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Vitamine und Mineralien

Hier finden Sie Informationen zu Vitaminen und Mineralien. Angegeben wird, wie wir sie auf natürliche Weise, z.B. in Lebensmitteln, zu uns nehmen, außerdem die Wirkung, was bei Mangel und Überdosierung passiert, die biochemischen Eigenschaften, der tägliche Bedarf und wer einen erhöhten Bedarf hat.

Die Tabelle wird noch überarbeitet und ergänzt. Einige Angaben entsprechen vielleicht eher der schulmedizinischen Sichtweise (Deutsche Gesellschaft für Ernährung, DGE) als dem Stand der Wissenschaft. Entsprechende Hinweise sind willkommen.

 

Zink (chem. Zeichen: Zn)

Vorkommen in Nahrung, Natur und Umwelt Bio-Fleisch, Austern, Hanfsamenöl, Sesam-Samen, Kürbiskerne, Kakao, Fisch aus natürlicher Umgebung, Käse, Milch, Eier, Nüsse, Getreide, Reis, Cashew-Nüsse, Sonnenblumenkerne
Wirkung Zink stärkt das Immunsystem, verkürzt die Dauer einer Erkältung und der Wundheilung und schützt vor Lungenentzündung. Zink schützt die Leber vor der Schädigung durch Fettleibigkeit (metabolisches Syndrom), Diabetes und Alkohol, erhöht den Testosteronspiegel und verbessert die Fruchtbarkeit
Mangel-Symptome Haarausfall, Hautveränderungen (besonders um den Mund herum), gestörte Wundheilung, Weißfleckennägel, Anfälligkeit der Schleimhäute vom Mund bis zum Urogenitaltrakt (z.B. Mundfäule),

Sehstörungen, Netzhaut- und Sehnervschäden, Nervenschäden, Konzentrationsminderung, leichte Erschöpfbarkeit, Lernschwäche,

Störung des Glukosestoffwechsels durch Insulinresistenz, erhöhtes Cholesterin, erhöhtes Infektionsrisiko, Osteoporose, Blutarmut, gestörte Fruchtbarkeit der Frau

erhöhter Bedarf während Schwangerschaft und Stillzeit.

Wenn der Körper sich von Quecksilber und anderen giftigen Metallen mittels Metallothionein entgiftet, werden höhere Mengen an Zink verbraucht und benötigt.

biologische und biochemische Eigenschaften fettlöslich. Es stabilisiert die Zellmembranen und schützt sie, indem die Bildung freier Radikale und die Lipid-Peroxidation verhindert werden.

Zink und grüner Tee unterstützen sich gegenseitig hinsichtlich ihrer Bioverfügbar­keit. Beide Substanzen benötigen die jeweils andere, um in die Zellen zu gelangen. Der entscheidende Wirkstoff in grünem Tee ist das Epigallocatechingallat (EGCG).

Zink ist für die Aktivierung der T-Lymphozyten erforderlich und blockiert die Vermehrung von Grippe-, Corona- und Polioviren in den Zellen (s. Studie).

besondere Hinweise zur Einnahme In Kombination mit grünem Tee entfaltet Zink besonders positive Wirkungen auf das Immunsystem.

Zink sollte nicht gleichzeitig mit Antibiotika eingenommen werden, weil sonst die Aufnahme der Antibiotika wie Ofloxacin und anderen Chinolonen (Norfloxacin, Ciprofloxacin) in den Körper behindert wird. Auch die Aufnahme und Speicherung von Eisen könnte behindert werden.

täglicher Bedarf DGE: Männer 11-16 mg; Frauen: 7-10 mg

kurzzeitig, zur Abwehr von Infektionen, können deutlich höhere Mengen sinnvoll sein, z.B. 80 mg

Links und Literatur ZinkPortal.de
MedicalNewsToday: What are the health benefits of zinc?

 

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