprobleme sein, z.B.
    • Depressionen, Müdigkeit, Erschöpfung, Demenz, Schizophrenie, Parkinson und andere neurodegenerative Erkrankungen,
      Grund: der Hippocampus und andere Gehirnregionen, die die Stimmung beeinflussen, haben viele Vitamin D - Rezeptoren;
    • Muskel-, Knochen- und Rückenschmerzen, Knochenverlust,
      Grund: Vitamin D ist notwendig, damit Calcium aus der Nahrung aufgenommen und für den Knochenaufbau verwendet wird;
    • schlechte Heilung von Wunden,
    • Herz-Kreislauf-Krankheiten,
    • chronische Entzündungen ‒ z.B. in Verbindung mit Diabetes Typ II,
    • Autoimmunkrankheiten,
    • Krebs ‒ besonders Darmkrebs, Brust- und Prostata-Krebs,
      die Heilungschancen bei Krebs werden durch gute Vitamin D ‒ Versorgung deutlich verbessert,
    • weitere chronische Erkrankungen.
    Vitamin D erhöht die Lebenserwartung, stärkt das Immunsystem, schützt das alternde Gehirn, verbessert die Gedächtnisleistungen und sorgt dafür, dass Calcium in die Knochen eingebaut wird. Es verbessert den Antioxidantien- und den Hormon-Status.

Studien und weitere Informationen zu Vitamin D

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