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Vitalstoffe: Vitamine und Mineralien

Hier finden Sie Informationen zu Vitamine und Mineralien. Angegeben wird, in welchen Lebensmitteln sie vorkommen, die Wirkung, was bei Mangel und Überdosierung passiert, der tägliche Bedarf, die biochemischen Eigenschaften und wer einen erhöhten Bedarf hat.

Die Tabelle wird z.Zt. überarbeitet und ergänzt. Einige Angaben entsprechen möglicherweise eher der schulmedizinischen Sichtweise als dem Stand der Wissenschaft. Entsprechende Hinweise sind willkommen.

 

Vitamin C (Ascorbinsäure)

Vorkommen (Natur, Nahrung, Umwelt)Hagebutten, Sanddorn, Zitrusfrüchte, Johannisbeeren, Kartoffeln, Paprika, Tomaten, Kohl, Spinat, Gemüse, Rettich
Wirkungantioxidativ, entzündungs- und blutungshemmend, fördert die Entgiftung und die Abwehrkräfte des Immunsystems, schützt Zellen vor chemischer Zerstörung, aktiviert Enzyme, unterstützt den Aufbau von Bindegewebe (Kollagen) und schnelle Wundheilung, dient der Vorbeugung gegen Arteriosklerose, hilft Knochen und Zahnschmelz, stabilisiert die Psyche (z.B. bei Depressionen)

als Hochdosis per Injektion: Zerstörung von Krebszellen, gegen Erkrankungen durch Bakterien und Viren, z.B. Polio, Diphterie, Tetanus, Lungenentzündung. Die oft befürchtete Bildung von Nierensteinen wurde im Hochdosis-Bereich wissenschaftlich nicht bestätigt.

Mangel-SymptomeZahnfleischbluten, Müdigkeit, Gelenk- und Kopfschmerzen, Appetitmangel, Leistungsschwäche

bei extremem Mangel: Skorbut

ÜberdosierungVitamin C hat eine extrem hohe therapeutsche Breite; eine Überdosierung ist kaum möglich.

Bei hoher oraler Dosis ist Durchfall möglich, selten Übelkeit, Erbrechen und Harnsteine

erhöhter BedarfBei Belastung mit Umweltgiften, Durchführung einer Diät, Alkoholkonsum, bei Einnahme der Antibabypille, von Antibiotika, Antirheumatika, Kortison, Schmerzmitteln und Schlafmitteln, bei Stress-Belastung.

Bei Rauchern, schwangeren und stillenden Frauen, bei älteren Menschen.

Bei bakteriellen und Viren-Infektionen.
biologische und biochemische Eigenschaftenwasserlösllich, sauerstoff- und trockenheitsempfindlich, wird durch lange Lagerung und Hitze zerstört; unterstützt die Aufnahme von Eisen aus der Nahrung
besondere Hinweise zur Einnahmeoral als Pulver, das in Wasser aufgelöst wird: max. ca. 15 g über den Tag verteilt. Höhere Dosen können i.v. injiziert werden.

Bei der Kombination mit Bioflavonoiden (z.B. Hagebutten) wird die Aufnahme von Vitamin C erhöht.

Die meisten Tieren können Vitamin C selbst herstellen, der Mensch nicht. Deshalb muss es über die Nahrung und über Nahrungsergänzungsmittel, am besten über den Tag verteilt, aufgenommen werden.

täglicher Bedarfca. 500 - 5000 mg (= 0,5 - 5 g)
zu therapeutischen Zwecken: 25 g bis mehrere 100 g (i.v. als Infusion)

offizielle Stellen:
DGE: Männer 110 mg bzw. Frauen 95 mg (diese Menge ist zu niedrig, nutzlos)
Linus-Pauling-Institut: 400 mg für gesunde Erwachsene; höhere Dosis für kranke

Links und LiteraturZentrum der Gesundheit
Deutsche Gesellschaft für Orthomolekular-Medizin e.V.
Vitamin C - Die Wahrheit über das wichtigste aller Vitamine
Hochdosis-Vitamin-C in der Krebs-Therapie
Oregon State University
Ascorbate Web (Sammlung von historischen Studien)

 

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