Hier sollte ein Foto zu sehen sein

Newsletter von Juli 2018

Sehr geehrte Leserinnen und Leser unseres Newsletters,

am 25. Mai 2018 ist die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft getreten. Sie stärkt den personenbezogenen Datenschutz in der Europäischen Union.

Als gemeinnütziger eingetragener Verein informieren wir vom BBFU e.V. in unserem Newsletter über aktuelle Umweltgift-Beiträge mit besonderer Berücksichtigung von Amalgam und Quecksilber. Wir sichern den Empfängern des Newsletters zu, dass wir Ihre für den Versand nötige eMail-Adresse nicht zu werblichen bzw. kommerziellen Zwecken nutzen oder weitergeben. Wir nutzen Ihre eMail-Adresse ausschließlich für den Versand der Newsletter-Ausgaben. Speicherort der eMail-Adressen ist die Festplatte des Absenders, also nicht an irgendeinem Online-Ort. Eine Überwachung Ihres Leseverhaltens findet nicht statt.

Wenn Sie jemanden kennen, der/die den Newsletter ebenfalls erhalten will, dann ist die Anmeldung jetzt ganz einfach: über bbfu.de: Newsletter. Falls Sie unseren Newsletter nicht mehr erhalten möchten, so genügt, wie bisher, eine direkte Antwort auf diese Newsletter-Mail mit einem entsprechenden Hinweis. Das steht auch ganz unten auf jedem Newsletter.

Wir freuen uns sehr, wenn wir Sie auch weiterhin über aktuelle Entwicklungen informieren dürfen.

Unsere heutigen Themen:

1. PCBs

Die polychlorierten Biphenyle sind auch Jahrzehnte nach ihrem Verbot noch in unserer Umwelt präsent, schädigen unsere Gesundheit und beschäftigen deshalb die Wissenschaft. Beispielsweise ist vor kurzem eine Studie erschienen, die PCBs in Einbauküchen untersucht.

Mehr über PCB.

 

2. circadiane Rhythmik

Unter circadianer Rhythmik versteht man die Abhängigkeit der Körperfunktionen vom Tag-Nacht-Rhythmus. Im Tierversuch wurde gefunden, dass die Belastbarkeit und Entgiftungsfähigkeit deutlich leidet, wenn der circadiane Rhythmus gestört ist. Das gilt natürlich nicht nur für Tiere, sondern auch für Menschen.

Mehr über circadiane Rhythmik.

 

3. Per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC)

entstehen nur durch industrielle Produktion und werden vielfältig in Konsumgütern eingesetzt. Sie sind extrem stabil und langlebig und wurden deshalb schon im Trinkwasser gefunden. Leider sind die biologischen Wirkungen im menschlichen Körper nicht zu vernachlässigen: sie wirken auf die Hormone des Menschen ein, sind neuro- und immuntoxisch. Es ist also ratsam, PFCs zu meiden, wann immer möglich.

Mehr über Per- und polyfluorierte Chemikalien.

 

4. Schilddrüse

Die Schilddrüse ist ein Zentralorgan der Hormonproduktion. Schädigung der Schilddrüse kann bedeuten, dass sie zu viel oder zu wenig von den Schilddrüsenhormonen T3 und T4 produziert (Über- oder Unterfunktion), dass sie chronisch entzündet ist oder gar im Rahmen einer Autoimmunerkrankung durch das Immunsystem zerstört wird. Zur Erkennung der Ursachen gibt es bisher kaum diagnostische Methoden. Umso wichtiger ist es für Patienten, informiert zu sein.

Auf bbfu.de und auf amalgam-informationen.de finden Sie Studien und weitere Informationen zu Schilddrüsen-Problemen.

 

5. Parkinson

Die Liste der Studien, die sich mit den Ursachen von Parkinson beschäftigen, wird immer länger. Nicht nur zur Ursache ‒ Umweltgifte wie z.B. Quecksilber oder im Landbau eingesetzte Pflanzengifte ‒ erfährt man Neues, sondern auch zu therapeutischen Optionen. Wie bei vielen anderen chronischen Krankheiten ist eine Heilung in der Schulmedizin nicht vorgesehen; der Patient kann froh sein, wenn sich die Verschlimmerung in Grenzen hält. Entscheidend ist offenbar eine Kombination aus Umweltgift-Belastung und genetischer Prädisposition. Letztere kann dazu führen, dass Gifte nicht gut ausgeschieden werden, deshalb im Körper länger gespeichert werden und mehr Schaden anrichten können. Es kann aber auch sein, dass das Gift einen körpereigenen Entgiftungs-Mechanismus beschädigt bzw. blockiert

Mehr über Parkinson.

 

6. Patienten-Bericht

Patienten schreiben über den Erfolg ihrer Entgiftungs-Therapie und viele weitere Aspekte, etwa einzelne Therapie-Versuche, Erfahrungen mit dem Gesundheitssystem. Gerne veröffentlichen wir Ihren Bericht, egal, ob Sie anderen Menschen gute oder schlechte Erfahrungen mitteilen wollen. Die Berichte werden generell immer anonymisiert veröffentlicht.

Mehr über Patienten-Berichte.

 

7. Wie diskutieren Schul- und Alternativ-Mediziner?

Relativ wenig, aber dann manchmal richtig heftig. Es ist uns gelungen, Einblick in eine solche Diskussion auf einem Ärzte-Portal zu erhalten. Von umweltmedizinischer Seite wird mit vielen Studien argumentiert, die Schulmediziner haben dem außer Spott und ihrem festen Glauben an die Unschädlichkeit von Amalgamfüllungen nichts entgegenzusetzen:

Freuen, ärgern oder wundern Sie sich über die Amalgam-Diskussion

 

8. Wir werden immer dümmer,

mag man im Einzelfall, und natürlich für sich selbst, bestreiten. Aber es gibt einen statistischen Trend, und es gibt die Suche nach der Ursache. Für die Forscher, die sich im Projekt „TENDR“ engagieren, ist die Sache klar: es ist die Zunahme an Umweltgiften, vor allem vor und nach der Geburt und in der weiteren Gehirn-Entwicklungsphase des jungen Menschen. Für andere wiederum ist zwar klar, dass Umwelteffekte eine Rolle spielen ‒ aber welche? Rätselraten und Schweigen.

Lesen Sie mehr über Umweltgifte schädigen Gehirn und Nervensystem

 

9. Zu guter (?) Letzt: Das Umweltbundesamt fragt Schädigt Quecksilber die Gesundheit?

Und das Umweltbundesamt (UBA) gibt die Antwort: nicht generell, sondern nur bei Tieren:

Folge der hohen Quecksilberbelastung kann eine Schädigung des Nervensystems sein und daraus resultierend Verhaltensänderungen der Tiere. Auch verminderte Fortpflanzungsraten sind beobachtet worden.

Menschen haben hingegen von Quecksilber nichts zu befürchten:

Auch wenn bei fast allen Menschen Quecksilber im Blut oder Urin gemessen werden kann, sind die Konzentrationen in der Regel so gering, dass keine Gefahr für die Gesundheit besteht.

Und das, obwohl Tiere keine Amalgamfüllungen haben. Seltsam, seltsam.

Sehen Sie selbst, was das UBA sagt.

Wie geht es weiter? Lesen Sie hier, wie beim Umweltbundesamt nachgefragt wurde und wie das Amt darauf reagiert hat.

Mit freundlichen Grüßen
Reinhard Lauer

BBFU e.V.
Bundesverband der Beratungsstellen für Umweltgifte, insbesondere Amalgam, Schwermetalle und Holzschutzmittel e.V.

weitere Newsletter

Newsletter anmelden oder abmelden

Diskutieren Sie mit:

Link zur BBFU-Diskussions-Gruppe auf Facebook

Ihr Browser unterstützt leider nicht das 'object'-Element, um den hier vorgesehenen Text anzuzeigen.